GPS an der Willy - Brandt - Gesamtschule

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Mapping-Aktion an der Willy-Brandt-Gesamtschule

Am 25. bis zum 29.08.2008 haben wir an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bochum-Werne mit einer Schülergruppe eine fünftägige Mapping-Aktion durchgeführt. Die Schüler führten diese Aktion innerhalb einer Projektwoche durch. Ziel war es, den Schülern einen ersten Eindruck zu vermitteln, wie Karten mit modernen Tools erstellt werden und dabei gleich Teile von Bochum-Werne für die Open-Street-Map Karte zu erfassen.



Teilnehmer :

Teilnehmer des Projekts waren 20 Schüler der Klassen 7-13 der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bochum. Betreut wurde das Projekt von Herrn Haß.



Ablauf :

Das Projekt begann am Montagmorgen, wo die Schüler eine kurze Einleitung über das Projekt bekamen. Es wurden die Bereiche der Umgebung der Schule aufgeteilt, in welchen wir in aktiv werden sollen. Um unsere Schule herum gab es glücklicherweise noch viele weiße Gebiete auf der OSM und so hatten wir einiges vor uns. Anschließend wurde uns von schon eingeweihten Schülern anhand der GPS-Geräte erläutert, wie man beim Sammeln und Erfassen der Daten vorzugehen hat.

Inbetriebnahme der Geräte
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Dienstag teilten wir die Projektgruppe dann in jeweils zweier bis dreier Gruppen ein. Diese sollten dann weitere Gebiete in Bochum-Werne ablaufen und interessante Punkte, wie Telefonzellen, Briefkästen, Altglascontainer, Haltestellen,... besonders abspeichern. Zu den Gebieten kamen wir entweder zu Fuß, mit dem Roller, mit dem Linienbus oder per Fahrrad. Weiterhin erfassten wir auch unseren Sportplatz und unsere Schulgebäude. Nach ca. 1 bis 2 Stunden fanden sich schließlich alle Schülergruppen wieder in den Multimediaraum zusammen. Herr Haß wertete daraufhin von allen Gruppen die GPS-Geräte mit den abgelaufenen Straßen und Wegpunkten aus. Probleme gab es mit der Bedienung der Geräte jedoch nicht. Außerdem nutzte niemand die vorher genannte Telefonnummer des Sekretariats, welche angegeben wurde z. B. bei Orientierungslosigkeit. Die genannte Telefonnummer war außerdem dazu da, um sie zu wählen, wenn man sich in Gebieten, wie z.B. dem Sportplatz befand und der Platzwart einen wegschicken wollte. Wie schon gesagt wurde, kam es nicht vor das diese Nummer gewählt wurde. Zu kämpfen hatten wir allerdings mit dem Übertragen der Daten vom GPS Gerät auf unsere SchülerPCs im Multimedieraum. Dies wollte einfach nicht gelingen. So wurden die Daten dann über den LehrerPC ausgelesen und uns im Netzwerk zur Verfügung gestellt.

Die OSM vorher
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Am Mittwoch bearbeiteten wir die gesammelten Information mit dem Programm JOSM ein Editor für Geodaten, der im Zusammenhang mit dem Open-Street-Map-Projekt von Immanuel Scholz entwickelt wurde. Derzeitiger Betreuer des Projekts ist Frederik Ramm. JOSM ist eine Java -Anwendung und kann daher auf vielen verschiedenen Betriebssystemen verwendet werden. Auch dies ging wieder nicht ohne Probleme. Teilweise ließ die neueste Version von JOSM das Markieren von Punkten überhaupt nicht zu, ältere Versionen hatten kein Symbol für Bushaltestellen. Aber gemeinsam und mit Hilfe kamen wir Stück für Stück (Punkt für Punkt) weiter.

Donnerstag vervollständigten wir immer mehr unsere Karten und stellten Vergleiche zwischen der Google-Map und unserer Open-Street-Map dar. Wobei wir Unterschiede in der Vollständigkeit der Straßen fanden. Im Folgenden besprachen wir die Bearbeitung der Plakate für die Präsentation. Wo wir zu jedem Bild eine Überschrift suchten. Außerdem wie wir sie gestalten wollen und wo wir sie aufhängen wollen. Wir beschlossen die Vorstellung unseres Projektes in den Mulitmediaraum zu verlegen, da wir den größten Teil dort verbrachten und die Computer uns die Möglichkeit gaben per Beamer unsere fertigen Karten an die Wand zu produzieren. Zum Ende des Tages schossen wir noch Fotos von unserer Gruppe, um zu zeigen wer alles an dem Projekt teilgenommen hat.


Wegpunkterfassung einer Haltestelle
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Am Freitag, unserem letzten Projekttag trafen wir uns erst um 9.15 Uhr und vervollständigten unsere Plakate und klebten dort die geschossenen Fotos auf und gaben jedem Foto die am Tag vorher besprochene Überschrift. Zum Ende des Tages ergänzten wir noch den hier veröffentlichten Text über das Projekt, welchen wir dann ins Internet stellten.


Fazit aus Lehrersicht :

Insgesamt verlief das Projekt wie vorher geplant. Technische Mängel in der Ausstattung und ein sehr umfassender Editor, der für die Schüler nicht leicht zu bedienen war, sorgten dafür, dass wir für die Bearbeitung der in einmal einer und einmal knapp zwei Stunden gesammelten Daten fast drei Projekttage benötigten. Die jahrgangsmässig sehr gemischte Gruppe war etwas ungünstig, in Projektwochen aber auch nicht außergewöhnlich. Einige Schüler weniger hätten der Bearbeitung gut getan, da es nicht möglich war, jeweils eine Zweiergruppe an einen mit dem funktionierenden Javaeditor ausgestatteten Rechner zu setzen. So überbrückte der ein oder andere Schüler die Langeweile mit diversen Computerspielchen. Das ganze Projekt war aber nur mit der kostenlosen Ausleihe der 10 GPS Empfänger möglich, wofür wir uns auch hier noch einmal ausdrücklich bedanken möchten. Anderen Schulen kann ich die Durchführung des Projekts nur empfehlen. Die Schüler arbeiten an einem aktuellen Thema, mit neuester Technik, lernen etwas über die Copyright-Bedingungen im Internet und erlernen (zumindest in Ansätzen) den Umgang mit einem unbekannten Computerprogramm (Javaeditor).


--Wbg 07:08, 9 September 2008 (UTC)