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Musteranschreiben zur Anfrage der Datennutzung/Datenspende

Allgemeines Anschreiben

Sehr geehrte/geehrter Herr/Frau [xxx],

die Mitglieder des Projekts OpenStreetMap (kurz: OSM) interessieren sich für die Nutzung von Daten Ihrer Organisation innerhalb des Projekts OpenStreetMap.

Das Ziel von OpenStreetMap ist es, eine freie Landkarte von Deutschland und der Welt zu erstellen. Es handelt sich dabei um ein gemeinnütziges Projekt, quasi die Wikipedia für Geo-Daten. Mitmachen kann, soll und darf jeder. Auf Basis öffentlich verfügbarer und zugänglicher Daten wird die OpenStreetMap-Datenbank ergänzt und gepflegt, die dann als elektronische Landkarte bei http://www.openstreetmap.de einsehbar ist. Die gesammelten Daten stehen jedermann und zu beliebigen Zwecken unter einer sogenannten „Open Database License (ODbL)“ zur Verfügung. Diese Lizenz ist weit verbreitet und sieht vor, dass die Daten beliebig genutzt werden können, Ergänzungen und Erweiterungen aber immer wieder dem gemeinnützen Projekt zufließen.

Es folgt ein Auszug von Organisationen und Unternehmen in Deutschland, die sich bereits durch Datenspenden an dem Projekt beteiligt haben: Bundesministerium des Innern, Stadt Rostock, DB Station&Service AG, LVG Bayern, Land Nordrhein-Westfalen, Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, RWE e-mobility, Statistisches Bundesamt Deutschland, Verkehrsplanungsamt der Stadt Nürnberg, Bundesanstalt für Straßenwesen, Nahverkehr Schwerin.

Mit diesem Schreiben möchte ich konkret anfragen, ob Sie die Daten [xxx] dem Projekt OpenStreetMap bereitstellen können und wollen, so dass diese innerhalb der Regeln und der Lizenz des Projektes genutzt werden können.

Sollten Sie weitergehende Fragen zum Projekt OpenStreetMap oder der von OpenStreetMap verwendeten Open Database License haben, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung, weitere Informationen bereitzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

[xxx]

Aktives Mitglied bei OpenStreetMap

Musteranschreiben an ADFC-Aktive

Vorschlag ursprünglich von mms

$Anrede

was hältst du vom Projekt OpenStreetMap (OSM)? OSM-Karten sind frei nutzbar – auch kommerziell – deshalb könnten wir unsere Touren ganz einfach in die Karten zeichnen und auch Anmerkungen dazuschreiben.

Auch für Mängellisten eignet sich OSM besser als jede proprietäre Karte. Man kann ebenso wie bei den Radtouren einfach Markierungen und Kommentare hinzufügen. Man kann aber auch Verkehrskonzepte darstellen, indem man in seiner Kopie eigene Beschreibungen zu den Straßen anlegt, die etwa anzeigen, wo ein LKW-Verbot herrschen sollte, oder wo ständig die Radwege zugeparkt sind. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Mir ist klar, dass OSM noch in einem frühen Stadium ist, jedoch finde ich, dass es ein riesiges Potenzial hat. Dort, wo fleißige „Kartografen“ unterwegs sind, ist die Karte schon besser als die amtlichen Stadtpläne und Google Maps.

Es wird allerdings nicht unbedingt angestrebt, alles durch fleißige Ehrenamtliche erneut erfassen zu lassen, was die Vermessungsämter bereits erfasst haben. Diese Daten wurden mit Steuergeldern erhoben, also sollten sie der Allgemeinheit gehören. In den USA wird das eingesehen, aber auch in Europa gibt es bereits einige Vermessungsämter, die daran arbeiten, wie sie ihre Daten in die OSM-Datenbank bekommen. Auch der kommerzielle Anbieter Automotive Navigation Data (AND) hat seine Daten gespendet, so dass seit kurzem etwa die Niederlande in OSM in sehr guter Qualität vorliegen.

Routenplanung wird bislang nur zur Entwicklung angeboten. Wenn es aber implementiert ist, kann man alles realisieren, was man sich diesbezüglich vorstellen kann – wie das bei freier Software eben üblich ist. So könnte man sich seine Tour (auch Radtour) selbst zusammenstellen und im jeweils passendem Format auf sein Gerät exportieren. Stopps und Anmerkungen können individuell angelegt werden – für einen selbst oder für die Allgemeinheit.

Dabei könnten gerade in diesem frühen Stadium beide Parteien voneinander profitieren. Die GPS-Spuren, die bei den ADFC-Touren sowieso anfallen, können an OSM gespendet werden. Vielleicht finden sich auch ein paar Mitfahrer oder Tourenleiter, die ihre GPS-Spuren sogar kartieren, was der aufwendigere Teil ist. Neben dem altbekannten Nutzen einer Karte (bei OSM sind Änderungen und Vervielfältigungen allerdings erlaubt), könnte OSM auch noch wie oben beschrieben „aufgebohrt“ werden, um Verkehrsplanung zu machen bzw. zu visualisieren.

OSM wird ständig aktualisiert und kann deswegen aktueller als jede andere Karte sein. Man braucht weder ein GPS-Gerät, noch OSM-Erfahrung, um einen Fehler zu melden. Eventuell wird zukünftig auch eine Stelle eingerichtet, die solche Korrekturhinweise entgegennimmt.

Als eine ganz eindeutig kommerzielle Nutzung wünsche ich mir einen Duschvorhang mit einer Karte von meiner Umgebung, so dass ich beim Duschen sehen kann, wo ich entlang gefahren bin.

$Grußformel

Vorschlag ursprünglich von Nils

$Anrede

ich möchte (Dir/Euch) gerne das Projekt „OpenStreetMap“ (OSM) vorstellen. Es handelt sich um ehrenamtliches Gemeinschaftsprojekt – ähnlich z.B. der Wikipedia – mit dem Ziel, eine für alle frei verfügbare Karte zu erstellen.

Anders als bei anderen derzeit im Internet verfügbaren kostenlosen Karten, garantiert OSM die zukünftige freie (auch kommerzielle) Verwendbarkeit der Daten. Zudem ermöglicht es zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten wie z.B.

  • Erstellen von Mängellisten
  • Nutzung der Karte zur Darstellung von Radtouren mit Markierungen und Kommentaren
  • Routenplanung, auch speziell für Fahrradstrecken (noch nicht implementiert)
  • Verkehrsplanung
  • alles Denkbare ist machbar...

Bereits jetzt ist beispielsweise schon erkennbar, dass bei OSM auf die Erfassung von Fuß- und Radwegen großen Wert gelegt wird.

Derzeit befindet sich OSM noch in einem Aufbaustadium. Das heißt, es sind noch längst nicht alle wichtigen Straßen, Wege und sonstige geografischen Merkmale erfasst. Von Woche zu Woche sind die Fortschritte jedoch erkennbar.

Der große Teil der Daten wird von fleißigen „Kartografen“ erfasst, die, ausgerüstet mit GPS-Gerät, Fotoapparat, Diktiergerät, usw. mit Verkehrsmitteln aller Art unterwegs sind.

Damit die Karte auch weiterhin schnelle Fortschritte macht, ist eine große Beteiligung erwünscht. Hilfreich ist zum Beispiel allein schon das zur Verfügung stellen von GPS-Spuren, wie sie von vielen Navigationsgeräten aufgezeichnet werden können.

Die Karte findest Du unter www.openstreetmap.de

Das Wiki mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung und allen wichtigen Informationen zum Projekt befindet sich unter:

http://wiki.openstreetmap.org/index.php/Hauptseite

Ich lade Dich herzlichst zur Teilnahme und Unterstützung des Projekts ein!

$Grußformel

Musteranschreiben an DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System) zur Nutzung von Orthofotos

Folgendes Schreiben wurde am 30.07.2008 an DORIS verschickt (numenor 21:21, 31 July 2008 (UTC), Status siehe Talk:WikiProject_Austria):

Sehr geehrte Damen und Herren,

Als Mitglieder des Projekts OpenStreetMap interessieren wir uns für die Nutzung (Details siehe weiter unten) der von Ihnen angebotenen Orthofotos (auf http://doris.ooe.gv.at/, bzw. indirekt über Google Maps und Google Earth). Wir würden mit Ihnen gerne die rechtliche Sachlage klären, und ggf. von Ihnen eine Zustimmung zur Nutzung erhalten.

Das OpenStreetMap-Projekt (z.B. unten aufgeführte Links [1-5]) ist ein 2004 in England gegründetes und inzwischen weltweit agierendes Projekt, in dem Freiwillige und inzwischen teilweise auch Städte/Organisationen (z.B. Osnabrück in Deutschland) und Firmen (z.B. Firma AND "Automotive Navigation Data" mit Komplett-Daten zu den Niederlanden) Geo-Informationen erfassen bzw. bereitstellen. Die gesammelten Daten stehen jedermann (und jeder Organisation/Firma) zu beliebigen Zwecken zur Verfügung, sofern die CC-by-SA Lizenz beachtet wird [6]. Diese erlaubt die beliebige Verwendung, sofern abgeleitete Werke wiederum dieser Lizenz unterliegen, und die Herkunft der Daten genannt wird. Knapp formuliert, soll damit das Prinzip der Wikipedia auch auf Karten und die dahinter stehenden Informationen übertragen werden.

Zur Zeit ist die bedeutendste Anwendung dieser Daten das Rendern von Karten, ähnlich wie man sie aus Google Maps kennt [1,3], sowie die Konvertierung in Daten, die mit gängigen Navigationsgeräten genutzt werden können (derzeit beispielsweise mit Garmin-Geräten möglich). Daneben gibt es spezielle Karten, z.B. für Radfahrer [4] oder Skifahrer [5]. Der große Vorteil an den Daten ist allerdings, neben der freien Verfügbarkeit der abgeleiteten Karten, der beliebige Zugriff auf die in einer Datenbank abgelegten Vektordaten. Damit können beliebige eigene Zusammenstellungen erstellt werden, beispielsweise von POIs, vom Bahn-Streckennetz, Länder- und Verwaltungs-Grenzen. Außerdem stehen die Vektor-Daten damit auch für weitere Analysen zur Verfügung (Flächen-Berechnung, Kombination mit weiteren ortsbezogenen Informationen/Karten/Bildern.

Natürlich ist es ein sehr ambitioniertes Ziel, auf freiwilliger Basis Daten zu sammeln, die vergleichbare Qualität wie die von kommerziellen Anbietern wie Navteq oder TeleAtlas bietet (dabei gibt es in einigen Regionen, beispielsweise der Stadt Karlsruhe bereits jetzt detailliertere Informationen als von kommerziellen Anbietern, insbesondere, was Fußgänger-Wege betrifft). Deshalb sind weite Bereiche selbst von heute bereits relativ gut abgedeckten Ländern wie Deutschland, England und zum Teil auch Österreich noch leer, oder nur mit den Hauptstraßen vertreten. Hauptsächlich werden zur Zeit zum Erzeugen der Daten Tracks von GPS-Geräten verwendet, die dann mit einem von mehreren verfügbaren Editoren abgezeichnet und mit Meta-Informationen (z.B. Straßen-Typ) versehen werden.

Dieser Ansatz beschränkt sich natürlich auf Objekte, die mit einem GPS-Gerät abgelaufen oder -gefahren werden können. Nützliche Zusatz-Informationen insbesondere zu Gebieten (Besiedlung, Wald, Felder, Flüsse, etc.) sind so nur sehr schwer erfassbar. Deswegen werden in bestimmten Gebieten, wo vorhanden, auch frei verfügbare (z.B. Landsat-Aufnahmen) bzw. zum Teil auch selbst erstellte georeferenzierte Fotos genutzt. Diese werden in einem der Editoren im Hintergrund an der geographisch korrekten Position eingeblendet, woraufhin Details wie Fluss-Läufe, die Grenzen von Besiedlungszonen, etc. durch Abzeichnen vektorisiert werden können. Insbesondere gab es mehrere Kontakte mit Yahoo, in denen bestätigt wurde, dass Ihr Aerial Photo API, d.h. die auf Ihren Karten verfügbaren Luftbilder (nur diese, und nicht die Karten), für diese Zwecke verwendet werden dürfen.

Da es für Oberösterreich noch recht wenige verfügbare Luftbilder gibt (bei denen der rechtliche Status geklärt ist), wäre uns sehr daran gelegen, auch die über DORIS verfügbaren Luftbilder nutzen zu können. Dies würde es uns ermöglichen, insbesondere auch ländlichere Gegenden besser abzudecken.

Wir möchten allerdings nicht gegen geltende Nutzungsrechte verstoßen, und würden uns deswegen eine Klärung der rechtlichen Situation mit Ihnen wünschen. Insbesondere betrifft dies Ihre Sicht der Frage, ob bestehende Regelungen bereits eine Nutzung Ihrer Orthofotos erlauben (zum "Abzeichnen", wie oben beschrieben), z.B. durch Nutzung der entsprechenden Luftbilder aus Google Maps. Falls dies aus Ihrer Sicht nicht bereits der Fall ist, wäre für uns interessant, unter welchen Bedingungen Sie uns möglicherweise für den genannten Zweck ("Abzeichnen") Zugriff auf die Daten gewähren könnten.

Wir möchten zum Abschluss noch betonen, dass wir selber Ihre Bilder niemandem zur Verfügung stellen würden (es sei denn, mit Ihrer Erlaubnis), sondern mit vorhandenen Angeboten (Google Maps, sofern Google damit einverstanden wäre, bzw. ein WMS-Server, falls sie einen solchen betreiben) auskommen würden. Außerdem wäre aus den abgezeichneten Informationen natürlich auch keine Rekonstruktion der Fotos möglich, da die vektorisierten Daten die Luftbilder sehr abstrahieren.

Wir würden uns freuen, von Ihnen bald eine Klärung zu diesen Fragen zu erhalten, und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

$Absender

[1]www.openstreetmap.org/?lat=48.285&lon=14.323&zoom=11&layers=B00FT
[2]wiki.openstreetmap.org
[3]www.informationfreeway.org/?lat=48.268851812470615&lon=14.294177220260812&zoom=12&layers=B000F000F
[4]www.gravitystorm.co.uk/osm/?zoom=11&lat=6151338.4844&lon=1592832.02958&layers=B00
[5]www.openpistemap.org/?lat=47.1641&lon=13.0921&zoom=14&layers=B000
[6]creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Musteranschreiben an Betreuer des Radwanderweges Via Julia

Das nachfolgende Musterschreiben sowie die Nachfragemail nach (zunächst) ausbleibender Antwort habe ich schon erfolgreich eingesetzt. Ihr könnt die Mails gerne als Vorlage nehmen und mit den entsprechenden Anpassungen an Eure Bedürfnisse verwenden:

Anschreiben

Folgendes Schreiben wurde am 25.08.2008 an <team AT viajulia DOT de> geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren vom Via Julia Team,

meine Name ist $Mein_Name$. Ich bin einer von vielen freien Mitarbeitern des weltweiten Projekts OpenStreetMap (kurz: OSM). Das Ziel von OpenStreetMap ist, eine freie Landkarte der Welt zu erstellen. Mitmachen kann, soll und darf jeder! Dazu laufen und fahren viele Leute mit GPS-Empfängern die Straßen und Wege der Welt ab, bearbeiten und ergänzen diese Informationen und laden sie in die OpenStreetMap-Datenbank hoch, wo dann regelmäßig aktuelle Karten erstellt werden. (Siehe http://www.openstreetmap.de und http://www.openstreetmap.org)

Wir sind quasi die Wikipedia für Geo-Daten.  :-)

Wir wollen die Geo-Daten und die daraus resultierenden Landkarten natürlich so umfassend und damit nützlich wie möglich gestalten. Daher beschränken wir uns nicht nur auf Straßen und Wege, sondern beziehen auch POIs (Points of Interest) wie Postämter, Bäcker, Restaurants, Geschäfte etc. mit ein. Ebenso gehören natürlich Radwege mit dazu. Es gibt sogar spezielle OSM-Fahrradkarten, in denen Radwege besonders hervorgehoben sind.

Im Urlaub bin ich nun, wie andere OpenStreetMap-Kollegen auch, auf den Radweg Via Julia gestoßen (http://www.viajulia.de).

Wir wollen gerne den Verlauf der Via Julia in OpenStreetMap einpflegen. Natürlich können wir im Projekt - wie meist nötig und üblich - die Strecke selbst abfahren und so nach und nach kartographieren, aber das wird einige Zeit dauern und die Gesamtstrecke so sicher längere Zeit bruchstückhaft bleiben.

Daher bitten wir um Ihre Unterstützung!

Liegen vielleicht sogar schon per GPS o.ä. aufgezeichnete Geo-Daten des Routenverlaufs digital vor (Formate: GPX , KML o.ä.)? Wenn ja, würde das die Einarbeitung sicher deutlich beschleunigen.

Es würde uns aber auch schon helfen, wenn wir die Freigabe zum Nachzeichnen der Route anhand der Streckenbeschreibungen und Karten im "Radwanderführer Via Julia" (http://www.viajulia.de/radwanderfuehrer/index.html) bekommen würden. (Ein Gratisexamplar des Radwanderführers für das OpenStreetMap-Projekt wäre natürlich sehr nett, muss aber nicht unbedingt sein. ;-)

Des weiteren würden wir gerne für den schnellen Wiedererkennungswert das offizielle Via-Julia-Logo auf der Wiki-Seite des Openstreetmap-Projekts und ggfs. später auch in Karten verwenden:

http://wiki.openstreetmap.org/index.php/WikiProject_Germany/Fahrradrouten

Bisher haben wir das Logo leider noch weglassen müssen, da wir ja noch keine Freigabe zur Nutzung von Ihnen haben. Könnten Sie uns das Original-Logo im Vektorformat (oder im Bitmap-Format ggfs. in verschiedenen Größen) digital zur Verfügung stellen?

Die Vorteile für die Via Julia bzw. die anschlossenen Regionen:

  • Quasi kostenlose Werbung für die Via Julia durch Anzeige auf Karten und im OpenStreetMap-Wiki.
  • Da noch relativ wenige Radwandertouren erfasst sind, würde die Via Julia eine Vorreiterrolle einnehmen und damit momentan potentiell mehr Interessenten anlocken als andere - noch nicht erfasste - Radwandertouren.
  • Sobald die Via Julia komplett erfasst ist, wäre es sicher auch für die Via Julia-Webseite interessant, Radwanderkarten von OpenStreetMap einzubinden. Die Nutzung der Karten auf Ihrer Webseite, aber auch in Printmedien, ist völlig kostenlos möglich.

Vorteile für OpenStreetMap:

  • Durch Ihre Unterstützung wäre es uns möglich, unsere Karten kurzfristig um eine attraktive, vollständige Radwanderroute zu erweiteren.
  • Dadurch würde auch die Attraktivität und ggfs. der Bekanntheitsgrad des OpenStreetMap-Projekts weiter gesteigert werden.

Ich denke also, dass dies eine klassische Win-Win Situation für beide Seiten werden kann... und hoffe, dass Sie das genauso sehen.

Gerne stehe ich für Rückfragen per Mail, Telefon oder Post zur Verfügung. (Kontaktdaten: siehe unten.)

Mit freundlichen Grüßen,

$Mein_Name$

PS: Sollten Sie nicht die richtigen Ansprechpartner für mein/unser Anliegen sein, bitte ich Sie, diese Mail an die zuständige Stelle weiterzuleiten oder mir die entsprechenden Kontaktdaten mitzuteilen. Vielen Dank im Voraus.

--

$Mein_Name_sowie_komplette_Privatanschrift_mit_Telefonnummer$

Nachfrage

Folgendes Schreiben wurde am 19.09.2008 an <team AT viajulia DOT de> geschickt, da auf die erste Mail zunächst keine Resonanz kam. Es stellte sich heraus, dass die erste Mail vermutlich irgendwo im Spam-Filter hängengeblieben ist. Diese zweite Mail bzw. die Anfrage stieß grundsätzlich auf positives Echo, allerdings liegen auf Projektseite aktuell noch keine für OSM urheberrechtlich unbedenklichen Streckendaten zur Verfügung:

Hallo nochmal,

da ich bisher leider noch keinerlei Rückmeldung auf meine untenstehende Mail vom 25. August erhalten habe, möchte ich mich jetzt doch nochmal nach dem aktuellen Stand erkunden.

Haben Sie das Thema "Einbringung der Via Julia Radwanderroute in OpenStreetMap" intern diskutiert und möchten das Projekt zum beiderseitigen Nutzen mit den Streckendaten unterstützen?

Wie erwähnt, sind wir primär an der Erlaubnis zur Nutzung der Via Julia-Streckendaten für unser _freies_ Kartographierungsprojekt interessiert. Für Sie entstehen dadurch keinerlei Kosten.

Alternativ können Sie sich natürlich auch gerne aktiv am Projekt beteiligen und die Route selbst in den Datenbestand einpflegen. Falls sie mit dem Projekt jedoch noch nicht so vertraut sind, können wir dies gerne für sie erledigen.

In der Hoffnung auf eine positive Rückmeldung verbleibt mit freundlichen Grüßen

$Mein_Name$

$Komplette_vorherige_Mail_nochmal_angefügt$

Musteranschreiben an Wegereferenten des Sauerländischen Gebirgsvereins

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich unterstuetze www.openstreetmap.de
Weltweit erstellen ueber 70.000 Menschen eine freie Weltkarte. Die Geodaten stehen jedem kostenlos zur Verfuegung und machen so interessante Anwendungen wie Routenplaner fuer Fussgaenger und individuell gestaltete Karten moeglich.

  • www.openrouteservice.org
  • www.opencyclemap.org
  • wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:OSMC_Reitkarte
  • wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Presseteam/Presseinformation

Mit diesem Schreiben moechte ich Sie bitten, Ihr Wissen um Wanderwege in das Projekt einzubringen. Viele Wege sind bereits erfasst, an Klassifizierung und Kennzeichnung muss in vielen Faellen noch gearbeitet werden.

Unterstuetzung kann in mehreren Formen erfolgen:

Natuerlich koennen Sie auch direkt von Ihrem Engagement profitieren: Der Einbindung der Karte auf Ihrer Homepage sowie der Nutzung durch Ihre Vereinsfreunde steht nichts im Wege.

Schauen Sie sich auf den Projektseiten um und ermitteln, in welcher Art Sie das Projekt wachsen lassen koennen.

Fuer Rueckfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfuegung.

Viele Gruesse, Dirk

Anfrage beim Kataster- und Vermessungsamt des Märkischen Kreises

verschickt am 22.12.2009, kann sicher als Vorlage für andere Katasterämter dienen

Sehr geehrte Damen und Herren,

in meiner Freizeit engagiere ich mich für das Projekt OpenStreetMap [1], das zum Ziel hat, eine freie Geodatenbank aufzubauen. Das Projekt wurde 2004 in England gegründet und hat inzwischen weltweit knapp 200.000 Teilnehmer. Der Märkische Kreis ist teilweise recht gut erfasst (z.B. Balve [2]), es existieren aber auch noch viele "weiße Flecken".

Typischerweise sammeln Benutzer wie ich Daten per GPS-Logger und tragen diese in die Datenbank der OpenStreetMap ein. Es gibt aber auch Firmen (z.B. Komplettdaten für die Niederlande von AND "Automotive Navigation Data") und Behörden (Luftbilder des LVG Bayern), die das Projekt unterstützen.

Die gesammelten Daten stehen jedermann (und jeder Organisation/Firma) zu beliebigen Zwecken zur Verfügung, sofern die CC-by-SA Lizenz beachtet wird [2]. Diese erlaubt die beliebige Verwendung, sofern abgeleitete Werke wiederum dieser Lizenz unterliegen, und die Herkunft der Daten genannt wird. Knapp formuliert, soll damit das Prinzip der Wikipedia auch auf Karten und die dahinter stehenden Informationen übertragen werden.

Ich habe im Netz Ihr Geodatenportal [4] gefunden, auf dem Sie Luftbilder, Grundkarten, Hausnummern etc. anbieten. Diese Daten würden dem Projekt enorm weiterhelfen, sei es um Wege, Wälder, Flurnamen, Häuser oder Hausnummern zu erfassen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn wir Ihre Daten (oder Teile davon) für OpenStreetMap nutzen dürften. Für Nachfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung (auch telefonisch: $TELEFONNUMMER).


Mit freundlichen Grüßen, $NAME


PS: Sollten Sie nicht die richtigen Ansprechpartner für mein Anliegen sein, bitte ich Sie, diese Mail an die zuständige Stelle weiterzuleiten oder mir die entsprechenden Kontaktdaten mitzuteilen. Vielen Dank im Voraus.

Flugblatt und Bilder für einen Kurzvortrag während einer Fahrradtour

Der ADFC Lübeck hat eine seiner regelmäßigen Feierabendtouren unter das Thema OpenStreetMap gestellt. Weil viele der Teilnehmer hauptsächlich wegen der Fahrradtour kommen, muss der Vortrag auf eine viertel Stunde beschränkt werden und ohne große technische Hilfsmittel auskommen (Vortrag auf der Straße).

Vor der Tour wurde kurz erklärt, was OSM ist und wie es sich von anderen (kommerziellen) Karten unterscheidet. Außerdem wurde beschrieben, wo man die Karte im Internet findet und was man mit ihr machen kann (natürlich nur in Auszügen). Es wurde auch kurz erläutert, wie man die Karte auf das GPS bekommt. Für die technischen Details wurde auf den verteilten Flyer (s.u.) verwiesen.

Auf halber Strecke wurde eine Pause an einer Straße eingelegt, die noch nicht in OSM erfasst war. Beim Vorfahren der Tour hatte ich schon den Track aufgezeichnet und zuhause die einzelnen Bearbeitungsschritte in JOSM auf Bildschirmdumps festgehalten. Anhand dieser Ausdrucke konnte ich nun exemplarisch vorführen, wie man Wege erfasst.

Als Material hatte ich den original OSM-Flyer und einen selbst erstellten mit. Dieser zeigt auf der einen Seite, wie man OSM nutzen kann und auf der anderen, wie man Karten zeichnet (mit Potlatch, weil ich glaube, dass das ohne Softwareinstallation einfacher für Anfänger ist). Der Flyer lässt sich 2-fach als Leporello falten, so dass man für jede Spalte eine Seite erhält (Format „DIN lang“). Für einfaches Kopieren ist er in Graustufen gehalten. Um den Text an eigene Bedürfnisse anpassen zu können (besonders die letzten beiden Absätze), habe ich die Datei im genormten Open Document Text – Format (.odt) belassen, das sich mit den meisten aktuellem Officeprogrammen (z.B. OpenOffice.org) bearbeiten lässt.

Obwohl die Inhalte des Flyers beim Vortrag großenteils vermittelt werden, dient er selbst nicht vorrangig als Arbeitsmaterial während des Vortrags, sondern soll für weitergehende Informationen für zuhause dienen. Mein Anliegen war vor allem, die (technische) Hemmschwelle herabzusetzen. Interessenten sollen sich nicht durch die Unmasse an Informationen im Wiki erschlagen lassen, sondern sich einfach nur mit dem einen Blatt an die ersten Schritte mit OSM trauen. Die meisten Teilnehmer einer solchen Tour haben noch nie vorher etwas von OSM gehört.

Die Bilder für die Arbeit mit JOSM (2. Teil des Vortrags) sind teilweise mit invertierten Farben dargestellt, da man dann die Wege besser erkennt, als beim normalen schwarzen Hintergrund von JOSM.

Dateien:

Media:OSM-Feierabendtour-Flyer.odt

Media:WegeZeichnenMit_JOSM.pdf


Weitere Mustervorlagen im Wiki

Für Vorlagen zum Erfragen von Strassen und Hausnummernlisten siehe auch: Straßenverzeichnis