User:Fabi2/treetype

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Baumartenangaben zusätzlich zu Laub-/Nadel-/Mischwald

Warum? / bestehende Probleme

Aus meiner Sicht ist die Angabe das es sich bei einem Wald um einem Nadel-, Laub- oder Mischwald handelt noch nicht wirklich hilfreich, außer das vielleicht die grünen Flächen in den Karten mit Symbolen dekoriert werden können. Ich weis dann z.B. nämlich als Pilzsucher, etc. immer noch nicht, was mich dort genau erwartet. Außerdem kann man mit diesem treetype=*-Schlüssel auch Arten von z.B. Parkbäumen. einzelnen Bäumen, etc. angeben. Vielleicht sollte der Schlüssel besser species heißen, aber das ist ja bereits vergeben.

Immerhin gibt es ja bei freistehenden Bäumen (natural=tree) schon species=*, nur blöderweise ist nicht genau festgelegt (auf der Proposalseite steht der Trivialname als Beispiel, aber da der ungenau und mehrdeutig ist, findet sich dort dann meist der wissenschaftliche Name) was da hinein soll und in welchem Format. Klar ist der wissenschaftliche Name besser, aber dieser wird zum Teil mit und ohne Erstbeschreiber angegeben. Aus meiner Sicht kann auf die Angabe des Erstzbeschreibers verzichtet werden, zumal diese Infos sicher auch nicht sofort für alle Leute greifbar sind und den Nutzwert der Geodaten nicht viel erhöhen und nur Datenbankplatz belegen.

Aufbau des wissenschaftlichen Namen

Dieser besteht maximal aus drei Teilen: der Gattung, der Art und dem Namen des Erstbeschreibenden. So ist z.B. bei der europäischen Lärche (Larix decidua Mill.) "Larix" die Gattung, "decidua" die Art und Ph. Miller der Erstbeschreiber. Die jeweilige Spezies ist bereits durch Gattung und Art eindeutig bestimmt, der Name des Erstbeschreibenden ist nicht nötig und findet sich deshalb auch meistens nur in Fachbüchern.

Format der Werteangaben des treetype-Schlüssels

treetype=<Häufigkeitsangabe>[,<Häufigkeitsangabe>][, ..]
Häufigkeitsangabe::=[Whithespace]<Prozentwert><Space>]<Artenangabe>[Whitespace]
Prozentwert      ::="1" bis "100" (Alle Angaben summiert müssen 100 ergeben!)
Artenangabe      ::=<Gattungsname>|<Gattunganame><Space><Artname>
Space            ::=mindestens ein Leerzeichen (Space, Ascii: 0x20)
Whitespace       ::=0 bis beliebige Anzahl an Leerzeichen
  • Die Prozentwerte sollten, sofern nicht genau bekannt (Wer zählt im Normalfall schon die Baume auf einem begrenzten Waldstück systematisch aus?), ungefähr für das betreffende Baumgebiet geschätzt und auf 5% gerundet werden. Für einzeln eingestreute Bäume kann man so z.B. 5 % annehmen, es geht nur um die ungefähre Baumzusammensetzung.
  • Da wohl eher nur wenige Menschen die Bäume bis zur Art bestimmen, reicht auch eine Angabe wie "100% Fichtenwald" (treetype=100 pinacea) völlig aus,
  • Generell sollte wie bei OSM üblich alles im Schlüssel klein geschrieben werden, wobei evtl. Parser auch mit großgeschreibenen Gattungsnamen klarkommen müssen.
  • Die Angabe des erstbeschreibenden Autors ist nicht erlaubt, um automatisiert die Gattungsangaben von denn vollständigen wissenschaftlichen Namen trennen zu können.

Beispiele

reine Kiefernschonung, die genaue Kiefernart ist nicht bekannt: treetype=100 pinus

Rotbuchen-Fichten-Mischwald: treetype=50 fagus sylvatica, 50 picea

Hainbuchenwald mit einzeln eingestreuten Birken: treetype=95 carpinus, 5 betula

verbreitete Schlüsselwerte

Baumgattung Gattungsname Bemerkung
Kiefer pinus
Fichte picea
Lärche larix
Eibe taxus
Birke betula
Eiche quercus
Erle alnus
Buche fagus
Ulme ulmus
Kastanie castanea
Pappel populus
Linde tilia
Ahorn acer
Hainbuche carpinus Im Untertschied zur Buche ist der Stamm nicht symmetrisch rund sondern hat einen unregelmäigen Querschnitt
Robinie robinia auch als falsche Akazie bekannt
Esche fraxinus
Eberesche sorbus aucuparia heißt auch Vogelbeere