Göttingen/ÖPNV

From OpenStreetMap Wiki
Jump to: navigation, search

Externe Links, Buntes, tl;dr

Haltestellen

Tagging-Schema

Gemäß public_transport v2.

Entlang der Haltekante wird ein Way mit public_transport=platform gezeichnet. Wo kein Hochboard und/oder keine Kante auszumachen ist, kann auch ein einzelner Knoten mit platform vergeben werden (so z.B. geschehen an einigen Stellen in Elliehausen). Das platform-Objekt gibt weitere Hinweise über die Beschaffenheit der Haltestelle, darunter: Sitzgelegenheit vorhanden (bench=yes/no), Mülleimer vorhanden (waste_basket=yes/no), topologische Karte vorhanden (information:map=yes/no), Zeitplan vorhanden (information:timetable=yes/no), Dach vorhanden (shelter=yes/no), Blindenleitlinie vorhanden (tactile_paving=yes/no). Sitzgelegenheit und Mülleimer, sofern vorhanden, werden nochmal als Knoten selbst in die Karte eingetragen, dort mit weiteren Parametern (z.B. seats=Anzahl, material=plastic/metal/wood).

Am Punkt wo der Bus letztendlich hält, wird auf dem regulären Straßen-Way ein Knoten mit public_transport=stop_position,highway=bus_stop angelegt. Für jede Platform gibt es einen zugehörige stop_position-Knoten.

Für jede Linienführung wird eine route-Relation angelegt. Jede (jeweils paarweise verschiedene) Strecke ist als eigene "route"-Relation ausgeführt, d.h. es gibt Routen für Hinfahrt (Hf), Rückfahrt (Rf), Hauptverkehrszeit (HVZ) / Nebenverkehrszeit (NVZ) / Schwachverkehrszeit (SVZ) und Rush Hour (Rush), und was sich die Kreativen bei der GÖVB noch alles so ausgedacht haben. Member in einer solchen Relation sind (a) die angefahrenen Straßensegmente, (b) die Platformen, (c) die Stop-Position-Knoten.

Das public_transport-v2-Schema sieht zwar scheinbar nicht vor, dass die Straßensegmente die Rollen "forward" bzw. "backward" bekommen, es bietet sich aber dringend an wegen Stichfahrten oder anderen Doppelbefahrungen.

Die Linienangabe mittels dem Tag "line" auf der Platform oder der Stop-Positionen ist somit hinfällig. Noch vorhandene Attribute sind ungepflegt und sollten entfernt werden, da die Menge an haltenden Bussen bereits über die Relationsliste ersichtlich ist.

Darüber hinaus sind alle Strecken in einer gemeinsamen "route_master"-Relation hinterlegt. Auf eine Schachtelung von route_master wurde verzichtet, welches den Download des gesamten Netzes mit JOSM vereinfacht.

(Für Beispiele bitte die bestehenden Knoten/Ways/Relationen ansehen.)

Jeder Way hat eine intrinsische durch Knotenreihenfolge festgelegte Richtung (die z.B. in Verbindung mit dem "oneway"-Attribute, das die Richtung bei Einbahnstraßen anzeigt). Die Rolle "forward" wird vergeben, wenn der Bus auf seiner Strecke (s.o.) einen Weg in dessen intrinsicher Richtung befährt, "backward" falls in die entgegensetzte Richtung.

Datenimport der GöVB-Haltestellen

Am 4. Dezember 2008 wurde eine von den Göttinger Verkehrsbetrieben bereitgestellten Liste der Haltestellen mit Geokoordinaten für die Einarbeitung in OSM vorbereitet. Die Daten wurden zunächst ins OSM-Format konvertiert, um die Qualität der Koordinaten abschätzen zu können. Die Lagegenauigkeit war generell schlecht, Haltestellen oft um mehrere Meter verschoben und "irgendwo im Straßengraben" platziert. Im Zeitraum 2012–2014 wurden die Haltestellen am Orthophoto neu ausgerichtet und Abweichungen auf <50 cm reduziert. Orthophotogestützte Realweltsurvey (z.B. Bing als Overlay für OSMAnd) ist derzeit das primär angewandte Mittel, um neue Punkte aufzunehmen.

Das Tag "GoeVB:id" beinhaltet die GöVB-eigene Ordnungsnummer der Haltestelle, sofern bekannt. Haltestellen sind teilweise mehrfach vorhanden, da wirklich jeder Standort angegeben ist, bspw. “Goldschmidtstraße” mit bis zu vier Standorten.