FOSSGIS 2026/OSM-Samstag/Ergebnisse

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Programraster siehe https://pretalx.com/fossgis2026/schedule/ ganz unten beim letzten Tag, bzw. hier in analog:

10:30

OSM Prototyp 2027

Eike

eikosm (on OSM)

eikosm (on OSM)

stellt seinen Prototypen einer neuen OpenStreetMap Benutzeroberfläche präsentieren, auf dem mehr Inhalte der Kartenelemente angezeigt werden können als es bisher der Fall ist. Das OpenMapTiles Tile Format bietet die Möglichkeit über die IDs der Elemente deren Tags von der API abzurufen und diese anzuzeigen.

OpenStreetMap-Schulungen

  • in Vertretung von Jochen
  • 27 Personen im Raum, zusätzlich unbekannte Anzahl an Teilnehmenden online

Die Idee ist schon länger, dass der FOSSGIS e.V. Schulungen zu OSM anbieten solle. Der Verein hat sich bei der DSE um eine Projektförderung beworben und den Zuschlag erhalten. Man möchte das Geld nutzen, um eine halbe Stelle zu schaffen und die Unterlagen initial zu erarbeiten. Die Preise für Schulungen sollen nicht marktüblich sein, aber kostendeckend sein.

Der Fokus werde auf OpenStreetMap liegen. Zielgruppe seinen Gruppierungen/Vereine, die nicht das große Budget haben. Firmen seien nicht die Zielgruppe. Der Verein möchte das nicht grundsätzlich kostenlos machen.

Motivation ist, die Hoheit darüber zu haben, Leuten zu erklären, wie die Community funktioniert. Das sollen nicht Firmen machen.

Worüber muss man reden?

  • Inhalte der Schulungen
  • Lizenz der Schulungsmaterialien
  • Umsetzung der Schulungsmaterialien (wie sie aussehen)
    • Material
    • Dokumentation
  • Art der Schulung (online, zum selber lernen, …)
  • Wer macht mit bei der Erarbeitung der Materialien?
  • Wer hält Schulungen?
  • Wer sind unsere Zielgruppen? Was wollen diese mit OSM erreichen?
  • Verhältnis zu learnosm.org
  • Wie machen das andere Communitys, z.B. in den USA?

Zielgruppe

  • Die Geofabrik hat in den vergangenen Jahren Schulungen gemacht. Kunden waren Verkehrsunternehmen und deren Softwareanbieter.
  • Vereine
    • Paul schätzt, dass es im ADFC Interesse an Schulungen gebe. Beispiel: Routingfehler korrigieren, Daten für Planung erhaben. Das Mappen als Mittel zu Zweck. Auch bei der Auswertung schätzt er Bedarf.
    • Wandervereine
    • Deutscher Alpenverein (DAV)
  • Mappen als Team-Event in Unternehmen
  • Ämter/Staat
  • BOS
    • Feuerwehr
    • THW
  • Zielgruppen ggf. in Mapper und Nutzer trennen?
    • Im Antrag wurde beides zusammen beantragt. Anfragen seien laut Marc meist kombiniert (Mappen und Nutzen) gewesen.
  • Lehrkräfte (Geographie)
  • Schulklassen
  • Erwachsenenbildung (Volkshochschule, DE:VHS-Kurs/Karte zeichnen/Teilnehmerunterlage)
  • Berufsausbildung (Geomatik, Vermessungstechniker)

Wir sollten aufpassen, nicht bereits bestehenden Anbietern (z.B. Where Group oder Geofabrik) das Wasser abzugraben.

Inhalte

  • Aus WhereGroup und Geofabrik wird berichtet, dass man meistens einen Basisstock habe und die restlichen Inhalte vom Bedarf des Kunden abhängen.
  • für ein bis zwei Tage
  • Wie strukturiert man?
    • Bei der WhereGroup ist es 90-Minuten-Einheiten gegliedert.
    • Bildungsurlaub
      • Volkshochschulen sind schon zertifizierte Anbieter. Das würde die Antragsstellung erleichtern.
    • Bei Schülern beträgt die Aufmerksamkeitsspanne 30 Minuten.
  • Online oder Präsenz?
    • Im Antrag steht beides.
  • Vorschläge zu Inhalte aus der Runde:
    • Community erklären (Anspruchshaltung korrigieren, „Geben und Nehmen“ verankern, Aufgabe des FOSSGIS)
    • Lizenz und Verwendung von OpenStreetMap-Daten
    • Geodaten, GIS-Grundlagen erklären
    • informelle Regeln (Updatezyklen, was wird gemappt)
    • Setup eigener Server
    • Wie tragen die Entscheidungen eines Mappers zu einem Tool bei?
    • Bereitstellung von Informationen als Datenquelle für Mapper
  • Kritik aus der Runde:
    • Für Serversetup muss der Schulungsteilnehmer schon sehr technisch versiert sein. Diese können dann auch switch2osm.org lesen. Der Schwerpunkt solle auf der Gewinnung von Beitragenden liegen. Wer OSM nutzt, bekommt ja einen Vorteil. Die Mitarbeit an OSM müsse das zentrale sein.
    • Firmen sollten von Firmen geschult werden.
    • Der Aha-Effekt, wie die Komponenten funktionieren, genügt. Genau erklären muss man es nicht.
    • Anteasern, welche Möglichkeiten es noch so gibt. Somit Anreize für mehr schaffen.

Es gibt bereits ein VHS-Kurs: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:VHS-Kurs und https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:VHS-Kurs/Karte_zeichnen/Teilnehmerunterlage

Bei Wikipedia gibt's ein ähnliches Programm an dem man sich gute Ideen holen kann, vor allem der Community Teil https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia_Deutschland/Lerne_Wikipedia

Lizenz der Inhalte

  • Soll es offen sein oder nur OSM-intern?
  • Für langfristige Interoperabilität sollte an die Kompatibilität mit learnosm.org gedacht werden.
  • Die Förderung gab es für die Erstellung der Inhalte. Der Mehrwert sind nicht die Inhalte, sondern die Auswahl und Schulung der Schulenden.
  • Forderung: Lizenz mit Share-Alike, weil es zum Verein passt
  • Der Mehrwert sind die persönlichen Trainings.
  • Offene Lizenz, damit die Geschulten das problemlos weitergeben können.
  • Stimmungsbild:
    • CC-0: 2 Ja
    • CC-BY: 0 Ja
    • CC-BY-SA: 22 Ja
    • proprietär: 0 Ja
  • Aus dem Chat: „ggf. noch später überlegen ob nicht doch CC BY-NC-SA https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/oer-material-fuer-alle/220550/die-sechs-creative-commons-lizenztypen-im-ueberblick/“
  • Beispiele von anderen Communities nutzen

Ergebnis: Wir wollen eine offene Lizenz, aber klar erkennbar machen, dass dies vom FOSSGIS ausgeht. Das Meinungsbild zeigt eine klare Tendenz für CC-BY-SA.

Formate / Wie soll die Schulung grundsätzlich aussehen?

  • Der Deutsche Wanderverband hat ein halbes Jahr an einer Online-Schulung (eLearning) gearbeitet. Nach dem Selbstlernprogramm bekommt eine Teilnahmebescheinigung.
  • Wenn es uns darum geht, dass die Teilnehmenden Fragen stellen können, kommen nur Präsenztermine und Videokonferenz in Betracht.
  • Outdoor (Mappen im Feld) braucht zwar viel Zeit, hilft aber viel beim Verständnis.
  • hoher Praxisanteil
  • Dauer:
    • 1 Tag: 14 Ja
    • Vormittag: 1 Ja
    • 1 Woche: 3 Ja
    • 2 Tage: 16 Ja
  • Dauer hängt von der Anzahl der Teilnehmenden ab.
  • ergänzenden Module (z.B. Gang ins Gelände), aus denen die Empfänger auswählen können
  • Eine einwöchige Schulung passt eher für Train-the-Trainer-Formate
  • Chat: modularer Ansatz je nach Zeit
  • Bei einer Übernachtung innerhalb der Gruppe wird noch mehr vermittelt.
  • Im Geschäftsumfeld ist die erste Basisschulung online, danach zusätzlicher Präsenzteil
  • Erfahrung aus dem ADFC (Tourenleiterausbildung): auf mehrere Termine aufgeteilt, auf ein Wochenende gedrängt oder auf fünf Tage als Bildungsurlaub aufgeblasen.
  • Train the trainer?
  • Community-Ansatz bildet sich bei Gruppen mit mehr als einem Tag

Umsetzung

  • reveal.js, versionierbar im Git, Foliennotizen sind möglich
    • hat sich laut Matthias bewährt
    • ODP/PowerPoint ist nicht so gut versionierbar, der FOSSGIS hat schon eine Gitlab-Instanz.
  • Aus dem Chat: „Für die Aufbereitung der Inhalte: ich habe mit docusaurus gute Erfahrungen gemacht https://docusaurus.io“

Sonstiges

  • Im FOSSGIS gibt es dafür schon eine Arbeitsgruppe, bei der aktive Mitarbeit erwünscht ist. Wer teilnehmen möchte, wende sich per E-Mail an Jochen Topf (FOSSGIS e.V.).

Wie OSM Wandertourismus und Besucherlenkung beeinflusst

hanne0815 (on OSM) und Erik
Wanderfreund (on OSM)

In der Session wurde diskutiert, dass OpenStreetMap im Wandertourismus, bei der Besucherlenkung und dem Naturschutz eine wichtige Rolle spielt. OSM-Daten sind Grundlage für Outdoor-Apps, Routingdienste und touristische Informationsangebote und beeinflussen damit, welche Wege sichtbar sind, empfohlen werden und genutzt werden. Wenn die OSM-Daten korrekt und aktuell sind, werden Erholungsuchende weniger fehlgeleitet, Schutzgebiete nicht unnötig belastet und Konflikte zwischen verschiedenen Waldnutzenden häufiger vermieden.

Unterschiedliche Perspektiven und Wahrnehmungen zusammenbringen

Am Thema sind mehrere Akteursgruppen beteiligt, die jeweils eigene Sichtweisen und Anforderungen mitbringen:

  • Tourismusorganisationen
  • Naturschutz
  • Forst
  • Ämter und Verwaltungen
  • Wandervereine
  • Grundeigentümer
  • Outdoor-Apps, Portalbetreiber
  • OSM-Community

Hinweis: Für Tourismusorganisationen, Wandervereine und Verwaltungen bietet waldwegweiser.info einen hilfreichen Einstieg, um OSM besser zu verstehen, un im Bezug auf Wanderwege anwenden zu können.

Austauschformate

Ein wesentliches Ergebnis war, dass diese Perspektiven bisher nur punktuell zusammenkommen und strukturierte Austauschformate hilfreich wären.

Als sinnvoll wurden verschiedene Formate genannt

  • Community-Meetups (Bsp: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Verkehrswende-Meetup)
  • regionale Stammtische mit konkreten Beispielen
  • thematische Austauschformate zwischen OSM, Tourismus und weiteren
  • Working Group (Der Vorteil wäre, dass dort zunächst mit Menschen gearbeitet werden kann, die sich bereits für das Thema interessieren, ohne zuerst umfangreiche Überzeugungsarbeit leisten zu müssen.)

Eine solche Working Group wäre besonders dann sinnvoll, wenn es um folgende Punkte geht:

  • Entwicklung von Schemata
  • Abstimmung von Vorgehensweisen
  • Dokumentation von Methoden und Zwischenergebnissen
  • schrittweiser Aufbau im Wiki

Anregungen für Themen und Vorgehen

  • Umgang mit illegalen Tracks: Hier besteht Klärungsbedarf, wie solche Wege oder Nutzungen in OSM-Kontexten eingeordnet und behandelt werden sollten.
  • Blick auf bestehende Beispiele (Trails Stewardship Initiative, Pedestrian Working Group)
  • Praktische Werkzeuge
    • StreetComplete :  Denkbar wären dort Aufgaben zur Erfassung oder Prüfung von Infrastruktur im Aktivtourismus ( Wegweiser, Bänke, Infotafeln)
    • SCEE: wurde als Abspaltung  von StreetComplete genannt, wenn etwas gezielter und mit mehr Bearbeitungsmöglichkeiten mobil in OSM gearbeitet werden soll.

11:30

Speedwalk – Daten zu Gehwegen prüfen und erfassen

Vorstellung von Speedwalk, einem neuen Werkzeug um Gehwege zu verbessern und zu erfassen.

Bahnhof mappen

dbsos (on OSM)
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      ┌─────────────────────────────┐
      └─────┐         ┌─────────┐   │
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      ┌─────┘         └─────────┘   │
      └─────────────────────────────┘
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Minimales Bahnhofsmodell besteht aus:

  • Plattformen
  • Bahnhofsnode
  • Stop-Positionen

Die Community bräuchte auch:

  • Plattfromedges
  • Plattformsektionen
  • DIIDs für Aufzüge (Deutsche Infrastruktur ID)
    • wichtig barrierefreies Routing
    • Bisher nur ein Entwurf
    • Für die DB ist die wesentlichste ID, die vierstellige Bahnhofsnummer
  • DHID

Wir würden gerne den gesamten Bahnhof in einer Relation abbilden. (Relation Version 3.0) Für geografische Suchen wäre die Fläche des Bahnhofs hilfreich.

  • Flächen sind gerade bei gestapelten Bahnhöfen ein Problem.
  • In der Fläche sollten auf jeden Fall die Bahnsteige enthalten sein, sowie im Falle von vorhandenen Zugängen, ein Bereich innerhalb dieser.

Die Relation sollte möglichst einfach gehalten werden und wenige Objekte enthalten. Nicht genutzte Bahnsteigabschnitte sollten als disused:railway=platform eingetragen werden. Mehrere Bahnhöfe an einem Ort (Tief, Haupt, S-Bahn) sollten auch in OpenStreetMap getrennt eingetragen werden, wenn dies für den Nutzer einen sichtbaren Unterschied vor Ort macht. Die meisten Bahnhöfe sind sehr einfach. Diese sollten für die Mapper auch einfach zu mappen sein. Sollte es einen Konflikt zwischen Fahrgast- und Betriebssicht geben (z.B. weit entferntes Abstellgleis), so sollten beide Varianten gemappt werden. Die Fahrgastsicht sollte im Zweifel Vorrang haben. Bahnhöfe haben häufig keine richtige Adresse. Hier sollten keine erfunden werden. Sollten sie explizit keine Adresse haben, so kann das Tag noaddress=* genutzt werden. Grundsätzlich müssen Router mit allen Szenarien umgehen. Bahnhöfe sind gerade prädestiniert dafür ein Zwitter zwischen Gebäude und offenem Wegenetz zu sein.

Gibt es schöne / gut kartierte Bahnhöfe, welche man als Referenz für das eigene Mappen verwenden kann? (gerne nachträglich noch ergänzen)

Zeitweise Sperrungen von Straßen und Wegen

Jonas von Graphmasters (Navigation) macht Einführung.

  • Viele Tragen Sperrungen in OSM ein, eine Sperrung sollte aber mehrere Monate sein.
  • Beim "construction" tag kann man nicht unterscheiden zwischen Unterhaltsarebeiten und Strassen, welche neu gebaut werden. Taging: es gibt proposed und construction. Wird häufig falsch gemappt (construction statt proposed, ersteres nur wenn auch wirklich eine Baustelle sichtbar ist).
  • Conditional restrictions für einen Zeitraum für Baustellen, deren Datum bekannt ist.
  • Florian macht routing QA, findet immer wieder Fehler, welche sehr lange in den Daten drin sind obwohl sie das korrekte routing verhindern. Nutzt notes bot für Erinnerungen auf OSM notes. Eröffnet welche auch für Baustellen, welche er während den QA Arbeiten entdeckt.
  • https://closures.osm.ch als externe Datenbank, auch für kurzfristige Sperrungen geeignet. Idee auch offene Daten von behörden dort automatisch zu importieren, um die Meldungen einfach im Ökosystem zur Verfügung zu stellen.
  • Streetcomplete zum überprüfen ob es die Baustelle no gibt? Problematisch, da sich tendentiell viel verändert hat.
  • Navigationsanbieter: Feedback falls etwas nicht stimmt mit den OSM Daten. Replik von (Matthias TomTom): Nutzen OSM teilweise, analysieren jede closure. Falls es länger drin ist, korrigieren wir es in OSM.
  • Wenn es dann eine externe Datenbank gibt, wieder mehr "mehrere Monate" für Baustellen durchsetzen, und kurzfristiges mehr in der closures plattform (separater Datenbank) machen
  • Die zeitliche Limite wird diskutiert. Eine Meinung, wir können auch ganz kurzes eintragen als mapper. Andere geben zu bedenken, dass viele routing Anwendungen nur 1 mal im Momnat aktualisieren.
  • Datenmodell der separaten Datenbank bedenken, OpenLR als offenen Standard, hat LineString, Strassenklasse
  • Das Temporary tag in OSM, separat aber am Objekt in der OSM Datenbank.
  • Es gibt Open Data zu Sperrungen in Deutschland. Beispiel für LKW-Beschränkungen als Open Data: SEVAS Projekt in NRW
  • Problematik: kleine Fehler vom Baustellenmapping die schwierig zu finden sind.
  • Auch Wanderwege und Radrouten sollen berücksichtigt werden.
  • Noch ein Votum für separate Datenbank: damit auch Staumeldungen berücksichtigt werden können.
  • Behörden dazu kriegen, in Situationen besonderen Ereignissen die Sachen in OSM zu sperren, wir sollten in Austausch mit Behörden kommen zu diesem Thema
  • Niederschwellig für kurzfristige Sperrungen wäre gut, aber Sperrungen können halt sehr komplex sein, was viel Expertenwissen erfordert. Speziell weil meist Fussgänger noch erlaubt sind, und eventuell auch Fahrrad.
  • Idee: eine Ebene in OSM für temporäre Daten (wäre das technisch überhaupt möglich?)
  • Messwerte als Daten mit temporärem Charakter (Badetemperaturen, Flusshöhen, ...)
  • Aussage Behörden sind eh nicht gut mit Radwegesperrungen. Da gibts vielleicht nur einen Zettel das der Weg für ein paar Monate gesperrt ist ohne Hinweise auf Umleitung. Gegenmeinung: Behörden sind stark am Anpassen der Abläufe, digital, sollte kommen.
  • System (separate Datenbank) soll immer noch offen sein für crowdsourced Meldungen falls Kommune das nicht schafft.


Zusammenfassung von Jonas (
JomamoJ (on OSM)
JomamoJ (on OSM))
1) Ist-Zustand als OSM‑Objekte 2) Conditional Restrictions 3) Separate Datenbank
Art der Erfassung
  • OSM‑Objekte werden geändert
  • highway=construction
  • oneway=yes
  • Way gelöscht (Beispiel Brückenabriss)
  • Lifecycle demolished: (Beispiel Brückenabriss)
  • access:conditional=no @ […]
  • Datenbank mit Geometrien und Metadaten
  • Beispiel: closure.osm.ch
Vorteile
  • Wird von allen Routern unterstützt
  • Aufschlüsselung nach Fahrzeugklasse
  • Enddatum
  • Tagging zeigt klar die temporäre Sperrung
  • Geometrien werden nicht geändert
  • Sperrungen wirken sofort im Routing
  • Aufschlüsselung nach Fahrzeugklasse
  • Zukünftige Sperrungen eintragbar
  • Kurzzeit-Sperrungen möglich (z.B. 1h Umzug)
  • Amtliche Daten importierbar (DE: mobilithek.info)
  • Erweiterbar um andere Meldungstypen (Beispiel: Staumeldungen, Warnungen)
Nachteile
  • Tagging nicht unterscheidbar von Neubau oder dauerhaftem Abriss
  • Nicht klar, dass Änderungen temporär sind (nur Hinweise/Reminder‑Tags)
  • Fehleranfällig beim Eintragen und Rückändern
  • Sperrung muss aktiv entfernt werden (passiert oft nicht)
  • Update‑Zyklen vieler Routingdienste: wöchentlich bis monatlich
  • Nicht von allen Routern unterstützt
  • Geometrien bleiben unverändert – nicht geeignet für z.B. Brückenabriss/-neubau
  • Update‑Zyklen vieler Routingdienste: wöchentlich bis monatlich
  • Wird bislang von keiner Navigations-App unterstützt
Offene Fragen
  • Sperrungen von einer Fahrtrichtung (temporäre Einbahnstraße, z.B. oneway:conditional=yes @ […])

13:30

12 Monate OSM Verkehrswende Meetup – Ein Bericht

Tobias
tordans (on OSM)
  • Verkehrswende vor mehr als 3 Jahren gegründet
  • nach Gesetz in Berlin
  • Community einmal im Monat
  • Termine in Verkehrswende-Meetup
  • Blogpost ?TODO hier URL einfügen?
  • radinfra.de auf tilda-geo.de
  • Mitmachen Fotos machen, Hinweise liefern
  • Kampagnen - es gibt neue Kampagnen, jetzt mit Mapillary-Fotos
  • Wo fehlt etwas? Mit Mapillary Verkehrsschilder
  • Blogpost "Wir brauchen einen deutsche Panoramax-Instanz"
  • Mapathon in Kiel Radinfra
  • https://www.osm-verkehrswende.org/mapillary/
  • Wo gibt es eine Kamera? Kameraverleih
  • neue Parkraumkarten
  • meist bleibt die frage offen ob man tatsächlich darf oder nicht - parking:obstacle

Links

OSM: Für alle und für immer

  • Martin Jeske, Eszter Kiss, Konstantin Krömer, Niklas Alt

Wir wollen gerne sicherstellen, dass das kollaborative Geo-Wissen in OpenStreetMap für künftige Generation erhalten wird und genutzt werden kann. Dazu haben wir einen "Call to Action" verfasst und an internationale Gedächtnisinstitutionen versendet (abgestimmt mit Jochen Topf). Nach der tollen BoF gestern Vormittag auf der FOSSGIS wollen wir eure Perspektiven aus der Community hören.

Es wurde der Förderantrag für die Langzeitarchivierung (LZA) vorgestellt und darüber diskutiert, welche Teile des Ökosystems archiviert werden sollten und welche Aufwände dabei entstehen würden. Dabei wurde auch die Sicht betrachtet, wie würde auf diese Daten in 100 oder 200 Jahren geschaut, welche Rückschlüsse würden zukünftige Generationen daraus vermutlich schließen.

Im OSM-Community-Forum wird es einen Beitrag geben, worüber Interessierte gesucht werden und weitere Arbeiten zwischen BKG/Staatsbibliothek zu Berlin und der Community organisiert werden. (Link im Anschluss ergänzen)

Projekt #Bliesgau-Wanderwege

14:30

Leitungen in OpenStreetMap – Wege, mit dem politischen Druck umzugehen

Nakaner (on OSM)

Die technischen Regelwerke (Normen) schreiben eine sichtbare Kennzeichnung der Leitungen vor. Unter den Anwesenden besteht Konsens, dass Sichtbares gemappt werden kann.

Für die Anwesenden überwiegt der Nutzen durch Erfassung in OpenStreetMap die Risiken. BOS, wo vermutlich fast eine Million Menschen aktiv ist, haben einen einheitlichen, schnellen Zugang zu Infrastrukturinformationen anstatt einen heterogenen Zugang über tausende verschiedene Infrastrukturbetreiber zu haben. Die verfügbaren offenen Daten ermöglichen es, Aufsichtsbehörden und der Öffentlichkeit, unabhängig von Betreibern Zugang zum Netz zu haben und deren Entscheidungen kritisch zu hinterfragen.

Der Nutzen sollte in der Öffentlichkeit gezielt kommuniziert werden (z.B. auf openstreetmap.de).

Bei Bedarf könnte durch einen Blackout-Tag auf openstreetmap.de und anderen BOS-relevanten Anwendungen auf die Bedeutung von OSM aufmerksam gemacht werden. Dies wird aus der Runde der Anwesenden kritisiert. Es soll so ausgestaltet sein, dass kein Leben oder Rettungseinsätze gefährdet werden. Stattdessen wird ein Banner vorgeschlagen.

Eine Bundestags-Petition wird für wenig nützlich gehalten. Eine vorherige inhaltliche Kommunikation sei zu bevorzugen. Konstruktive Elemente sollten bevorzugt werden.

Es wird angeregt, Nutzende von OSM-Daten im BOS-Kontext bei Bedarf zur Abgabe von Stellungnahmen an Entscheidungsträger (z.B. MdB) aufzufordern. Ebenfalls wurde angeregt, auf Fachkonferenzen zu gehen.

Siehe auch den Thread im Forum.

Die AG Open Data des FOSSGIS e.V. möchte sich um das Thema kümmern.

OpenSeaMap - Next Steps

  • going Vektor
  • 3D
  • Wassertiefen
  • und mehr / Meer =)

Hilfreiche Links/URLs

Ergebnisse

Fragen/Interessensschwerpunkt in der Teilnehmergruppe

  • Wie ist eigentlich der Stand bei OpenSeaMap, man munkelt das Projekt sei eingenschlafen?
  • Was ist mit Wassertiefen, gab es da nicht mal Bemuehungen die reinzubringen?
  • Welche Daten fuer (Binnen-)Wassersport gibt es zum Beispiel fuer Kanu fahren, etc. und welche Qualitaet haben diese Daten?

Antworten aus der Gruppe und vom Moderator

  • Es gibt ganz sicher noch aktive Mitglieder in der OpenSeaMap Gruppe; Es gibt eine funktionierende Mailingliste und ein PHP-Forum
  • Leider liegen die Domains (openseamap.org & map.openseamap.org & harbour.openseamap.org & etc.) bei Einzelpersonen und nicht bei der OpenStreetMap Foundation, dies macht eine Weiterentwicklung ohne Mitwirkung der Einzelpersonen leider unmoeglich; Wunsch hier: Die Foundation sollte evtl. mit den Einzelpersonen mal Kontakt aufnehmen und die Domains in die Foundation ueberfueheren.
  • Im Bereich Berlin sind die Wasserstrassen, Schleusen und Bruecken sehr gut gemappt, fuer andere Regionen weiss ich das leider nicht
  • Die Ermittlung von Wassertiefen Crowd-Sourced hat nicht zu einem einsatzfaehigen Datensatz gefuehrt bislang. Es ist schlicht ein sehr komplexes Thema (Wassertiefenmessungen); Windbedingungen, Duenung, Tiden, Tageszeit, Jahreszeit, alle moeglichen Faktoren haben einen Einfluss auf die gemessene Wassertiefe und muessen herausgerechnet werden (Fehlerkorrektur mit komplexen Modellen & Simulationen).
  • Dieses Thema wird professionell mit Steuergeld behandelt: Das BSH kuemmert sich um Wassertiefen und besitzt die Daten dazu; Ziel sollte sein, dass das BSH dieses Daten als Open Data bereitstellt
  • Aehnliche Informationen sollten zum Bundeswasserstarssensystem bei einem Amt vorliegen (Schleusenzeiten, Bruekenhoehen, etc.), auch hier sollte eher eine institutionelle Loesung versucht werden; allerdings sind die Binnenwasserstrassen deutlich einfacher zugaenglich fuer privates Mapping (Kanu fahren und selbst nachschauen!)
  • Bitte gerne ergaenzen, was ich vergessen habe...

Community in Software-Entwicklung einbinden

15:30 (30 min)

Ski-Pisten und -Lifte

CoMaps - Heute & morgen

Umgang mit KI in Beiträgen im OSM-Forum

Nakaner: Als einer der Moderatoren des deutschen und österreichischen Teils des OSM-Forums stelle ich mir die Frage, wie mit Beiträgen umgegangen werden soll, die KI erzeugt oder modifiziert wurden, aber on-topic sind. Wo hört Spammen auf und fangen sinnvolle Beiträge an? Wollen wir als Gemeinschaft eine Kennzeichungspflicht? Welche Arten von KI-Unterstützung wollen wir komplett ausschließen? Welche Arten von KI-Unterstützung sind für die Gemeinschaft im Forum vielleicht sogar hilfreich und zuträglich?

Die Anwesenden sind sich einig, dass das Forum Menschen vorbehalten sein sollte. Hinter jedem Benutzer muss ein Mensch sein, der seinen Text liest und weiß, was er da veröffentlicht.

Wenn Nutzer sich mehr als einmal wiederholen, sollte das von den Moderatoren kritisch gesehen werden und ein Eingreifen geprüft werden.

Man möge sich im Forum kurz fassen (nicht schwafeln).

Weitere Anregungen:

  • „Jeder Satz muss belegbar sein.“
  • Wunsch nach „Diskussionen mit Niveau“

Sollen Moderatoren Threads mit KI analysieren dürfen? Zur Vorauswahl, wo einzugreifen ist, ja; ansonsten nein.

16:00

Abschluss-Session im Plenum