User:Friedel

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Alben mit eigenen Luftbildern

Ich habe inzwischen unzählige eigene Luftbilder, insbesondere von Heilbronn und Umgebung. Viele finden sich unter Mapwarper, suche nach -fri- im Titel.

Einige Originalluftbilder zum selbst Rektifizieren oder zur Verwendung mit dem JOSM Piclayer-Plugin habe ich bei www.bilder-speicher.de hinterlegt:

Luftbilder Heilbronn Ost (14.9.2010: drei weitere Luftbilder hinzugefügt)

Luftbilder Heilbronn Nord (weitgehend ausgewertet)

Luftbilder Neckargartach ( Aufnahmen vom 18.7.2010, eingestellt am 14.9.2010)

Luftbilder Frankenbach ( Aufnahmen vom 18.7.2010, eingestellt am 15.9.2010)

Die Fotoalben zeigen i.d.R. jedes zweite bis dritte Bild einer Serie (erkennbar an der Nummer). Die Bilder dazwischen kann ich auf Anfrage auch zur Verfügung stellen.

Mapping Equipment

Mein Grundgerät ist der Wintec WBT-201 GPS-Logger

Ich nehme ihn überall hin mit, und entsprechend mitgenommen sieht er inzwischen auch aus. Der Logger ist etwa 6 x 4 cm klein und wiegt etwa 50 Gramm. Wenn ich ihn mal nicht in der Hosentasche trage, befestige ich ihn mit einem Klettpunkt; am Fahrrad und Motorrad benutze ich noch eine Sicherungsschnur für alle Fälle. Der WBT-201 kann ca. 130000 Wegpunkte aufzeichnen und der Akku hält bei ausgeschaltetem Bluetooth ca. 12 Stunden, mit Bluetooth etwas weniger. Damit kommen wir zur zweiten Funktion: der WBT-201 kommuniziert über Bluetooth (oder USB) mit dem PDA oder PC, ist also eine vollwertige Bluetoth-GPS-Maus.

Komfort und Orientierung: PDA mit Glopus-Software

Mein IPaq 2210 von HP eignet sich mit seinem transflexiven Display ganz gut für den Einsatz im Freien. Jedenfalls ist er mit der Sonne im Rücken und umgekehrt im Schatten sehr gut, unter anderen Bedingungen so - so, ablesbar. Als Software benutze ich Glopus, weil ich da recht einfach eigene Karten benutzen kann.

Natürlich benutze ich OSM-Karten. Einerseits Ehrensache, andererseits kann ich so immer sehen was bereits gemappt ist und was noch fehlt. Dazu habe ich mir einerseits ein Perl-Skript geschrieben, das einen Kachelsatz vom Server herunter lädt und die Kalibrierungsdateien für Glopus erzeugt. Andererseits rendere ich mir auch selbst Karten, die dann kräftige Farben auch für Feldwege verwenden, so dass ich die Karte beim Radfahren besser lesen kann.

Wintec und IPaq am Fahrrad.jpg

Notizblock: Das Diktiergerät Olympia Memo99

Zunächst habe ich meine Notizen in einen MP3-Player gehaucht. Aber die Qualität der Aufnahmen war beschissen und oft unbrauchbar. Da gab's das Diktiergerät Olympia Memo99 beim Discounter und ich habe zugegriffen. Trotz Abstrichen, unter'm Strich bin ich zufrieden.

Das Teil ist ca. 11 x 4 cm groß und liegt gut in der Hand. Bedienknöpfe und Menüpunkte sind in Englisch. Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig, aber beherrschar. Tipp für uns Mapper: Die Pausentaste während einer Aufnahmen ist die "Erase" Taste - kein Witz. Das Gerät verhält sich am PC wie ein USB-Stick. Es speichert die Diktate in einem proprietären Format. Es liegt eine Software im Windows 3.11 Stil (läuft bei mir auch unter XP) bei, die das proprietäre Format in .wav umwandeln kann.

+ Pluspunkte: Billich, handlich, Aufnahmestatus (Pause/läuft) leicht erkennbar, Aufnahmequalität gut, Offline oder mit PC nutzbar.

- Minuspunkte: Bedienung erschließt sich erst auf den zweiten Blick, proprietäres Aufnahmeformat, nur rudimentäre Software nur für Windows, Offline kein vollwertiges Vor- und Zurückspulen wie vom analogen Diktiergerät gewohnt.

Eigene Luftbilder

Als Segelflieger liegt es natürlich nahe, eigene Luftbilder für OSM zu nutzen. Um es vorweg zu nehmen: nach einigem Probieren habe ich eine Lösung gefunden, die mit einfachsten Mitteln tolle Ergebnisse liefert. Doch gemach.

Eigene Luftbilder aufnehmen

Erster Versuch: Flycam One 2

Die Flycam One 2 scheint auf den ersten Blick ideal: Sie ist winzig, bietet eine Fotoauflösung von 1280 auf 1024 und bietet einen Serienbildmodus. Sie lässt sich mit etwas Klebeband leicht unter der Tragfläche befestigen. So weit so gut.

Leider gibt es in der Praxis zwei entscheidende Nachteile: Die Bildqualität ist bescheiden (aber nicht unbrauchbar) und das Ding ist unzuverlässig. Mein Exemplar schaltete sich im Serienbildmodus irgendwann einfach aus, leider oft schon nach fünf bis zehn Minuten.

FlycamSontheim.jpg

Gelernt habe ich daraus aber Folgendes: Die Flughöhe muss für Aufnahmen in bebauten Gebieten mindestens 600 bis 800 m über Grund betragen (Darunter kannst du hervorragend die Schäufele in Nachbars Sandkasten taggen oder seine Tomatenstöcke zählen). 1000 bis 1500 Meter ist besser, und in der freien Landschaft darf's auch etwas mehr sein.

Zweiter Versuch: Digicam manuell

Manuell heißt hier, von Hand zum Fensterchen raushalten, natürlich möglichst senkrecht nach unten. Das Blöde ist: Das Schiebefenster in der Plexiglashaube ist links vom Piloten. Und im Cockpit ist es so eng, dass du die Kamera nicht mit der linken Hand aus diesem Fenst halten kannst. Mit der rechten Hand geht's, aber mit der steuere ich für gewöhnlich. Ein Fliegerkamerad hat für mich nachgestellt, wie das aussieht.

KA8 Luftbildverrenkung2 resampled.jpg

Das funktioniert schon recht gut, die Ergebnisse sind passabel. Bloß leidet das Fliegen etwas darunter, dass man mit der falschen Hand steuert (gute Übung trotzdem, falls man sich mal im Flug die rechte Hand bricht ...), von der Luftraumbeobachtung ganz zu schweigen. Ausserdem friert die in großer Höhe schnell die Fotohand ein, und irgendwann hast du keine Lust mehr zu fotografieren, obwohl es vielleicht lohnenwert wäre. Aber die Ergebnisse sind wirklich ordentlich.

Leingarten resampled.jpg

Synthese: Serienbilder mit einer kleinen Ixus Digicam

Mehr kommt demnächst , versprochen


MyLinx

Österreichisch-Ungarische Militärkarten von ca. 1910 (gefunden vor Urzeiten auf Talk-de)