Bremen/Kulturdenkmäler

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Kulturdenkmäler (auch: Kulturdenkmale) sind unbewegliche oder bewegliche Gegenstände, die wegen ihrer wissenschaftlichen, künstlerischen, technik- oder heimatgeschichtlichen Bedeutung aufgrund einer gesetzlichen Regelung unter staatlichen Schutz gestellt sind.

Auf dieser Seite wird ausschließlich die Situation im Land Bremen dargestellt.[1]

Bodendenkmäler sind auch ohne behördliche Entscheidung geschützt. Zuständig ist die Landesarchäologie Bremen. Die übrigen Denkmäler werden vom Landesamt für Denkmalpflege (LfD) unter Schutz gestellt.

Denkmalarten

Bodendenkmal

Bodendenkmäler sind auch ohne behördliche Entscheidung geschützt. Sie werden auf dieser Seite nicht weiter berücksichtigt. In der Regel wird die Lage von Bodendenkmälern nicht oder nur vage bekannt gegeben oder sie ist nach abgeschlossener Grabung für OSM nicht mehr relevant.

Einzeldenkmal

Geschütztes Einzelobjekt.

Ensemble

Geschützte Denkmalgruppe oder Gesamtanlage, z.B. Häuserzeile, Straßenzug, Park mit baulichem Zubehör.

Bestandteil

Objekt, das als Teil eines Ensembles geschützt ist, obwohl es für sich allein nicht schutzwürdig wäre.

Quellen

LfD

Das Landesamt für Denkmalpflege Bremen entscheidet, welche Objekte unter Denkmalschutz gestellt werden und veröffentlicht die geschützten Objekte in der Denkmalliste und der Denkmaldatenbank.

OpenData

Anlässlich des europäischen Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments 2011 (WLM) entwickelte sich eine Kooperation zwischen dem LfD, Bremer Wikipedia-Mitwirkenden und (für OSM) User:nkbre. Das LfD gibt bei Änderungen Datenbankauszüge an das Wikipedia-Team ab.

Das LfD stellt auf digitale Denkmalkarten um. Im Frühjahr 2012 hat das LfD erstmals nkbre ESRI-Shapefiles für Einzeldenkmäler, Ensembles und Weltkulturerbe-Bereiche für die Verwendung in OSM zur Verfügung gestellt. Aktualisierungen erfolgen parallel zu den Datenlieferungen an die Wikipedia.

Diese gute Umsetzung der Idee OpenData verdient Anerkennung - ein schönes Vorbild für manch andere Behörde.

Wikipedia

Wikipedia enthält für die Kulturdenkmäler im Land Bremen aktuelle Denkmallisten auf der Basis der LfD-Daten und zu einer Reihe von geschützten Objekten Artikel mit weitergehenden Informationen auch aus anderen Quellen.


Tagging

Zunächst waren nur wenige Kulturdenkmäler in Bremen gemapt. Die Kennzeichnung nach dem JOSM-Schema für Baudenkmal mit historic=monument war in [talk:de] umstritten und es gab konkurrierende Proposals, die nicht in die Abstimmungsphase kamen. Daher wurde nur eine provisorische Kennzeichnung über description=* gesetzt. Bei der wachsenden Zahl der gemapten Kulturdenkmäler kann das aber nicht durchgehalten werden. Nun werden folgende, die Denkmaleigenschaft betreffende, Tags gesetzt. Dabei dient der Vorschlag heritage=* als Grundlage.

heritage=4
kennzeichnet Denkmalschutzentscheidung auf Landesebene.
heritage:operator=lfd
die zuständige Behörde.
ref:lfd=
Objektnummer laut LfD, nur die vier letzten Ziffern; bei einigen Objekten ist die Zeichenfolge ",T" und und bei Teilobjekten sind nach dem T weitere drei Ziffern angefügt. Beispiel: 0591,T001.
lfd:criteria=
wie in den Denkmallisten der Wikipedia,
ED: Einzeldenkmal,
DG: Ensemble (Denkmalgruppe),
GA: Ensemble (Gesamtanlage),
BT: Bestandteil (siehe oben).
source=LfD Bremen
für Geometrien des LfD (siehe oben)
website=
Link zur Ergebnisseite der Denkmaldatenbank des LfD. Beispiel Gymnasium Hermann-Böse-Straße:http://denkmalpflege.bremen.de/sixcms/detail.php?template=20_denkmal_wrapper_d&obj=00000591,T
Bestimmend ist die Zeichenfolge gem. ref:lfd.
url=
Wie vor. Ausweichtag, falls website anderweitig benötigt wird.
wikipedia=
Link auf den Eintrag zum Objekt in der stadtteilbezogenen Kulturdenkmalliste der Wikipedia. Beispiel Direktorenwohnhaus des Hermann-Böse-Gymnasiums: de:Liste der Kulturdenkmäler in Bremen-Schwachhausen#0591,T001
Objektkennung nach dem "#" genau gem. ref:lfd.
Gibt es in der Wikipedia einen Artikel zum Objekt, wir der statt der Liste angegeben.
description=Kulturdenkmal, siehe http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Bremen/Kulturdenkm%C3%A4ler
Verweis auf diese Seite.

Anmerkungen

  1. Rechtsgrundlage siehe Denkmalschutzgesetz im Bremer Gesetzesportal