DE:Armchair mapping

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Als Sesselmapping (engl. armchair mapping) wird das Beitragen zu OpenStreetMap bezeichnet, ohne die Wohnung zu verlassen. Das Verfahren wird kontrovers diskutiert und ist nicht überall gern gesehen. Denn das Verfahren beeinhaltet keine Besichtigung vor Ort, statt dessen interpretiert der Mapper die vorhandenen Daten:

Normales Mappen

Der normale Mapping Prozess beeinhaltet immer nach draußen zu gehen und sich die Realität vor Ort anzuschauen. Natürlich beinhaltet das aber auch, später zu Hause an der Karte zu arbeiten. das aber für Gebiete, die du selber aufgesucht hast, oder die du bereits kanntest, oder die du bald besuchen wirst.

Armchair mapping

Armchair mapping ist das Modifizieren oder Einzeichnen neuer Daten in Gebieten, unabhängig von der Recherche vor Ort und wo du nur auf Luftbilder oder andere Datenquellen setzt.

Armchair mapping Richtlichen

Es ist sehr wichtig, sich an die folgenden Grundsätze zu halten, wenn man in einem Gebiet arbeitet, in dem schon Daten bei OpenStreetMap vorhanden sind. In Gebieten, der Welt, die abgelegener sind, oder die zumindest immernoch wenige Daten haben, kannst du im allgemeinen etwas entspannter sein.

Lerne lohnenswerte Daten zu erkennen. Es gibt verschiedene Werkzeuge und Techniken, manche mehr komplex als andere , um herauszukriegen, wer was zu den OpenStreetMap Daten beigetragen hat. All diese Werkzeuge sind wertvolle Fähigkeiten, die man braucht um mögliche Schäden durch Armchair mapping zu minimieren.

Bilder können lügen! Dies ist die goldene Regel, die du berücksichtigen solltest.

Du bekommst bestimmt ein besseres Verständnis für diese Richtlinien, wenn du die "Nachteile und Kontroversen" Abschnitt unten liest.

Richtlinien für Organisatoren

Koordinierte amchair mapping Aktionen, ist nichts womit wir schon oft experimentieren konnten. Wenn du ein größeres Event organisierst, solltest du als Organisator unbedingt die Gelegenheit nutzen, deinen Gästen die Richtlinien vorzustellen und sicherzustellen, dass diese befolgt werden. Du solltest natürlich ebenfalls über diese bescheid wissen und die Nachteile vor dem Event kennen.

Nachteile und Kontroversen

OpenStreetMap schätzt die Beiträge der örtlichen Mapper über alle Maßen, die raus gehen und ihre Nachbarschaft erfassen. Wir mögen Leute, die das machen und wir wünschen uns, dass mehr Leute dazu kommen. Auf diese Weise können wir eine wahrhaft einzigartige Karte der Welt erstellen. In einem gewissen Sinne, ist dies das Herz und die Seele unseres Projektes. Nichts sollte diesem entgegen stehen, doch leider scheint es, dass Armchair mapping dies teilweise tut. Drei Gründe:

  1. Draußen zu mappen ist nicht immer angenehm, dennoch ist einiges wahr, dass die Zeit, die man beim Armchair mappen aufbringt, leider eben nicht für lokale Untersuchungen genutzt werden kann. Jede Webseite, oder Wikiseite, die armchair mappen beschreibt, kann auch neue Nutzer für diese Technik begeistern und diese davon abhalten, wirklich draußen aktiv zu werden.
  2. Es könnte argumentiert werden, dass armchair mappen nicht gut mit lokal gesammelten Daten harmoniert, denn ihr plötzliches schnelles Erscheinen, könnte Leute davon abhalten, Daten noch vor Ort zu sammeln. (Ähnliche Argumente werden auch gegen Imports vorgebracht. Vielleicht kann Armchair mapping sogar als Schritt hin zu den schädlichen Aspketen von großflächigen Importen gewertet werden)
  3. Armchair mapper scheinen relativ oft unbeabsichtigte Schäden zu verursachen, oder mühevoll lokale erfasste Änderungen wieder rückgängig zu machen.

Die ersten zwei Punkte sind eher philosophischer Natur, schwer dagegen zu argumentieren, aber genauso schwer diese als schwerwiegendes Problem wahrzunehmen (eben abhängig davon, wie du den Wert der Daten selbst bewertest). Der dritte Punkt ist ein Problem, dass durch diese Richtlinien und durch die Schulung von Mappern sicherlich abgemildert werden kann.

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