User:Zecke

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JOSM Zecke contributes to OSM using JOSM.
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Über mich

  • Ich lebe im und stamme aus dem Saarland. Wer nicht weiß, wo oder was das ist, dem sei dieses Video dringend angeraten: Hauptsach Gudd Gess
  • Ich helfe bei der Karte historischer Objekte Historic.Place von User:Lutz mit.
  • Ich habe mir zum Ziel gesetzt, die Überreste des Bergbaus im Saarland bei OSM, soweit es mir möglich ist, zu erfassen.


Bergbau im Saarland

Ich habe persönlich keine Bergbauhistorie, auch nicht in der Verwandtschaft (soweit mir bekannt). Seit kurzem weiß ich, daß mindestens drei meiner direkten Vorfahren in Folge Bergleute waren. Die Serie endete zu Zeiten der französischen Grubenverwaltung, als Anfang der 1930er Jahre viele saarländische Gruben schließen mussten. Vielleicht interessiert mich das Thema ja gerade deshalb. Ich bin auch noch nie in einen Schacht eingefahren (Schande für einen Saarländer...) und jetzt werden die Gelegenheiten dazu recht dünn. Schaubergwerke und Stollen zählen da irgendwie nicht richtig. Meines Wissens gibt es gerade noch vier offene, fahrbare Schächte im Saarland: Duhamel in Ensdorf, Nordschacht bei Falscheid und Reden IV und V in Landsweiler. Viktoria II in Püttlingen wurde kürzlich als letzter dichtgemacht.

Ich suche mir historische Informationen über Stollen und Schächte und versuche danach, diese in natura zu finden, nicht ganz ohne Erfolg. Die RAG hilft ein wenig, indem sie viele stillgelegte Grubenbauwerke mit weißen Markierungspfählen oder Schildern kennzeichnet. Die gilt es jedoch erstmal zu finden, denn eine Liste gibt es nicht. Jedenfalls nicht offen zugänglich, wie mir der Obermarkscheider auf Anfrage mitteilte. Um so mehr Freude macht es, Bauwerke zu finden, die noch nicht "markiert" sind! Auch da habe ich schon einige gefunden. Unschätzbare Quellen sind neben anderen historischen Quellen das Kartenwerk des Markscheiders Moritz Kliver von ca. 1885-1895 sowie die Schriftenreihe "Stollen und Schächte im Steinkohlebergbau an der Saar", einer Beilage der Konzernzeitschrift "Saarberg" des Historikers Karl Heinz Ruth. Leider starb er, bevor er alle Bergwerke dokumentieren konnte. So fehlen insbesondere die Gruben Warndt, Ensdorf, Göttelborn und Reden. Auch das Werk des Püttlinger Heimatforschers und langjährigen Bergmanns der Grube Viktoria Paul Sperling (den ich noch kennenlernen durfte, bevor er leider im September 2014 verstarb) war mir sehr hilfreich. In Zusammenarbeit mit S. Handfest aus Püttlingen ergaben sich so einige neue Erkenntnisse über die Bergbaugeschichte der Grube Gerhard und deren Ausgründungen Viktoria und Von-der-Heydt.

Die von mir erfassten Grubenbauwerke versuche ich in OSM so exakt wie möglich, auch mit Fotos und historischem Hintergrund zu erfassen. Die Fotos werden derzeit bei Wikimedia Commons gelagert. Die oben genannte Karte Historische Objekte zeigt die ganzen Grubenbauwerke. Vielen Dank auch an Alain Meier, der mir mit einer ganzen Reihe historischer Fotos aus seinem reichen Fundus aushelfen konnte.

Unterstützung

Über weitergehende Informationen, gerade auch von Mappern mit Bergbauhintergrund würde ich mich sehr freuen, so gibt es einige Schächte, von denen ich zwar weiß, daß es sie gibt und wie sie heißen, aber nicht genau, wo sie liegen/lagen. Jegliche Bilder von Grubenanlagen, Karten, Risse können hilfreich sein. Gerne würde ich von abgerissenen Anlagen auch historische Bilder zeigen. Solche gibt es wohl durchaus im sog. Bildarchiv von Saarberg (wird immer wieder zitiert), wo dieses liegt und wie man dran kommt, konnte mir bis jetzt aber noch niemand sagen. Und um sie in OSM zu zeigen, muss die Publikation der Bilder ja auch erlaubt sein (schwierig, wenn man niemanden fragen kann...). Da nützt es nicht, daß im Buch XYZ das Bild abgebildet ist mit der Quelle: "Bildarchiv Saarberg". Wer also mit Bildern helfen kann, die auch problemfrei veröffentlicht werden können, sie werden gerne genommen.

Dann freue ich mich auch über Sichtungen weißer Pfähle, die ehemalige Schächte und Stollen markieren. Viele habe ich selbst gefunden, eine ganze Reihe hat auch User FahRadler entdeckt. Wenn ihr also noch welche findet, die noch nicht auf der historischen Karte drauf sind, bitte um Info!

Warum

...dieser Nickname? Den kleinen Tierchen begegne ich bei meinen Streifzügen nun mal öfters. Und die Panik, die neuerdings um uns gemacht wird, amüsiert mich auch. Wir zeichnen uns auch dadurch aus, daß man uns erst gar nicht bemerkt - wir dann aber auch gelegentlich bissig werden können. Ansonsten bin ich aber größtenteils harmlos.

Kontakt

Am einfachsten erreicht man mich per Email unter Zeckemail.png

Beim Fratzenbuch kann man mich finden als: "Osm Zecke"