DE talk:Bicycle/Radverkehrsanlagen kartieren: Difference between revisions
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Ich kenne (selbst Rennradfahrer der gern asphaltierte Fahrwege anstatt Straßen benutzt) sehr wenig für Radfahrer exclusive Wege die überland ein Mapping als cycleway rechtfertigen; was ja bedeutet dass landwirtschaftlicher Verkehr, Fußgänger oder Reiter diese Wege nicht mehr benutzen dürften. Was aber die Ausnahme ist. Vielfach habe ich solche Mappings von cycleway in track/tracktype=grade1 oder path korrigieren müssen. "Pfad" hat in diesem Zusammenhang rein gar nix mit Unbefahrbarkeit zu tun sondern heisst lediglich dass hier Radfahrer Fußgänger und Reiter zulässig sind und geroutet werden. Und da diese Wege außerorts absolut die Mehrheit bilden, wenn sie nicht gar normale Fahrwege sind (highway=track) halte ich es generell für geboten außerörtliche cycleways strikt zu hinterfragen, wenn man an der Stelle da eigentlich keinen erwarten würde, denn OSM "gehört" keiner kleinen Minderheit unter den Radfahrern die nach Gutdünken taggen und bestimmte Wege für sich haben wollen. --[[User:Taunide|Taunide]] 23:52, 27 April 2012 (BST) |
Ich kenne (selbst Rennradfahrer der gern asphaltierte Fahrwege anstatt Straßen benutzt) sehr wenig für Radfahrer exclusive Wege die überland ein Mapping als cycleway rechtfertigen; was ja bedeutet dass landwirtschaftlicher Verkehr, Fußgänger oder Reiter diese Wege nicht mehr benutzen dürften. Was aber die Ausnahme ist. Vielfach habe ich solche Mappings von cycleway in track/tracktype=grade1 oder path korrigieren müssen. "Pfad" hat in diesem Zusammenhang rein gar nix mit Unbefahrbarkeit zu tun sondern heisst lediglich dass hier Radfahrer Fußgänger und Reiter zulässig sind und geroutet werden. Und da diese Wege außerorts absolut die Mehrheit bilden, wenn sie nicht gar normale Fahrwege sind (highway=track) halte ich es generell für geboten außerörtliche cycleways strikt zu hinterfragen, wenn man an der Stelle da eigentlich keinen erwarten würde, denn OSM "gehört" keiner kleinen Minderheit unter den Radfahrern die nach Gutdünken taggen und bestimmte Wege für sich haben wollen. --[[User:Taunide|Taunide]] 23:52, 27 April 2012 (BST) |
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== RYStadium schrieb in den Hauptartikel (Version vom 19. Februar 2013, 15:19 Uhr): == |
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''(obige Meinung ist absolut unzumutbar: ein Radweg liegt überall vor, wo das Radfahren erlaubt ist, dafür gibt es handfeste Kriterien in den Verwaltungsvorschriften StVO, genauso wie in der StVO selber! Die Taktik der vorherrschenden Nutzungsart ist der beliebte Verwaltungstrick einiger Städte und Gemeinden: Man verschlechtert nach und nach den Radverkehrsnetz, die potentiellen Radfahrer bekommen es mit der Angst zu tun, oder haben de facto nur noch Nachteile davon, verschwinden, dann kann man feierlich erklären, dass solche Anlagen nutzlos sind! Potentielle Radfahrer planen ihre Fahrten falsch, manchmal gefährlich, man erzielt den Gegeneffekt der von der Einrichtung von Radverkehrsanlagen angestrebten Wirkung, Radfahren zu fördern, dafür sind sie ja da! Es ist auch wichtig, dass Fussgänger sich bewusst sind, dass sie auf Wege sind, wo berechtigter Weise Radfahrer auftreten werden!)'' --[[User:RYStadium|RYStadium]] ([[Special:Contributions/RYStadium|Beiträge]]) 15:19, 19. Februar 2013 (UTC) |
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:Beitrag aus Hauptartikel auf DISK verschoben --[[User:Reneman|Reneman]] ([[User talk:Reneman|talk]]) 23:34, 17 March 2013 (UTC) |
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Revision as of 23:34, 17 March 2013
Eigenständiger gemeinsamer (Z. 240) und getrennter (Z. 241) Fuß- und Radweg (eigene Straße)
Was muss ich denn für diese Wege bei "highway=" eintragen? Cycleway passt ja nicht wirklich, da es ja genausogut auch footway sein könnte. --Tipjip 10:16, 24 April 2009 (UTC)
- bis jetzt hat sich für so einen Zwitterweg "highway=path foot=designated bicycle=designated" als brauchbar erwiesen. Ggf. noch mit segragated=yes um zu zeigen, obs ein getrennter oder gemeinsamer Fuß-Radweg ist. --Cbm 09:17, 12 June 2009 (UTC)
- Wieso 'als brauchbar erwiesen'? Das kommt mir mehr wie taggen für denn renderer vor (blau strichliert für Radweg, rot strichliert für Fußweg, und schwarz strichliert für beides). Semantisch ist das ein Blödsinn, Pfad impliziert die Unbefahrbarkeit (von Mountainbikes einmal abgesehen)! Wie soll man nun in der Karte einen echten Pfad von einem Fuß/Radweg unterscheiden, wo doch das Tagging nicht ersichtlich ist? Liebe Stadtmenschen, geht einmal in die Berge und versucht auf den dort eingezeichneten Pfaden Radzufahren.
- In Österreich ist es daher Konsens, Zwitterwege NICHT als path zu taggen, sondern als track, tracktype=grade1, bzw. als cycleway oder footway, je nachdem welche Verkehrsart die vorherrschende ist. --BorisC 11:43, 13 October 2010 (BST)
- Verbreitetes Mißverständnis. "Path" bedeutet nicht "Pfad" im wortwörtlichen Sinn, sondern wurde absichtlich und gezielt genau für solche gemischten Wege eingeführt. Schau Dir mal das original path-Proposal an. Die Bezeichnung ist etwas unglücklich gewählt, aber längst fest etabliert und kein Problem, wenn man den Hintergrund kennt. --Nop 12:20, 13 October 2010 (BST)
Hier wird 'bicycle=official' empfohlen, meines Wissens hat sich aber 'bicycle=designated' weitgehend bei benutzungspflichtiger Beschilderung durchgesetzt. Ändern oder gibt es einen Unterschied?--Jo 01:28, 1 June 2011 (BST)
Benutzungspflicht
Derzeit heißt es im Artikel: "wenn begleitend zu Vorfahrtsstraße (Z. 306): An Querstraßen Z. 205 nur für Radverkehr (siehe VwV-StVO zu § 9 Abs. 3 StVO, bedeutet, es kann keine Radwegebenutzungspflicht gelten"
Dies ist so nicht richtig und ich würde es gerne löschen. Es ist zwar richtig, dass es eine weit verbreitete Auffassung gibt, dass auf benutzungspflichtigen Radwegen kein Zeichen "Vorfahrt achten" an Querstraßen stehen darf (was ich selber so sehe), aber Zeichen 240 oder Zeichen 241 stellt auf jeden Fall eine Benutzungspflicht dar, auch wenn diese nicht rechtmäßig angeordnet ist, weil die VWV es verbietet. Bis man das Schild weggeklagt hat, gilt grundsätzlich die Benutzungspflicht. Wir sollten den (durchaus wichtigen) Kampf gegen die Benutzungspflicht nicht in Openstreetmap führen, sondern auch nicht legal erlassene Verkehrsregeln so aufnehmen, wie sie sind. Das hat auch den Vorteil, dass man dann in einigen Jahren durch automatische Datenbankanalysen auch statistische Aussagen treffen kann, die die Illegalität belegen. "Z.B. in 2000 Kommunen Deutschland gibt es benutzungspflichtige Radwege, die schmaler als 1,5 Meter sind". --KartoGrapHiti 13:12, 1 July 2009 (UTC)
Fahrradständer/-Parkplatz
fehlt mir hier bisher irgendwie... --Jongleur 15:14, 20 March 2009
Behauptungen, die diese Seite aufstellt
Diese Seite behauptet einiges, worüber ganz und gar keine Einigkeit besteht:
- access=official - Viele sind der Meinung, dass access=designated genutzt werden sollte und highway=cycleway nicht mehr bicycle=designated sondern wie früher wieder bicycle=yes implizieren sollte. Allgemein scheint es sicherer access-Tags immer zu setzen und sie nicht aus highway-tags abzuleiten.
- traffic_sign=* sollte besser als Node neben der Straße und nicht auf den Weg getagged werden. Es sollte allerdings in die Straßen-Relation aufgenommen werden.
- highway=path für gemeinsam genutzte Wege innerhalb von Ortschaften, anstatt nur für Waldwege.
- "Straßenbegleitender Rad- und Fußweg" -> "Keinen eigenen Weg zeichnen." Es scheinen deutlich mehr Mapper für separates Zeichnen als fürs Lane-Tagging zu sein.
- Nichts taggen bei "Zeichen 239 + 1022-10". Es gibt da durchaus auch footway=sidewalk + foot=designated + bicycle=yes + segregated=no.
- cycleway=opposite* steht im Konflikt zu cycleway=track/lane deshalb ist oneway:bicycle=no sinnvoller.
--phobie m d 10:47, 26 July 2011 (BST)
Vereinnahmung aspaltierter Fahrwege auf OSM für Radfahrer als cycleway
Ich kenne (selbst Rennradfahrer der gern asphaltierte Fahrwege anstatt Straßen benutzt) sehr wenig für Radfahrer exclusive Wege die überland ein Mapping als cycleway rechtfertigen; was ja bedeutet dass landwirtschaftlicher Verkehr, Fußgänger oder Reiter diese Wege nicht mehr benutzen dürften. Was aber die Ausnahme ist. Vielfach habe ich solche Mappings von cycleway in track/tracktype=grade1 oder path korrigieren müssen. "Pfad" hat in diesem Zusammenhang rein gar nix mit Unbefahrbarkeit zu tun sondern heisst lediglich dass hier Radfahrer Fußgänger und Reiter zulässig sind und geroutet werden. Und da diese Wege außerorts absolut die Mehrheit bilden, wenn sie nicht gar normale Fahrwege sind (highway=track) halte ich es generell für geboten außerörtliche cycleways strikt zu hinterfragen, wenn man an der Stelle da eigentlich keinen erwarten würde, denn OSM "gehört" keiner kleinen Minderheit unter den Radfahrern die nach Gutdünken taggen und bestimmte Wege für sich haben wollen. --Taunide 23:52, 27 April 2012 (BST)
RYStadium schrieb in den Hauptartikel (Version vom 19. Februar 2013, 15:19 Uhr):
(obige Meinung ist absolut unzumutbar: ein Radweg liegt überall vor, wo das Radfahren erlaubt ist, dafür gibt es handfeste Kriterien in den Verwaltungsvorschriften StVO, genauso wie in der StVO selber! Die Taktik der vorherrschenden Nutzungsart ist der beliebte Verwaltungstrick einiger Städte und Gemeinden: Man verschlechtert nach und nach den Radverkehrsnetz, die potentiellen Radfahrer bekommen es mit der Angst zu tun, oder haben de facto nur noch Nachteile davon, verschwinden, dann kann man feierlich erklären, dass solche Anlagen nutzlos sind! Potentielle Radfahrer planen ihre Fahrten falsch, manchmal gefährlich, man erzielt den Gegeneffekt der von der Einrichtung von Radverkehrsanlagen angestrebten Wirkung, Radfahren zu fördern, dafür sind sie ja da! Es ist auch wichtig, dass Fussgänger sich bewusst sind, dass sie auf Wege sind, wo berechtigter Weise Radfahrer auftreten werden!) --RYStadium (Beiträge) 15:19, 19. Februar 2013 (UTC)