DE:OpenRailwayMap/Tagging in Germany

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Auf dieser Seite findet man ergänzende Informationen zum korrekten Tagging von Signalen und Betriebsvorschriften des deutschen Bahnnetzes nach dem Schema der OpenRailwayMap.

Contents

Gleise

Elektrifizierung

Die Existenz einer Oberleitung wird mit electrified=contact_line erfasst. Für Stromschienen (S-Bahn Berlin und Hamburg, U-Bahn Berlin, Hamburg) wird electrified=rail verwendet.

Das in Deutschland verwendete Standardstromsystem von 15 KV AC mit 16,7 Hz ist mit den Tags voltage=15000 und frequency=16.7 zu taggen. Es gibt außerdem noch einzelne Strecken mit abweichender Elektrifizierung oder auch einer Stromschiene statt einer Oberleitung. Beispiele dafür sind die S-Bahnen von Hamburg und Berlin, die Rübelandbahn im Harz und Straßenbahnen.

Haupt-/Nebenstrecke

Mit dem Tag usage=main bzw. usage=branch unterteilt man Strecken in Haupt- oder Nebenstrecken. Diese Einteilung dürfte in Deutschland in der Regel identisch mit der Einteilung in Haupt- und Nebenbahn nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO). Es ist jedoch durchaus möglich, von dieser Einteilung abzuweichen und etwa eine eingleisige und nicht elektrifizierte Hauptbahn mit dem Tag usage=branch zu versehen.

Spurweite und Schmalspurbahnen

Die in Deutschland verwendete Standardspurweite beträgt 1435 mm. Alle Gleise mit einer geringeren Spurweite sollten als railway=narrow_gauge bzw. railway=miniature getaggt werden. Die exakte Spurweite sollte mit dem Tag gauge=* angegeben werden.

Eisenbahninfrastrukturunternehmen

Der Infrastrukturbetreiber von Gleisen sollten mit operator=* getaggt werden. In Deutschland ist dies in der Regel die DB Netz AG.

Höchstgeschwindigkeit

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einem Gleisabschnitt lässt sich an den aufgestellten Signalen abzulesen und mit dem Tag maxspeed=* erfassen. Gelten auf einem Gleisabschnitt für verschiedene Richtungen unterschiedliche Geschwindigkeiten, kann man diese mit den Tags maxspeed:forward=* und maxspeed:backward=* angeben.

Dabei sind folgende Regeln zu beachten:

Eine Höchstgeschwindigkeit gilt immer

  • ab dem Signal Zs 3 bis zum nächsten Hauptsignal bzw. im Weichenbereich oder bis zu einer Aufhebung durch das Signal Zs 10
  • ab den Tafeln Lf 1/2 (nur ex-DR), Lf 5 oder Lf 7 bis zur nächsten Geschwindigkeitsbegrenzung/dem nächsten Hauptsignal
  • zwischen den Tafeln Lf 2 und Lf 3

Für Zs 3-Lichtsignale und Hauptsignale mit Langsamfahrbegriff ist folgendes zu beachten: Diese Signale werden an Gleisverzweigungen (Bahnhöfe, Abzweige, ...) aufgestellt, wenn die zulässige Geschwindigkeit abhängig von der eingestellten Fahrstraße ist. Da die zulässige Geschwindigkeit durch die Weichen bestimmt wird, sollte die Höchstgeschwindigkeit zusätzlich mit den Tags railway:maxspeed:diverging=* und railway:maxspeed:straight=* direkt an den einzelnen Weichen getaggt werden.

Regel: Es sollte immer die höchste auf einem Gleisstück gefahrene Geschwindigkeit getaggt werden. Daraus folgt:

  • Durchgehende Hauptgleise werden mit der für Durchfahrten gültigen Streckengeschwindigkeit getaggt werden, auch wenn etwa auf dem Abschnitt zwischen dem Einfahrsignal und der ersten Weiche eines Bahnhofs für einige Züge bereits eine niedrigere Geschwindigkeit gelten kann.
  • Andere Hauptgleise und Nebengleise, die nur durch das Befahren von Weichen in ablenkender Stellung erreicht werden können, werden mit der Geschwindigkeit getaggt werden, mit der in sie eingefahren werden darf, z. B. mit 40 km/h bei Signalisierung mit Hp 2.

Siehe auch Weichenbereichsregel.

Im Sk-Signalsystem (existiert nur auf der Strecke Ausburg – Donauwörth) gilt die Weichenbereichsregel nicht, eine Geschwindigkeitsbeschränkung gilt also bis zum nächsten Geschwindigkeitssignal.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit für Züge mit Neigetechnik liegt auf den entsprechend ausgerüsteten Strecken über der Höchstgeschwindigkeit herkömmlicher Züge und kann mit dem Tag maxspeed:tilting=* erfasst werden.

Regelfahrtrichtung

In Deutschland wird auf zweigleisigen Strecken in der Regel auf dem rechten Gleis gefahren.

Die Regelfahrtrichtung eines Streckengleises wird mit dem Tag railway:preferred_direction=* angegeben. Zulässige Werte sind forward für Gleise, deren Regelfahrtrichtung mit der Richtung des OSM-Ways übereinstimmt und backward für Gleise, die üblicherweise entgegen der Richtung des OSM-Ways befahren werden. Bei eingleisigen Strecken wird der Wert both verwendet. Bei Bahnhofsgleisen ist das Tag nicht notwendig, da diese keine Richtung besitzen.

Für Fahrten auf dem linken Gleis - dem Gegengleis - gibt es abhängig von der Ausstattung mit Sicherungstechnik verschiedene Betriebsmodi:

  • Falschfahrt: Nur das rechte Gleis einer zweigleisigen Strecke mit Signalen ausgestattet. Das Gegengleis kann nur gegen einen schriftlichen Befehl und die Sperrung des Gleises befahren werden. Gleisabschnitte einer solchen Strecke werden mit railway:bidirectional=possible getaggt.
  • Signalisierter Falschfahrbetrieb: Zur Befahrung des Gegengleises sind weiterhin Falschfahrten notwendig, zur Vereinfachung des Betriebsablaufs sind aber zusätzliche Sperrsignale und Zs 8 Falschfahrt-Auftrags- bzw. Linksfahrtersatzsignale aufgestellt. Gleisabschnitte einer solchen Strecke werden mit railway:bidirectional=signals getaggt.
  • Gleiswechselbetrieb: Beide Gleise einer Strecke sind für eine oder beide Richtungen vollständig mit Signalen ausgestattet und es gibt keine Falschfahrten mehr, sondern nur noch Fahrten auf dem Gegengleis. Eine Fahrt auf dem Gegengleis wird durch einen Gleiswechselanzeiger Zs 6 signalisiert. Gleisabschnitte einer solchen Strecke werden mit railway:bidirectional=regular getaggt.

Achtung: Bei Verwendung dieses Tags ist die Richtung des OSM-Ways zu beachten! Bei Bahnhofsgleisen ist das Tag nicht notwendig, da Gleise innerhalb von Bahnhöfen in Deutschland keine Regelfahrtrichtung besitzen.

Weitere Informationen zur Fahrordnung auf der freien Strecke.

Haupt-/Nebengleise in Bahnhöfen

In Deutschland werden Gleise in Bahnhöfen unterschieden in:

  • Durchgehende Hauptgleise: Diese sind die Fortsetzung von Streckengleisen innerhalb von Bahnhöfen. Ihr Tagging entspricht dem der Streckengleise, d.h. sie erhalten ein usage=*, aber kein service=*.
  • Hauptgleise: Dies sind parallel zu den durchgehenden Hauptgleisen verlaufende Gleise, die von Zugfahrten befahren werden. Hauptgleise erhalten das Tag service=siding, aber kein usage=*!
  • Nebengleise: Alle anderen Gleise, die nicht Hauptgleis sind und nur von Rangierfahrten befahren werden. Sie dienen zum Abstellen von Zügen und Wagen. Nebengleise erhalten das Tag service=siding, aber kein usage=*!
    • Anschluss- oder Verladegleis: Diese gehören zu den Nebengleisen, werden aber zur besonderen Kennzeichnung besonders getaggt. Es handelt sich meist um kurze Gleise, die Industriebetriebe an eine Bahnstrecke anschließen (etwa bei (Ausweich-)Anschlussstellen). Bei größeren Gleisanlagen, etwa innerhalb von Chemiewerken, sollte man nur die reinen Verladegleise entsprechend taggen. Die übrigen Gleise werden dann in die anderen Gleistypen eingeteilt. Anschluss- oder Verladegleise erhalten das Tag service=spur, aber kein usage=*!
    • Abstell- oder Rangiergleis: Diese gehören ebenfalls zu den Nebengleise, werden aber ebenfalls gesondert behandelt. Gleise, die in Rangier-, Güter- oder Betriebsbahnhöfen Teil von größeren Gleisgruppen sind und zum Rangieren, Zusammenstellen von Zügen und Abstellen von Wagen dienen. Häufig sind an diesen Gleisen Gruppenausfahrsignale zu finden, sodass an den einzelnen Gleisen nur ein Sperrsignal zu finden ist. Abstell- oder Rangiergleise erhalten das Tag service=yard, aber kein usage=*!
  • Überleitgleise: Kurze Gleise, die das Wechseln zwischen zwei Gleisen bei zweigleisigen Strecken und in Bahnhöfen ermöglichen. Sie sind meistens an Überleitstellen und an den Einfahrten von Bahnhöfen zu finden. Überleitgleise erhalten das Tag service=crossover, aber kein usage=*!

Weitere Informationen

Schnellfahrstrecke

Schnellfahrstrecken sind speziell vorrangig für den Hochgeschwindigkeitsverkehr neu errichtete Strecken, die für höhere Geschwindigkeiten ab etwa 200 km/h ausgelegt sind. Die Gleise solcher Strecken sind mit den Tags usage=main und highspeed=yes zu versehen. Auch Streckenabschnitte, in denen die Höchstgeschwindigkeit unter 200 km/h liegt (beispielsweise in Bahnhöfen) sind Teil der Schnellfahrstrecke und sollten entsprechend mit highspeed=yes getagged werden.

Folgende Kriterien gelten in Deutschland als Merkmale einer Schnellfahrstrecke:

  • Zulässige Geschwindigkeit von 200 km/h und mehr
  • Besondere Zugbeeinflussungssysteme (Linienzugbeeinflussung und/oder ETCS)
  • Kreuzungsfreie Bauweise ohne Bahnübergänge

Sicherungssysteme

Folgende Sicherungssysteme kommen in Deutschland zum Einsatz:

Neigetechnik-Ausrüstung

Gleise mit Neigetechnik-Ausrüstung werden mit dem Tag railway:tilting=yes gekennzeichnet.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit für Züge mit Neigetechnik liegt auf den entsprechend ausgerüsteten Strecken über der Höchstgeschwindigkeit herkömmlicher Züge und kann mit dem Tag maxspeed:tilting=* erfasst werden.

Damit Neigetechnik-Züge schneller als die übrigen Züge fahren dürfen, muss eine Strecke mit der Geschwindigkeitsüberwachung Neigetechnik ausgestattet sein. Mit dem Tag railway:gnt=yes/zub122/zub262 kann ein mit dieser Sicherungstechnik ausgerüstetes Gleis gekennzeichnet werden. Mit den Werten zub122 oder zub262 kann die verwendete Variante angegeben werden.

Prellbock

Prellböcke dienen zum Gleisabschluss und sind entweder mit einer Sh 0-Tafel oder einer Sh 2-Scheibe gekennzeichnet.

Gleissperre

Eine Gleissperre soll verhindern, dass abgestellte Wagen selbstständig in ein befahrenes Gleis rollen können, indem die Wagen kontrolliert entgleist werden. Gleissperren sind entweder mit einer Sh 0-Tafel oder einer Sh 2-Scheibe gekennzeichnet.

Grenzpunkt

Grenzpunkte sind Stellen, an denen verschiedene Eisenbahnsysteme infolge von Staatsgrenzen aufeinandertreffen und sich der rechtliche Rahmen ändert.

Bis Ende 2014/Anfang 2015 wurde railway=owner_change für Betreiberwechsel an Staatsgrenzen verwendet.

Bei den Betreiberkürzeln orientiert man sich an den üblichen Abkürzungen (DB, ÖBB, CFL, NS, SNCF, FS, PKP, ...) wie sie auch in der Liste der europäischen Halterkürzel definiert sind. Die Abkürzungen werden durchgängig groß geschrieben!

Betreiberwechsel

Betreiberwechsel sind Stellen, an denen verschiedene Eisenbahninfrastrukturunternehmen aufeinandertreffen, z.B. Grenzpunkte zwischen DB- und AVG-Gleisen.

Bis Ende 2014/Anfang 2015 wurde railway=owner_change auch für Betreiberwechsel an Staatsgrenzen verwendet.

Bei den Betreiberkürzeln orientiert man sich an den üblichen Abkürzungen (DB, ÖBB, CFL, NS, SNCF, FS, PKP, ...) wie sie auch in der Liste der europäischen Halterkürzel definiert sind. Die Abkürzungen werden durchgängig groß geschrieben!

Signale (Allgemeines)

In Deutschland besitzen die Signale eine genormte Bezeichnung, was das genaue Abbilden der einzelnen Signalbegriffe vereinfacht.

Bildbeispiele mit fast allen gebräuchlichen Bauarten in West- und Ostdeutschland gibt es auf der Website von Simon Walter.

Um deutsche Signale von Signalen im Ausland zu unterscheiden, sollte bei der Signalbezeichnung (z.B. "Vr") immer ein Länder-Betreiber-Präfix verwendet werden. Dies ist auch von Nutzen, wenn Signale bei Privatbahnen zwar gleich heißen, aber eine veränderte Bedeutung haben. Für die Signale der DB wird das Präfix DE-ESO:<signal> verwendet (ESO = Eisenbahnsignalordnung). Für die speziellen Signale von NE-Bahnen wird statt ESO die Abkürzung der Gesellschaft verwendet, z.B. DE-AVG:<signal> für die Albtal-Verkehrsgesellschaft oder DE-KVB:<signal> für die Kölner Verkehrsbetriebe. Beachte den Bindestrich zwischen Länder- und Betreiber-/Gesetzkürzel. (Diese Regel wurde Mitte 2014 eingeführt)

Ein Hinweis: Zur korrekten Auswertung von deutschen Signalen sollten bei den Bezeichnungen der Signale (z. B. railway:signal:main:substitute_signal=DE-ESO:db:zs7) immer die Präfixe dr: und db: verwendet werden, damit eindeutig erkennbar ist, ob der Signaltyp das ex-DB-Signal oder das gleichnamige und andere ex-DR-Signal bezeichnet. Bei Signalen, die im Gebiet der ehemaligen Reichsbahn und der ehemaligen Bundesbahn die gleiche Bezeichnung trugen, wie etwa Hp, Sk, Sv, Ks, Hl, Vr, El, Sh, Bü, So, Gsp oder Ra-Signalen kann das Präfix db: bzw. dr: weggelassen werden. Zwingend notwendig dagegen ist es bei den unterschiedlichen Signalen der Gruppen Ne, Zs und Lf.

Bei Signalen, die zwar eine unterschiedliche Bezeichnung trugen, aber von ihrer Bedeutung und ihrem Aussehen gleich sind und keine Bezeichnungskonflikte mit anderen Signalen haben, wird die ex-DB-Bezeichnung verwendet, z. B. bei der Trapeztafel Ne 1. Andersherum ist eine Unterscheidung per Präfix notwendig, wenn zwei Signale zwar die gleiche Bezeichnung trugen, aber ein anderes Aussehen bzw. eine andere Bedeutung besaßen, wie etwa das Signal Zs 8.

Bü-Signale

Bü 0/1 Bahnübergang-Überwachungssignal

Dieses Signal gibt dem Lokführer die Rückmeldung, ob ein Bahnübergang gesichert ist und befahren werden kann. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Bü 2 Überwachungssignal erwarten

Dieses Signal kündigt dem Lokführer ein Bahnübergang-Überwachungssignal Bü 0/1 an. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Bü 3 Merktafel

Dieses Signal kennzeichnet den Einschaltkontakt eines Bahnübergangs, der fernüberwacht ist (d.h. kein Überwachungssignal Bü 0/1 hat). Dieses Signal existiert nur in Westdeutschland. In Ostdeutschland hat es eine andere Bedeutung und heißt So 15. Nicht zu verwechseln mit dem ostdeutschen Signal So 14! Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Bü 4 Pfeiftafel

Die Pfeiftafel kennzeichnet Stellen, an denen der Lokführer zu pfeifen hat, etwa vor Bahnübergängen. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Bü 5 Läutetafel

Die Läutetafel kennzeichnet Stellen, ab denen der Lokführer bis zum nächsten Bahnübergang zu läuten hat. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiel auf der Website von Simon Walter

El-Signale

El 1v Ausschaltsignal erwarten

Das Signal steht im halben Bremswegabstand vor dem Signal El 1 und kündigt an, dass das Triebfahrzeug bis dort ausgeschaltet werden muss. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiel auf der Website von Simon Walter

El 1 Ausschaltsignal

Das Signal zeigt die Stelle an, bis zu der der Hauptschalter des Triebfahrzeuges ausgeschaltet werden muss. Der Stromabnehmer braucht dabei nicht gesenkt zu werden. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiel auf der Website von Simon Walter

El 2 Einschaltsignal

Das Signal kennzeichnet die Stelle, ab der der Hauptschalter des Triebfahrzeuges wieder eingeschaltet werden darf. Bei geschobenen Zügen oder Triebzügen muss darauf geachtet werden, dass alle Stromabnehmer die Tafel überfahren haben! Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiel auf der Website von Simon Walter

El 3 Bügel ab Ankündesignal

Das Signal steht 250m vor dem Signal El 4 und weist den Lokführer darauf hin, dass er den Stromabnehmer bis zu dieser Stelle zu senken hat. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiel auf der Website von Simon Walter

El 4 Bügel ab

Das Signal kennzeichnet die Stelle, an der der Stromabnehmer des Triebfahrzeuges vollständig abgesenkt sein muss. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiel auf der Website von Simon Walter

El 5 Bügel an

Das Signal kennzeichnet die Stelle, ab der der Stromabnehmer des Triebfahrzeuges wieder angehoben werden darf. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiel auf der Website von Simon Walter

El 6 Halt für Fahrzeuge mit gehobenem Stromabnehmer

Das Signal wird vor dem Ende der Oberleitung aufgestellt und darf von Triebfahrzeugen mit gehobenem Stromabnehmer nicht überfahren werden, um Schäden am Stromabnehmer und der Oberleitung zu vermeiden. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiel auf der Website von Simon Walter

El 7 Schaltsignal

Das Signal steht nur im Bereich der S-Bahn Berlin und fordert den Triebfahrzeugführer auf, den Antriebsstrom seines Zuges abzuschalten. Weitere Infos auf stellwerke.de

Bis Anfang 2015 wurde railway:signal:electricity:type=power_off verwendet.

Systemwechsel

An Stromsystemwechseln werden zusammen mit den Signalen El 2 und El 5 Zusatztafeln aufgestellt, die die Spannung und Frequenz des dort beginnenden Stromsystems angeben. Die Zusatztafeln werden durch zusätzliche Tags an den jeweiligen Signalen El 2 oder El 5 erfasst:

Zusatzpfeil

Wenn ein Gleis hinter einer Weiche nicht elektrifiziert ist, zeigt ein Zusatzpfeil in Richtung dieses Gleises. Weitere Infos

Für die Erfassung von Zusatzpfeilen wird folgendes zusätzlich an das Fahrleitungssignal getaggt. Die Pfeilrichtung wird so getaggt, wie sie vor Ort zu finden ist, unabhängig von der Richtung des OSM-Ways.

Gsp-Signale

Gsp 0 Halt

Dieses Signal heißt schon seit mehreren Jahren bundesweit Sh 0.

Siehe Sh 0 Halt Fahrverbot!.

Gsp 1 Fahrverbot aufgehoben

Dieses Signal heißt schon seit mehreren Jahren Ra 12.

Siehe Sh 1 Rangierfahrtsignal.

Gsp 2 Gleissperre abgelegt

Diese Signal wurde in Wn 7 umbenannt.

Siehe Gleissperre.

Hl-Signale

Das Hl-Signalsystem wurde nach 1945 von der Deutschen Reichsbahn der DDR eingeführt und ist ein Mehrabschnittsignalsystem, bei dem Vor- und Hauptsignale kombiniert werden und redundante Lichter wegfallen. Weitere Infos auf stellwerke.de

Im deutschen Wikipedia-Artikel Hl-Signalsystem findet sich eine Übersicht der Signalbilder.


Hl-Vorsignale

Hl-Vorsignale erkennt man an der Vorsignalttafel bzw. Vorsignalwiederholertafel), Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Hl-Mehrabschnittssignale

Hl-Mehrabschnittssignale sind am zweigeteilten Mastschild, das oben weiß-rot-weiß ist und unten ein gelbes nach unten zeigendes Dreieck ist, erkennbar, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Hl-Hauptsignale

Hl-Hauptsignale (d. h. solche ohne Vorsignalfunktion) sind an dem fehlenden gelben Licht links oben und/oder dem fehlenden gelben Dreieck am Mastschild erkennbar, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Hp-Signale

Hp-Formsignale

Hauptsignale zeigen an, ob und wie schnell ein Gleisabschnitt befahren werden kann. Weitere Infos auf stellwerke.de

Form-Hauptsignale, die kein Hp 2 anzeigen können, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Form-Hauptsignale, die Hp 2 anzeigen können, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Hp-Lichtsignale

Hp-Lichtsignal mit Gegengleis-Anzeiger
Hp-Lichtsignal
Hp-Lichtsignal mit Zs 3 und Zs 12

Lichtsignale, die kein Hp 2 anzeigen können, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lichtsignale, die Hp 2 anzeigen können, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Hp 3 der KVB
Bei den Wikipedia-16px.png Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) können Signale Hp 3 anzeigen. Es handelt sich dann im Sinne dieses Taggingschemas um Kombinationssignale. Diese Signale werden daher dann wie folgt getaggt.

Ks-Signale

Das Ks-Signalsystem ist ein neues, gemeinsames Signalsystem für das gesamte Bundesgebiet und wird in der Regel im Zusammenhang mit der Umstellung auf elektronische Stellwerke (ESTW) installiert. Es wurde geschaffen, um ein einheitliches Signalsystem einzuführen und Nachteile der bisherigen Systeme zu beheben. Im Ks-Signalsystem gibt es Mehrabschnittsignale, reine Vorsignale und reine Hauptsignale. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Ks-Vorsignale

Ks-Vorsignale sind an der Vorsignalttafel bzw. gar keinem Mastschild erkennbar. Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Ks-Mehrabschnittssignale

Ks-Mehrabschnittssignale sind am weiß-rot-weißen Mastschild, unter dem ein gelbes, spitzes Dreieck hängt, erkennbar. Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter


Ks-Hauptsignale

Ks-Hauptsignale sind am weiß-rot-weißen Mastschild erkennbar. Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lf-Signale

Lf 1 Langsamfahrscheibe

Kündigt an, dass im Bremswegabstand das Signal Lf 2, also eine vorübergehende Langsamfahrstelle, zu erwarten ist. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lf 1/2 ex-DR Langsamfahrbeginnscheibe

Dieses Signal steht am Beginn einer unangekündigten vorübergehenden Langsamfahrstelle. Weitere Infos auf stellwerke.de

Lf 2 Anfangsscheibe

Dieses Signal steht am Beginn einer vorübergehenden Langsamfahrstelle. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lf 3 Endescheibe

Dieses Signal steht am Ende einer vorübergehenden Langsamfahrstelle. Ab hier kann der Lokführer wieder auf Streckengeschwindigkeit beschleunigen. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lf 4 ex-DB Geschwindigkeitstafel

Dieses Signal steht im Bremswegabstand vor dem Beginn einer ständigen Langsamfahrstelle. Das Signal steht nur im Bereich der Bundesbahn (West). Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lf 4 ex-DR Geschwindigkeitstafel

Dieses Signal steht entweder im Bremswegabstand vor einer ständigen Langsamfahrstelle, wenn die Geschwindigkeit verringert werden muss, oder markiert am Ende einer Langsamfahrstelle die Stelle, an der wieder auf den angegebenen Wert beschleunigt werden darf. Das Signal steht nur im Bereich der Reichsbahn (Ost). Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lf 5 ex-DB Anfangstafel

Dieses Signal steht am Beginn einer ständigen Langsamfahrstelle. Ab dieser Stelle gilt die vorher auf dem Signal Lf 4 angekündigte Geschwindigkeitsbegrenzung. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lf 5 ex-DR Eckentafel

Dieses Signal steht am Beginn einer ständigen Langsamfahrstelle. Ab dieser Stelle gilt die vorher auf dem Signal Lf 4 angekündigte Geschwindigkeitsbegrenzung. Weitere Infos auf stellwerke.de

Lf 6 Geschwindigkeits-Ankündigungssignal

Dieses Signal steht im Bremswegabstand vor dem Signal Lf 7 und kündigt eine dort beginnende ständige Langsamfahrstelle an. Die Spitze kann nach oben normal oder unten dwarf zweigen. Seit einigen Jahren werden auch Schilder mit gelber statt orangener Hintergrundfarbe aufgestellt. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lf 7 Geschwindigkeitssignal

Dieses Signal zeigt dem Lokführer den Beginn einer ständigen Langsamfahrstelle an. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lsp-Signale

Siehe Sh 0 Rangierhaltsignal.

Ne-Signale

Ne 1 Trapeztafel

Die Trapeztafel ersetzt Einfahrsignale, wo keine aufgestellt sind. Es gibt zwei Anwendungsbereiche:

  • auf Nebenbahnen an der Stelle der Einfahrsignale bei Strecken mit Zugleitbetrieb oder technisch unterstütztem Zugleitbetrieb
  • auf Haupt- und Nebenbahnen im Gegengleis auf Höhe des Einfahrsignals des Regelgleises bei zweigleisigen Strecken, wenn im Gegengleis keine Signale stehen

Die Vorbeifahrt an der Trapeztafel ist nur mit schriftlichem Befehl erlaubt. Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Ne 2 Vorsignaltafel

Vorsignaltafeln werden wie folgt verwendet:

  • an Vorsignalen, die keine Wiederholer sind und nicht an einem Hauptsignalmast befestigt sind
  • wo das Vorsignal fehlt – Triebfahrzeugführer müssen sich verhalten, als würde ihnen Vr 0 (Halt erwarten) gezeigt

Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Vorsignaltafeln mit verkürztem Bremsweg auf ex-DR-Gebiet siehe So 3.

Vorsignaltafeln an Vorsignalen werden nicht gesondert erfasst.

Ne 3 Vorsignalbaken

Derzeit ist die Erfassung von Vorsignalbaken nicht vorgesehen.

Ne 4 Schachbretttafel

Schachbretttafeln (Ne 4) werden verwendet, wenn ein Hauptsignal an einem anderen Ort als üblich steht. Weitere Infos auf tf-ausbildung.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

  • railway:signal:expected_position=left/right gibt die Seite des Gleises (bezogen auf die Richtung des OSM-Ways) an, auf der das Hauptsignal normalerweise stehen würde.

Ne 5 Haltetafel

Die Haltetafel kennzeichnet in Bahnhöfen die Stelle, wo der Lokführer mit der Zugspitze anhalten muss, damit der Zug der Zug vollständig am Bahnsteig steht und alle Wagen an der vorgesehenen Positionen stehen. Außerdem kennzeichnet die Haltetafel in Bahnhöfen ohne Ausfahrsignal die Stelle, zu der haltende Züge vorziehen dürfen, um dort auf das Zp 9 des Fahrdienstleiters zu warten. Am Signal ist oft noch eine Zusatztafel angebracht, der angibt, ob eine Haltetafel nur für eine bestimmte Zuglänge gilt, z. B. 100 m. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Die Haltetafel existiert auch als Lichtsignal in der Bedeutung "Anforderung Bedarfshalt". Solche Haltetafeln stehen vor einem Haltepunkt und zeigen bei Haltewunsch ein weiß blinkendes H auf schwarzem Grund. Das Signal wird definiert in der DB-Richtlinie 301.1401 (6) bzw. ESO AB 220a.

Ne 6 Haltepunkttafel

Ein Haltepunkt ist im Bremswegabstand (Hauptbahnen) bzw. in 150m (Nebenbahnen) zu erwarten. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Ne 7 Schneepflugtafel

Schneepflugtafeln zeigen an, dass es aufgrund von Hindernissen notwendig ist, den Schneepflug zu heben bzw. zu senken. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Ne 12 Ankündigungsbake

Die Ankündigungsbake zeigt dem Lokführer an, dass ein Überwachungssignal einer Rückfallweiche (Ne 13) zu erwarten ist. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Ne 13 Überwachungssignal der Rückfallweiche

Das Überwachungssignal einer Rückfallweiche zeigt an, ob die Weiche in Grundstellung ist und somit befahrbar oder nicht. Weitere Infos und Abbildung auf stellwerke.de Achtung! Bei der DB gibt es seit 31.1.2011 kein Signal So 17, So 18a und So 18b mehr.

Ne 14 ETCS-Halt-Tafel (ETCS Stop marker)

An diesem Signal müssen Züge in der ETCS-Betriebsart SR (staff responsible/Personal verantwortlich) anhalten. Es wird derzeit nur auf der Schnellfahrstrecke Erfurt–Leipzig/Halle verwendet. Weitere Infos auf tf-ausbildung.de.

railway:signal:position=left/right/bridge/overhead und railway:signal:direction=forward/backward genügen zur Angabe der Pfeilrichtung. Beispiele:

  • Pfeil nach links, OSM-Way zeigt in Fahrtrichtung: railway:signal:position=right + railway:signal:direction=forward
  • Pfeil nach rechts, OSM-Way zeigt in Fahrtrichtung: railway:signal:position=left + railway:signal:direction=forward
  • Pfeil nach rechts, OSM-Way zeigt entgegen der Fahrtrichtung: railway:signal:position=right + railway:signal:direction=backward

Pf-Signale

Pf 1 Einfache Pfeiftafel

Die Pfeiftafel kennzeichnet Stellen, an denen der Lokführer zu pfeifen hat, etwa vor Bahnübergängen. Weitere Infos auf stellwerke.de

Pf 2 Doppelte Pfeiftafel

Die doppelte Pfeiftafel kennzeichnet Stellen, an denen der Lokführer zu pfeifen hat. Zusätzlich muss noch einmal unmittelbar vor dem folgenden Bahnübergang gepfiffen werden. Weitere Infos auf stellwerke.de

Ra-Signale

Ra 6-9 Abdrücksignal

Abdrücksignale stehen an Ablaufbergen und signalisieren dem Lokführer, mit welcher Geschwindigkeit er abzudrücken hat. Weitere Infos auf stellwerke.de

Ra 10 Rangierhalttafel

Rangieren über diese Tafel hinaus ist verboten, um nicht in den Durchrutschweg hinter dem Einfahrsignal zu fahren und somit eventuell mit durchrutschenden Zügen zu kollidieren. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Ra 11 ex-DB Wartezeichen

Dieses Signal fordert Rangierfahrten zum Halten auf. Die Zustimmung zur Weiterfahrt erfolgt durch das Signal Sh 1, mündlich, durch Hochhalten eines Armes oder eine weiß leuchtende Handleuchte. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Tafel ohne Sh 1 (ex-DB):

Im ex-DR-Gebiet werden Wartezeichen ohne Sh 1 "Ra 11b" genannt. Tagging siehe unten.

Tafel mit Sh 1 zur Zustimmung:

Ra 11a ex-DR Rangierhaltsignal

Siehe Ra 11 Wartezeichen.

Ra 11b ex-DR Rangierhaltsignal

Dieses Signal fordert Rangierfahrten zum Halten auf. Die Zustimmung zur Weiterfahrt erfolgt mündlich, durch Hochhalten eines Armes oder eine weiß leuchtende Handleuchte. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Ra 12 Grenzzeichen

Grenze, bis zu der Fahrzeuge an Weichen abgestellt werden dürfen, ohne in das Lichtraumprofil anderer Gleise zu ragen. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Ra 12 ex-DR Rangierfahrtsignal

Siehe Sh 1 Fahrverbot aufgehoben.

Ra 13 Isolierzeichen

Die Erfassung von Isolierzeichen ist derzeit nicht vorgesehen.

Sh-Signale

Hp 0/Sh 1 Rangierhaltsignal/Rangierfahrtsignal

Hp 0 (Lichtsignal): Halt für Zugfahrten und Rangierfahrten
Hp 0 (Formsignal): Halt für Zugfahren
Sh 0 (Formsignal): Halt für Rangierfahrten
Sh 0 (Formsignal an Gleissperren): Gleissperre angelegt
Sh 1: Fahrverbot aufgehoben
Sh 1 an Gleissperren: Gleissperre abgelegt (inkludiert keine Zustimmung des Weichenwärters)

Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Lichtsignale

Sh 1-Lichter, die in den Signalschirm eines Hp-, Hl- oder Ks-Signals intergriert sind, werden wie folgt getaggt (zusätzlich zu den Tags des Hauptsignals):

Formsignale

Für Sh 0-Scheiben siehe Prellbock.

Für Sh 0/Sh 1-Signale an Gleissperren siehe Gleissperre.

Wenn das Signal als Zugdeckungssignal eingesetzt wird, damit zwei Züge an einem Bahnsteiggleis halten können, wird railway:signal:minor:states=DE-ESO:hp0;DE-ESO:kennlicht getaggt. Zugdeckungssignale zeigen nämlich nur Hp 0 und Kennlicht an. (Bildbeispiel)

Sh 2 Schutzhalttafel

Dieses Signal gebietet Halt und wird als Gleisabschlussignal an Prellböcken, als Deckungssignal von beweglichen Brücken, sowie als Ersatz für ein haltzeigendes Hauptsignal (etwa bei der Sperrung eines Gleises für Bauarbeiten) eingesetzt. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Gleise, an deren Prellböcken ein Sh 0 hängt sind mit service=yard zu taggen, da sie Hauptgleise service=siding sind. Neuerdings wird das Sh 2 auch an Nebengleisen service=yard/spur verwendet.

Sh 3 Wärtervorscheibe (vormals Haltvorscheibe)

Dieses Signal existiert nicht mehr seit der Herausgabe des gemeinsamen Signalbuchs in Form der Richtlinie 301. Es könnten jedoch einzelne Signale in OSM zu finden sein, die so getaggt sind.

Dieses Signal stand im Bremsweg vor der Schutzhalttafel Sh 2. Weitere Infos auf stellwerke.de (Stellwerke.de ist beim Begriff veraltet, das Signal heißt seit 2006 Haltvorscheibe)

Sk-Signale

Ein experimentelles Signalsystem, bei dem Haupt- und Vorsignale an einem Mast zu einem einzigen Signalschirm zusammengefasst werden. Es existiert nur auf der Strecke Augsburg–Donauwörth. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Hauptsignal (erkennbar am roten Mastschild):

Mehrabschnittssignal (erkennbar am rot-gelben Mastschild):

Vorsignal (erkennbar am gelben Mastschild):

So-Signale

So 1 Endtafel

Derzeit ist die Erfassung von Endtafeln nicht vorgesehen.

So 2 Schachbrettafel

Siehe Ne 4 Schachbretttafel.

So 3 Vorsignaltafel

Alleinstehende Vorsignaltafeln ohne Vorsignal, die dem Lokführer ein Hauptsignal ankündigen. Weitere veraltete Infos auf stellwerke.de, weitere aktuelle Infos auf tf-ausbildung.de.

Vorsignaltafeln in Westdeutschland siehe Ne 2.

Standard-Vorsignaltafel (Ne 2, vormals So 3a genannt):

Vorsignaltafel mit verkürzter Bremswegabstand ex-DR (Ne 2 mit Kreis, vormals So 3c genannt):

Vorsignaltafel bei Formsignalen mit Langsamfahrtbegriff ex-DR (Ne 2 mit Dreieck und Punkt, vormals So 3b genannt):

  • Das wird nicht gesondert erfasst, da es aus dem Tagging des Vorsignals hervorgeht.

Vorsignaltafel bei Formsignalen mit Langsamfahrtbegriff in verkürztem Bremswegabstand ex-DR (Ne 2 mit Dreieck und Punkt, vormals So 3d genannt):

So 4 Vorsignalbaken

Siehe Ne 3 Vorsignalbaken.

So 5 Trapeztafel

Siehe Ne 1 Trapeztafel.

So 6 Kreuztafel

Siehe So 106 Kreuztafel.

So 7 Schneepflugtafel

Siehe Ne 7 Schneepflugtafel.

So 8 Haltetafel

Siehe Ne 5 Haltetafel.

So 9 Haltepunkttafel

Siehe Ne 6 Haltepunkttafel.

So 10 Brandfackeltafel

Diese Tafel wird nicht mehr verwendet und daher nicht im Taggingschema berücksichtigt.

So 11 Isolierzeichen

Siehe Ra 13 Isolierzeichen.

So 12 Grenzzeichen

Siehe Ra 12 Grenzzeichen.

So 14 Merkpfahl

Dieses Signal kennzeichnet den Einschaltkontakt eines Bahnübergangs. Weitere Infos auf stellwerke.de

So 15 Warntafel

Dieses Signal kündigt dem Lokführer ein Bahnübergang-Überwachungssignal Bü 0/1 an. Weitere Infos auf stellwerke.de

So 16 Überwachungssignal

Dieses Signal gibt dem Lokführer die Rückmeldung, ob ein Bahnübergang gesichert ist und befahren werden kann. Weitere Infos auf stellwerke.de

So 17 Ankündigungsbake

Siehe Ne 12 Ankündigungsbake.

So 18 Überwachungssignal einer Rückfallweiche

Dieses Signal existiert nicht mehr und ist seit dem 31.1.2011 nicht mehr zugelassen.

Siehe Ne 13 Überwachungssignal der Rückfallweiche.

So 19 Hauptsignalbaken

Derzeit ist die Erfassung von Hauptsignalbaken nicht vorgesehen.

So 20 Zuordnungstafel

Die Erfassung von Zuordnungstafeln ist derzeit nicht vorgesehen.

So 106 Kreuztafel

Eine Tafel, die auf Nebenbahnen dem Lokführer ein Hauptsignal ankündigt. Weitere Infos auf stellwerke.de

Sv-Signale

Für die Stadtbahn Berlin wurde in den 1920er Jahren das Sv-Signalsystem geschaffen, das Haupt- und Vorsignal in einem Signalschirm vereinigt. Später wurden die Sv-Signale auch bei der Hamburger S-Bahn eingeführt, wo es im Gegensatz zur Berliner S-Bahn noch immer in Betrieb ist. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bidbeispiele aus Hamburg auf Wikimedia Commons

Ts-Signale

Signale für Schiebelokomotiven und Sperrfahrten sind sehr selten geworden. Sie stehen meist auf der freien Strecke, wo nachgeschoben werden muss. Sie werden i.d.R. nicht neu aufgestellt und sind nicht mehr im Signalbuch vorhanden, einzelne Signale sind aber noch im Einsatz.

Ts 1 Nachschieben einstellen

Ts 2/Ts 3 Halt/Weiterfahrt für zurückkehrende Schieblokomotiven und Sperrfahrten

Vr-Signale

Vorsignale stehen im Bremswegabstand zum Hauptsignal und kündigen die Stellung des Hauptsignals an. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Vr-Formsignale

Vr-Lichtsignale

Zp-Signale

Zp 6-8 Bremsprobesignal

Diese Signal dient der Kommunikation zwischen dem Lokführer und einem Rangierer bei der Bremsprobe. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zp 9 Abfahrtssignal

Diese Signal fordert den Triebfahrzeugführer auf, abzufahren. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zp 10 Türschließauftrag

Dieses Signal fordert den Triebfahrzeugführer auf, die Türen zu schließen. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zs-Signale

Zs 1 Ersatzsignal

Siehe zugehörigem Hl-, Hp-, Ks-, Sk- oder Sv-Signal. Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zs 2 Richtungsanzeiger

Signalisiert dem Lokführer den eingestellen Fahrweg. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zs 2v Richtungsvoranzeiger

Kündigt dem Lokführer einen Richtungsanzeiger Zs 3 und den dort angezeigten Fahrweg an. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zs 3 Geschwindigkeitsanzeiger

Kennzeichnet eine Geschwindigkeitsbeschränkung, die aufgrund des eingestellten Fahrweges erforderlich ist. Diese gilt im folgenden Weichenbereich oder bis zum nächsten Hauptsignal. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zs 3v Geschwindigkeitsvoranzeiger

Dieses Signal kündigt eine mit dem Geschwindigkeitsanzeiger Zs 3 signalisierte Geschwindigkeitsbegrenzung an. Weitere Infos auf stellwerke.de Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zs 6 ex-DB Gleiswechselanzeiger

Dieses Signal zeigt an, dass auf Strecken mit Gleiswechselbetrieb der eingestellte Fahrweg in das Gegengleis führt. Weitere Infos auf stellwerke.de

Zs 6 ex-DR Stumpfgleis- und Frühhaltanzeiger

Dieses Signal zeigt dem Lokführer an, daß er in ein Stumpfgleis einfährt oder dass er in einem Bahnhofsgleis mit einem Frühhalt rechnen muss, weil etwa das Gleis schon teilweise durch einen anderen Zug belegt ist. Weitere Infos auf stellwerke.de

Zs 7 ex-DR Gleiswechselanzeiger

Dieses Signal zeigt an, dass auf Strecken mit Gleiswechselbetrieb der eingestellte Fahrweg in das Gegengleis führt. Weitere Infos auf stellwerke.de

Zs 7/11 Vorsichtsignal

Siehe zugehörigem Hl-, Hp-, Ks-, Sk- oder Sv-Signal.

Zs 8 Gegengleisfahrt-Ersatzsignal / Falschfahrt-Auftragssignal / Linksfahrtersatzsignal

Dieses Signal zeigt an, dass der Fahrweg so eingestellt ist, dass der Zug bei einer doppelgleisigen Strecke als Falschfahrt auf das Gegengleis gelenkt wird. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zs 10 Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung

Dieses Signal kennzeichnet das Ende einer durch ein Zs 3 oder Hp 2 vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzung noch vor dem Ende des Weichenbereiches. Der Lokführer kann wieder auf Streckengeschwindigkeit beschleunigen, sobald der Zug vollständig dieses Signal passiert hat. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Zs 13 Stumpfgleis- und Frühhaltanzeiger

Dieses Signal zeigt dem Lokführer an, daß er in ein Stumpfgleis einfährt oder dass er in einem Bahnhofsgleis mit einem Frühhalt rechnen muss, weil etwa das Gleis schon teilweise durch einen anderen Zug belegt ist. Weitere Infos auf stellwerke.de

oder

Zs 103 Rautentafel (ex-DR)

Dieses Signal ist an Formhauptsignalen in Ostdeutschland zu finden und bedeutet: "Das Halt zeigende Hauptsignal gilt nicht für Rangierabteilungen." Man findet dieses Signal meist auf kleinen Bahnhöfen mit mechanischen Stellwerken, deren Formhauptsignale nicht mit Sh 1 ausgerüstet sind.

Zs 106 ex-DR Stumpfgleis- und Frühhaltanzeiger

Dieses Signal zeigt dem Lokführer an, daß er in ein Stumpfgleis einfährt oder dass er in einem Bahnhofsgleis mit einem Frühhalt rechnen muss, weil etwa das Gleis schon teilweise durch einen anderen Zug belegt ist. Weitere Infos auf stellwerke.de

Sonstige Signale

Mastschilder

Mastschilder werden am Node des Signals getaggt. Sie bestimmen das Verhalten, falls das Signal Halt zeigt oder gestört ist.

Mastschild weiß-rot-weiß

Mastschild weiß-schwarz-weiß-schwarz-weiß

Dieses Mastschild ist nur bei Blocksignalen der Gleichstrom-S-Bahnen in Berlin und Hamburg im Einsatz.

Mastschild weiß-gelb-weiß-gelb-weiß

Dieses Mastschild wird bei Selbstblocksignalen verwendet. In Westdeutschland hängt es nur an Hp-Lichtsignalen, in Ostdeutschland nur an Hl-Mehrabschnittsignalen. Dort kennzeichnet es das Signal nämlich stets auch noch als Kombinationssignal.

Mastschild rot (ohne weiß)

Ungültigkeitskreuz

ausgekreuztes Signal

Dieses Signal kennzeichnet Signale als ungültig und zu ignorieren. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

  • railway:signal:SIGNALTYP:deactivated=yes Das Ungültigkeitskreuz muss für jedes Signal einzeln gesetzt werden. Dabei ist der Platzhalter im Key durch den passenden Signaltyp zu ersetzen, etwa main bei Hauptsignalen.

Fahrtanzeiger

Fahrtanzeiger in Fahrtrichtung gesehen

Das Signal steht an Bahnsteigen und zeigt an, dass ein dazugehöriges Signal auf Fahrt steht. Die Anzeige gilt für die Blickrichtung, wenn man den Balken sieht. Sind Punkte zu sehen, gilt das Signal für die Gegenrichtung. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Blockkennzeichen (vormals LZB-Blockkennzeichen)

Blockkennzeichen

Auf Strecken mit LZB- oder ETCS-Ausstattung ersetzen diese Tafeln fehlende Hauptsignale bzw. Ne 14-Tafeln (nur ETCS), um die Grenzen von Blockabschnitten zu kennzeichnen. Weitere Infos auf stellwerke.de Das Signal hieß bis 8.12.2012 "LZB-Blockkennzeichen". Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Bis Anfang 2015 wurde railway:signal:lzb=lzb-blockkennzeichen statt railway:signal:train_protection=DE-ESO:blockkennzeichen verwendet.

LZB-Bereichskennzeichen

LZB-Bereichskennzeichen

Auf Strecken mit LZB-Ausrüstung zeigen diese Tafeln den Beginn von LZB-Bereichen ebenso an wie Punkte, an denen Triebfahrzeuge in die Linienzugbeeinflussung aufgenommen werden können. Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Bis Anfang 2015 wurde railway:signal:lzb*=* statt railway:signal:train_protection*=* verwendet.

ICE-Schaltmerkhilfe

Zugfunk-Kanalhinweis

Gibt die zu verwendende Kanalnummer für den Zugfunk an. Weitere Infos auf stellwerke.de

Hektometertafel

Hektometertafel

Gibt dem Lokführer die aktuelle Streckenposition an. Die obere Zahl gibt die Vorkommastellen, die untere Ziffer die erste Nachkommastelle der Kilometrierung an. Ist eine Hektometertafel an einem Oberleitungsmast angebracht, entspricht ihr Standort nicht exakt dem angegebenen Wert. Daher ist bei diesen Tafeln der genaue Wert mit drei Nachkommastellen klein unten rechts auf der Tafel angegeben. Weitere Infos auf stellwerke.de

Bü-Kennzeichentafel

Dieses Signal steht unmittelbar vor einem Bahnübergang und kennzeichnet diesen zur besseren Orientierung. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Bü-Ankündetafel

Dieses Signal steht Einschaltkontakt eines Bahnübergangs und zeigt dem Lokführer, welchen Bahnübergang er zu erwarten hat. Weitere Infos auf stellwerke.de, Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Richtungspfeile

Richtungspfeil an einem El 6

Wenn ein Signal vor einer Abzweigung oder Weiche steht und nur für bestimmte Richtungen gilt, gibt ein daran bestigter Richtungspfeil an, für welche Richtungen es gilt. Es gibt sie für Lf 1, Lf 6 und El 6. Dazu wird folgendes Tag ergänzt

Die Bezeichnungen left/right/straight orientieren sich an der Fahrtrichtung, nicht an der Richtung des OSM-Ways!

Signalhaltmelder für Zugleitbetrieb

Signalhaltmelder (ausgeschaltet)

Signalhaltmelder sind meist einzeln stehende, einem Zs 3 ähnliche Lichtsignale, die ein um 180° gedrehtes L anzeigen können. Ein Signalhaltmelder wird am gewöhlichen Halteplatz von Zügen aufgestellt, die von einer Strecke mit Zugleitbetrieb in einen Bahnhof mit elektronischem Stellwerk fahren. Sie leuchten, wenn das vom Zug passierte Einfahrsignal wieder auf Halt zurückgefallen ist. Erst dann darf der Zugführer dem Zugleiter die Ankunft des Zuges melden. Weitere Infos auf Drehscheibe-Online und in der Richtlinie 436 der DB (Modul 436.0001Z01, PDF-Seite 38). Bildbeispiele auf der Website von Simon Walter

Schlüsselschalter

Schlüsselschalter dienen zum Aktivieren verschiedener Signale oder Einrichtungen durch das Bahnpersonal. OpenRailwayMap erfasst derzeit die Schalter zum Steuern von Abfahrtsignalen (Zp9) und von Bahnübergängen.

Schlüsselschalter für Zp9

Diese dienen dazu, das Abfahrtsignal Zp9 per Schlüsselschalter und Tastendruck durch das Zug- oder Stationspersonal zu geben. Bildbeispiel im Netz. Zur besseren Erkennbarkeit sind sie durch das folgende grüne Symbol gekennzeichnet.

Symbol für Zp9-Taster

In der Regel sind sie mit einer Bedienmöglichkeit für den Türschließauftrag Zp10 kombiniert.

Zur Zuordnung, für welches Gleis der Taster gilt, kann die Gleisnummer abgelegt werden:

Schlüsselschalter für Bahnübergänge

Schlüsselschalter können dazu dienen, die Sicherungsanlagen von Bahnübergängen einzuschalten.

Die Bedienung kann regulär oder nur hilfsweise bei Ausfall einer automatischen Einschaltvorrichtung erfolgen:

Für die Bedienung kann ein spezieller Schlüssel oder ein einfacher Vierkantschlüssel ("square spanner") erforderlich sein, oder die Bedienung erfolgt über einen einfachen Knopf.

Bei mehreren eng beieinander liegenden Übergängen kann der Übergang, den der Schalter bedient, über die km-Angabe identifiziert werden.

Gebäude für Leit- und Sicherungstechnik

Stellwerke

  • railway=signal_box
  • name=* Der Name des Stellwerks und die Abkürzung im Format Köln Kf. Bei ESTW sind andere Bezeichnungen üblich: "Holzheim ESTW-A", "Grevenbroich ESTW-Z" oder "Duisburg BZ".
  • railway:ref=* Das Kürzel des Stellwerks, z. B. Kf. Bei ESTW ist das Tag nicht notwendig.
  • railway:signal_box=mechanical/electric/track_diagram/electronic Die verwendete Stellwerkstechnik: Mechanisches Stellwerk, Elektrisches/Elektromechanisches Stellwerk, Gleisbildstellwerk oder ESTW
  • railway:position=* Entfernungsangabe (gerundet, z. B. '12.3'; km)
  • railway:position:exact=* Exakte Entfernungsangabe (genau, z. B.: '12.345'; km)
  • railway:local_operated=yes/no Ist das Stellwerk Ortsbedient? Bei den ESTW-Stellwerken sind oft nur noch wenige Betriebszentralen besetzt, während die einzelnen ESTW-Anlagen und Stellrechner von diesen Zentralen ferngesteuert werden.

Zusätzlich wird für jedes Stellwerk eine Relation angelegt, um Stellbereiche sowie Hierarchien bei Elektronischen Stellwerken (ESTW) zu erfassen.

Die Relation erhält die folgenden Tags:

  • type=railway
  • railway=interlocking
  • name=* Der Name des Stellwerks und die Abkürzung im Format Köln Kf. Bei ESTW sind andere Bezeichnungen üblich: "Holzheim ESTW-A", "Grevenbroich ESTW-Z" oder "Duisburg BZ".
  • railway:ref=* Das Kürzel des Stellwerks, z. B. Kf. Bei ESTW ist das Tag nicht notwendig.

In die Relation werden dann folgende Mitglieder aufgenommen:

Rolle Anzahl Objekt Beschreibung
<leer> 1 Stellwerk Hier wird das Stellwerk aufgenommen.
facility >=1 Betriebsstelle Hier werden die von diesem Stellwerk gestellten Betriebssstellen (als Betriebsstellenrelation) aufgenommen.
signal_box >=0 Ferngesteuertes Stellwerk Hier werden andere Stellwerke (mit ihrer Relation) aufgenommen, die von diesem Stellwerk ferngesteuert und somit zum Stellbereich gehören.
crossing >=0 Bahnübergang Hier werden Bahnübergänge aufgenommen, die von diesem Stellwerk überwacht werden, z. B. Bahnübergänge mit Anrufschranken oder Videoüberwachung. Technisch nicht gesicherte, ortsbediente und vollautomatische Bahnübergänge werden dagegen nicht in die Relation aufgenommen.
signal >=0 Signal Hier werden einzelne Signale außerhalb von Betriebsstellen in die Relation aufgenommenen wie z. B. Selbstblöcke.

Bahnübergangsposten

Blockstelle

Manuell bediente Blockstellen (es gibt sie noch) werden auch erfasst. Zur Unterscheidung von Stellwerken werden andere Tags verwendet.

  • railway=blockpost
  • name=* Erst der Name der Blockstelle, dann die Abkürzung. Steht in Deutschland meist auf dem Gebäude.
  • railway:ref=* Das Kürzel der Blockstelle.
  • railway:position=* Entfernungsangabe (gerundet, z. B. '12.3'; km)
  • railway:position:exact=* Exakte Entfernungsangabe (genau, z. B.: '12.345'; km)
  • operating_times=* Betriebszeiten. Wann wird die Blockstelle bedient? Bitte nur erfassen, wenn vor Ort ersichtlich und nicht aus urheberrechtlich geschützten Dokumenten erfassen! Wenn eine Blockstelle nicht besetzt ist, ist sie "durchgeschaltet", d.&bnsp;h. ihre Blocksignale stehen dann dauernd auf Hp 1 (Fahrt).

Betriebsstellen

Bahnhof

Ein Bahnhof ist eine Betriebsstelle mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen.

In diesem Taggingschema werden Bahnhöfe je nach Nutzung unterschiedlich getaggt:

Wenn ein Bahnhof aus mehreren betrieblich unabhängigen Bahnhöfen besteht, bekommt jeder Bahnhof seinen eigenen Punkt (z.B. Berlin Zoologischer Garten und S Zoologischer Garten). Bahnhöfe, die betrieblich "Bahnhofsteile" eines anderen Bahnhofs sind, jedoch räumlich voneinander getrennt sind (z.B. Köln Hansaring ist ein Bahnhofsteil von Köln Hbf), werden über Betriebsstellenrelationen daran angebunden. Dagegen werden Bahnhofsteile, die lediglich der bahninternen Unterteilung großer Bahnhöfe dienen und üblicherweise nicht als eigenständige Betriebsstellen wahrgenommen werden (z.B. Köln West Ws ist ein Bahnhofsteil von Köln West), auch nur als Bahnhofsteil eingetragen.

Personenbahnhof

Bahnhöfe, die dem Personenverkehr dienen.

Weitere Tags siehe Abschnitt Bahnhof/Haltepunkt im internationalen Schema.

Rangierbahnhof/Güterbahnhof

Bahnhöfe, die ausschließlich dem Güterverkehr dienen.

Weitere Tags siehe Abschnitt Rangierbahnhof/Güterbahnhof im internationalen Schema.

Betriebsbahnhof

Bahnhöfe, die nur von der Bahngesellschaft selbst für betriebliche Zwecke verwendet werden, etwa Überholbahnhöfe und Instandhaltungswerke.

Weitere Tags siehe Abschnitt Betriebsbahnhof im internationalen Schema.

Haltepunkt (Vollbahn)

Ein Haltepunkt ist eine Betriebsstelle ohne Weichen, an der Züge planmäßig halten, beginnen, enden oder wenden können.

Weitere Tags siehe Abschnitt Bahnhof/Haltepunkt im internationalen Schema.

Haltestelle (Straßenbahn)

Node Eine Haltestelle ist ein Ort, an dem Straßenbahnen halten. Bei Straßenbahnen wird nicht zwischen Bahnhöfen und Haltepunkten unterschieden. Die Haltestellen von Stadtbahnen nach BOStrab werden als Straßenbahnhaltestellen erfasst. Fährt die Stadtbahn nach EBO, ist es ein Bahnhof oder Haltepunkt.

Unabhängig von der Anzahl der Gleise wird nur ein Node erfasst, außer die beiden Bahnsteige/Haltestellenmasten liegen weit auseinander (z.B. auf verschiedenen Seiten einer Straßenkreuzung).

  • railway=tram_stop
  • name=* Name der Haltestelle
  • railway:ref=* Die vom Betreiber vergebene Abkürzung.
  • railway:ref:DB=* Abkürzung der DB nach Ril 100. Diese existieren für Straßenbahnhaltestellen von Stadtbahnnetzen nach dem Karlsruher System (Karlsruhe, Kassel, Saarbrücken).

Weitere Tags siehe Abschnitt Bahnhof/Haltepunkt im internationalen Schema.

Halteposition

Node Bei Haltepositionen handelt es sich zwar nicht um Betriebsstellen, der Vollständigkeit halber seien sie hier aber aufgeführt. Eine Halteposition ist eine Stelle, an der Züge halten. Es zählt die Fahrzeugmitte. Bei unterschiedlich langen Zügen die Mitte der kürzesten eingesetzten Einheit. Sie wird als Node, der Teil des Gleises ist, gemappt.

Weitere Informationen siehe DE:OpenRailwayMap/Tagging#Halteposition.

Abzweig

Abzweigstellen sind Blockstellen der freien Strecke, wo Züge von einer Strecke auf eine andere Strecke wechseln können.

Weitere Informationen siehe DE:OpenRailwayMap/Tagging#Abzweig.

Anschlussstelle

Anschlussstellen sind Bahnanlagen der freien Strecke, wo Züge ein angeschlossenes Gleis als Rangierfahrt befahren können.

Weitere Informationen siehe DE:OpenRailwayMap/Tagging#Abzweig.

Ausweichanschlusstelle

Anschlussstellen sind Bahnanlagen der freien Strecke, wo Züge ein angeschlossenes Gleis als Rangierfahrt befahren können und sich "einschließen" können, sodass die Strecke wieder freigegeben werden kann.

Im Tagging gibt es keine Unterscheidung zwischen Anschlussstellen und Ausweichanschlussstellen.

Weitere Informationen siehe DE:OpenRailwayMap/Tagging#Anschlussstelle.

Überleitstelle

Überleitstellen sind Blockstellen der freien Strecke, wo Züge auf ein anderes Gleis derselben Strecke wechseln können.

Weitere Informationen siehe DE:OpenRailwayMap/Tagging#Überleitstelle.

Bahnhofsteil

Größere Bahnhöfe können in Bahnhofsteile unterteilt sein, die durch Zwischensignale voneinander abgegrenzt sein können. Bitte auch die Hinweise zur Erfassung von Bahnhöfen beachten.

Weitere Informationen und Tagging siehe DE:OpenRailwayMap/Tagging#Sonstige_Betriebsstellen.

Blockstelle

Blockstellen sind Bahnanlagen der freien Strecke, die eine Strecke in mehrere Blockabschnitte unterteilen.

Weitere Informationen und Tagging siehe DE:OpenRailwayMap/Tagging#Sonstige_Betriebsstellen.

Deckungsstelle

Eine Deckungsstelle ist eine Betriebsstelle der freien Strecke, die Gefahrenstellen wie bewegliche Brücken, niveaugleiche Kreuzungen von Gleisen oder Gleisverschlingungen sichert.

Weitere Informationen und Tagging siehe DE:OpenRailwayMap/Tagging#Sonstige_Betriebsstellen.

Linien und Routen

VzG-Strecke

Die Streckennummer wird mit folgendem Tag an jedem Streckengleis getaggt:

Zusätzlich kann auch eine Relation angelegt werden, in der alle zu der Strecke gehörenden Gleise (railway=rail) aufgenommen werden:

  • type=route
  • route=tracks
  • name=* Streckenbezeichnung, z. B. Eifelquerbahn
  • ref=* VzG-Streckennummer, z. B. 1234
  • from=* Name der Betriebsstelle am Streckenanfang
  • to=* Name der Betriebsstelle am Streckenende
  • operator=* Streckenbetreiber bzw. Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU). (Bei DB-Strecken die DB Netz AG, bestimmt jedoch nicht, wessen Züge darauf fahren!)

Kursbuchstrecke

Es wird eine Relation angelegt, in der alle zu dieser KBS gehörenden Gleise aufgenommen werden. Es handelt sich um eine Route nach dem klassischen Schema (wie Wanderwegrouten), d.h. es gibt nur eine einzige Relation für beide Fahrtrichtungen und alle Zweige.

  • type=route
  • route=railway
  • name=* Bezeichnung der Kursbuchstrecke, z. B. KBS 123 Voreifelbahn
  • ref=* Nummer der Kursbuchstrecke, z. B. 123
  • from=* Name der Betriebsstelle am Streckenanfang
  • to=* Name der Betriebsstelle am Streckenende

Es können mit der Rolle stop die Bahnhofs- bzw. Haltepunktnodes (railway=station bzw. railway=halt) aufgenommen werden. Bahnsteige und Haltepositionen werden nicht aufgenommen.

ÖPNV-Verkehrslinien

Die einzelnen Linien (z.B. RE 4), die eine Kursbuchstrecke befahren, werden nach dem Public Transport Schema erfasst. Details siehe DE:Public_Transport.

Beispiele

Bild Tags Objekt
Hauptsignal
Fluegelsignal.jpg


Node 1572006873 (XML, Potlatch2, iD, JOSM, history)
Kombinationssignal
KsHauptsignal.png





Node 1744457967 (XML, Potlatch2, iD, JOSM, history)
Vorsignal
Ks-vr.jpg


Node 1609205513 (XML, Potlatch2, iD, JOSM, history)
Abzweig
Bild fehlt Relation 2174086 (XML, Potlatch2, iD, JOSM, history, analyze, manage, gpx)
Fernsprecher (hier im Bild stillgelegt, weil kein schwarzes F auf der Tür sichtbar)
Fluegelsignal.jpg Node 1349142747 (XML, Potlatch2, iD, JOSM, history)
Weiche
Weiche.png Node 83425063 (XML, Potlatch2, iD, JOSM, history)

Weitere Informationen