DE:Good practice

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OpenStreetMap ist ein freies Projekt, zu dem jeder beliebige Daten beitragen kann. Allerdings funktioniert es, wie jedes Projekt, am besten dann, wenn sich alle Beteiligten an bestimmte Regeln halten. Diese Seite erklärt ein paar allgemeine Regeln, die helfen, ohne zusätzlichen Aufwand die Qualität der Daten zu verbessern. Es wird aber nie ein Ziel von OSM sein, Mitwirkende zu irgendetwas zu zwingen. Außerdem gibt es natürlich Fälle, in denen diese Regeln nicht umsetzbar bzw. widersprüchlich sind.

Korrigiere Fehler

Wenn du Elemente oder Attribute findest, die falsch sind, korrigiere sie. OSM funktioniert wie ein Wiki. Deine Änderungen können jederzeit rückgängig gemacht werden, wenn etwas schief geht.

Dinge so kartieren, wie sie in der Realität sind

Manchmal gibt es widersprüchliche Informationen, z. B. über den Namen eines Ortes. Er könnte in alten und neuen Karten sowie auf dem Ortsschild unterschiedlich angegeben sein. Da Personen, die OSM-Karten zur Navigation verwenden, Ortsnamen von Schildern auch in der Karte finden sollen (und anders herum), werden diese so eingegeben, wie sie auf den Schildern stehen. Offensichtlich falsch geschriebene Namen, wie Markplatz können natürlich korrigiert werden.

Überprüfbarkeit

Hauptartikel: Überprüfbarkeit

OSM-Daten sollten, sofern es möglich ist, überprüfbar sein. Gemeint ist damit, dass andere Mapper am selben Ort die gleichen Daten sammeln können sollten (deine Daten überprüfen).

Mappe keine historische Ereignisse und ehemalige Objekte

Dieser Grundsatz ergibt sich aus der Überprüfbarkeits-Forderung. Erfasse keine historischen Ereignisse in OpenStreetMap. Erfasse auch keine Objekte, die nicht mehr existieren, weil solche Objekte nicht vor Ort überprüfbar sind. Zum Thema historische Ereignisse siehe auch eine Diskussion (englisch) im OSM-Wiki. Wenn noch Ruinen vorhanden sind (und es dadurch überprüfbar ist), dann erfasse die Ruinen (z.B. durch Verwendung von historic=ruins. Es scheint außerdem eine Übereinkunft zu geben, dass abgebaute und (in Radwege) umgewandelte Bahnstrecken gemappt werden, wenn zumindest ein paar Reste noch vorhanden sind (verwende z.B. railway=abandoned). Zu abgebauten und umgewandelten Bahnstrecken gibt es auch eine Diskussion (englisch) hier im Wiki.

Objekte, die gar nicht mehr heutzutage vor Ort überprüfbar sind, können beim Projekt OpenHistoricalMap (siehe Open Historical Map) erfasst werden.

Mappe keine vorübergehenden Ereignisse und Objekte temporärer Natur

Unsere Kartendaten werden von unzähligen Leuten heruntergeladen und dann wochen- oder monatelang offline auf verschiedensten Geräten verwendet. Damit OpenStreetMap-Daten sinnvoll offline verwendet werden können, sollte man erwarten, dass das Objekt in den nächsten paar Wochen nicht in der Realität verändert wird, wenn du es mappst. Bestimmte Ereignisse, die regelmäßig stattfinden (z.B. ein Wochenmarkt) können erfasst werden, wenn spezielle Tags verwendet werden.

Erfasse keine Vorschriften, die nicht durch Gegenstände vor Ort repräsentiert werden

Dinge wie örtliche Verkehrsregeln sollen nur erfasst werden, wenn vor Ort Hinweisschilder oder andere reale Objekte vorhanden sind, die sie repräsentieren (zum Beispiel ein Verkehrsschild). Andere Vorschriften, die vor Ort nicht in irgendeiner Form als Objekt sichtbar sind, sollen nicht erfasst werden. Durch dieses Kriterium bleiben die in OSM zu erfassenden Vorschriften auf einfache Art überprüfbar.

Beim Attributieren nicht danach richten, was der Renderer daraus macht

Hauptartikel: Tagging for the renderer

Objekte werden so eingezeichnet, wie sie in der Realität sind, ohne Rücksicht auf das, was die Renderer daraus machen.

Gute Änderungssatz-Kommentare

Hauptartikel: Good changeset comments

Ein guter Änderungssatzkommentar sollte hinreichend und prägnant die Änderungen beschreiben. Du sollst dies tun, damit andere Mitwirkende deine Änderungen nachvollziehen können, um Missverständnissen vorzubeugen und die Fehlersuche zu erleichtern. Das Eingeben guter Änderungssatzkommentare macht deine Beiträge wertvoller. Es wird auch dir helfen, wenn du in Zukunft auf deine eigenen Änderungen stößst.

Verwende das Name-Tag nicht, um Dinge zu beschreiben

zahlreiche Feldwege mit dem Namen "Feldweg"

Hauptartikel: Names

Das name-Tag wird verwendet, um den Namen eines Objekts anzugeben. Es ist der falsche Ort, wenn du ein Objekt beschreiben oder klassifizieren möchtest. Wir verwenden andere Tags dafür. Zum Beispiel ist es falsch, ein Tag name=Waldweg auf einem Weg durch einen Wald einzutragen. Stattdessen sollte der Weg das Tag highway=track haben. Wenn der Waldweg einen Namen hat (wie ein Straßenname), dann kann das als Name erfasst werden. Andernfalls wird kein Name erfasst.

Du findest die passenden Tags für ein Objekt in den Objektvorlagen, die dir dein Editor anbietet. In iD kannst du einfach mit dem Tippen beginnen, sobald du das Objekt gezeichnet hast, in JOSM kannst du passende Vorlagen durch drücken der Taste F3 und Eingabe eines Begriffs finden. Wenn du dann noch nicht fündig geworden bist, kannst du in diesem Wiki oder mittels Taginfo suchen – oder du fragst andere Mapper. Wenn kein passendes Tag finden kannst, dann hinterlasse eine Information mittels note=* oder description=*.

Erhalte die Chronik

Wenn sich kartierte Objekte in der realen Welt verändern, erhalte deren Chronik (im Englischen history)
Beispiel: Wenn ein Café geschlossen wird, entferne nur die das Café betreffenden Attribute, nicht das ganze Objekt.

Beim Überarbeiten von Landnutzungsflächen oder Gebäuden (zum Beispiel weil bessere Luftbilder verfügbar sind) löscht man die bestehenden Objekte nicht und zeichnet sie neu, sondern bearbeitet das Vorhandene. Für JOSM gibt es das Werkzeug "Geometrie ersetzen" im Plugin "utilsplugin2". Wenn man einen neuen Umriss gezeichnet hat, kann man damit dem vorhandenen Objekt den neuen Umriss geben.

Ein Objekt in der Realität entspricht genau einem Objekt in OSM

Hauptartikel: One feature, one OSM element

Punkte (Knoten) sollten nicht innerhalb von Flächen mit den gleichen Attributen platziert werden, nur damit ein Icon auf der Karte angezeigt wird. Die Renderer sollten auch auf Flächen Symbole anzeigen. Es ist unnötig, jede Parklücke, jeden Fußballplatz usw. doppelt in der Datenbank zu haben.

Gerade Wege bleiben gerade

Hauptartikel: Editing Standards and Conventions

Schnurgerade Wege werden auch gerade eingezeichnet, also mit einer Linie zwischen zwei Punkten, ohne weitere Punkte dazwischen. Auch wenn eine GPS-Spur nicht so aussieht, sind viele Straßen gerade. Potlach und JOSM bieten Werkzeuge zum Begradigen von Wegen an. Dadurch wird die Datenmenge verringert, und die Karten repräsentieren die Realität besser. Ist ein Knick in einem Weg jedoch in mehreren GPS-Spuren vorhanden, ist es wahrscheinlich, dass es sich um einen echten handelt und nicht nur um ein GPS-Artefakt.

Kurven mit einer angemessenen Anzahl von Punkten einzeichnen

Achte darauf, eine angemessene Anzahl von Punkten zu verwenden, um Kurven usw. einzuzeichnen. Es gibt dafür keine festen Regeln, aber bei scharfen Kurven müssen die Punkte enger zusammen liegen als bei sanften.

GPS-Spuren mitteln

Hauptartikel: Accuracy of GPS data

Die Punkte einer einzelnen GPS-Spur (GPS-Track) weichen meist um mehrere Meter von der Realität ab. Die Abweichung wird durch viele Faktoren beeinflusst, beispielsweise die Position der GPS-Satelliten während der Aufzeichnung der Spur, Bäume oder Gebäude in der Nähe, die Position des GPS-Empfängers relativ zur Straßenmitte usw. Wenn mehrere Spuren auf dem selben Weg aufgezeichnet werden, hat die Abweichung einer einzelnen Spur einen geringeren Einfluss auf den durchschnittlichen Verlauf der Strecke. Deshalb ist es sinnvoll, jede aufgezeichnete Spur nach OSM hochzuladen, auch wenn die Wege, von denen sie stammt, schon eingezeichnet sind. Dadurch haben andere Benutzer eine größere Auswahl an Spuren zur Verfügung, aus denen sie einen Mittelwert bilden können, der weniger von der Realität abweicht, als es die einzelnen Spuren tun.

Luftbilder vor dem Abzeichnen ausrichten

Hauptartikel: Using Imagery (englisch)

Alle Luftbilder haben einen Versatz gegenüber der Realität. Wenn dieser kleiner als die GPS-Ungenauigkeit ist, kann er vernachlässigt werden. Manchmal ist er jedoch bedeutend höher und ändert sich zum Teil sogar auf kleinen Gebieten. Dann ist es notwendig, die Luftbilder vor dem Abzeichnen korrekt auszurichten. Dies kann anhand von GPS-Spuren oder anhand von bereits existierenden OSM-Daten geschehen.

Nicht von veralteten Luftbildern abzeichnen

Hauptartikel: Armchair mapping

Dass uns ein Luftbild zur Verfügung steht, heißt noch lange nicht, dass es aktuell ist. Prüfe daher die Aktualität des Luftbilds immer, bevor du OSM-Daten "korrigierst" oder löschst. Am besten ist es, nur dort zu mappen, wo man vor Ort war.

Markiere deine Schätzungen

Manchmal ist es sinnvoller, Objekte an geschätzter Postion einzutragen als überhaupt nicht. Markiere diese Einträge mit FIXME=Position estimated oder ähnlich, damit du oder ein anderer darauf zurückkommen kann.

Lösche keine Attribute, die du nicht verstehst

Falls du auf Attribute stößt, deren Bedeutung dir unklar ist, solltest du diese dennoch nicht einfach löschen, da sie für einen dir unbekannten Zweck nötig sein können. Im Zweifelsfall kann der Autor kontaktiert werden.

Eigene Attribute dokumentieren

Hauptartikel: New Features (englisch)

Wer Attribute benutzt, die nicht auf der Seite Map features aufgeführt sind, sollte sie im Wiki dokumentieren, um anderen Kartografen Erklärungen dazu anzubieten bzw. die Attribute zu verbessern.

Beschränke die Verwendung Semikola-getrennter Werte

Semikola können in die Werte von Tags eingefügt werden, wenn derselbe Key (Schlüssel) mehrere Werte hat. Dies ist nützlich, um Listen als Werte zu haben, sollte aber bei wichtigen Tags, die der groben Kategorisierung von Objekten dienen, vermieden werden. Im Allgemeinen sollten diese speziellen Zeichen nicht übermäßig verwendet werden, da sie der Einfachheit unseres Taggingsystems zuwiderlaufen.


Siehe auch