File:Coat of arms of Saxony.svg

From OpenStreetMap Wiki
Jump to: navigation, search
Original file(SVG file, nominally 512 × 576 pixels, file size: 11 KB)

This file is from Wikimedia Commons and may be used by other projects. The description on its file description page there is shown below.

Summary

Artist
Coat of arms
Deutsch: Des Freistaates Sachsen
English: Of the Free State of Saxony
Français : De l’État libre de Saxe
Blazon
Deutsch: „Das Landeswappen zeigt im neunmal von Schwarz und Gold geteilten Feld einen schrägrechten grünen Rautenkranz.“
English: “barry of ten Sable and Or, a crancelin Vert”
Français : « burelé de sable et d’or, au crancelin de sinople, brochant en bande sur le tout »
Blazon reference
Deutsch: § 1 Absatz 2 des Gesetzes über das Wappen des Freistaates Sachsen (SächsWappG) vom 18. November 1991, gleichlautend mit:
Artikel 2 Absatz 3 der Verfassung des Freistaates Sachsen vom 27. Mai 1992
Tincture
orsablevert
Description
Deutsch: Der Ursprung der Wappengestalt leitet sich von den Grafen von Ballenstedt aus dem Geschlecht der Askanier her. Auch deren Wappenschild war neunmal von Schwarz und Gold geteilt. Obwohl der Schild bereits im 12. Jahrhundert auftauchte, wurde der grüne Rautenkranz erst um 1260 aufgelegt. Er soll nach dem Verzicht der askanischen Linie Sachsen-Wittenberg auf ihr Stammland in Niedersachsen (das Herzogtum Sachsen-Lauenburg) angenommen worden sein und verdankt seine Form dem gotischen Baustil. Nach dem Aussterben der sächsisch-wittenbergischen Linie der Askanier im Mannesstamm im Jahre 1422 gingen das Herzogtum und die sächsische Kurwürde 1423 an die meißnische Linie der Wettiner, die Markgrafen zu Meißen, über, die auch das Wappen übernahmen.
Die Entstehung des Wappens soll der Sage nach folgendermaßen erfolgt sein: Als Herzog Bernhard aus dem Hause Askanien 1181 anstelle des abgesetzten Welfen Heinrichs des Löwen zum Herzog von Sachsen ernannt worden war, erschien er, wie es damals üblich war, beim feierlichen Einzuge zum Hoftag seinen Schild tragend vor Kaiser Friedrich I. Auf dem Schild führte er die Ballenstedtschen schwarzen und goldenen Balken. Kaiser Barbarossa hatte wegen der Sonnenhitze einen Laubkranz aus Weinrauten auf dem Haupt. Er nahm diesen ab, hängte ihn Bernhard über den Schild und stiftete so das sächsische Wappen.[1]
Date 1150 entworfen von Friedrich I. Barbarossa
Source

Das Erscheinungsbild des Freistaates Sachsen (Markenhandbuch Version 2.0 vom 8.2.2013 [PDF-Datei, 23,89 MB])
2015-03-20 von ludger1961 aus PDF extrahiert und bearbeitet

Earlier versions
Permission
(Reusing this file)
Public domain
This file depicts the coat of arms of a German Körperschaft des öffentlichen Rechts (corporation governed by public law). According to § 5 Abs. 1 of the German Copyright law, official works like coats of arms are in the public domain. Note: The usage of coats of arms is governed by legal restrictions, independent of the copyright status of the depiction shown here.
Wappen Deutschlands
Other versions
SVG development
Unknown logo-V.svg
This -COAInformation was created with an unknown SVG tool.

Proportionen und Farben

Nach dem Markenhandbuch „Das Erscheinungsbild des Freistaates Sachsen“, Seite 11, ist das Wappen 4 Längeneinheiten breit und 4,5 Einheiten hoch. Nach Seite 23 des Markenhandbuches werden die nachfolgenden Farben verwandt:

Farbe Sachsengrün Sachsengelb Schwarz Weiß
CMYK 100/10/90/0 0/10/100/0 0/0/0/100 0/0/0/0
RGB 0/132/68 255/220/00 0/0/0 255/255/255
HTML #008444 #ffdd00 #000000 #ffffff
Pantone 348 C 116 C Process Black C  
RAL 6029 1021 9017 9016
ORACAL 061 021 070 010

Anmerkungen

  1. Karl Peter Lepsius: Kleine Schriften, Beiträge zur thüringisch-sächsischen Geschichte und deutschen Kunst und Alterthumskunde. Dritter Band, Creutz, Magdeburg 1855, Zur Geschichte des sächsischen Wappens, S. 174–181

File history

Click on a date/time to view the file as it appeared at that time.

Date/TimeThumbnailDimensionsUserComment
current19:14, 20 March 2015Thumbnail for version as of 19:14, 20 March 2015512 × 576 (11 KB)Ludger1961correction

Metadata