DE talk:Proposed features/Advanced footway and cycleway

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Hauptwerte

Ist das mit den Hauptwerten left und right auf deutschen Straßen wirklich so ernst gemeint?

Nein, natürlich nicht. Danke für den Hinweis. --Driver2 20:08, 13 March 2009 (UTC)

Über von der Richtung des Weges abhängende Tags

Zitat:

Viele Leute mögen Dinge wie 'left' oder 'right' nicht, da sie von der Richtung des Weges abhängen. Eines der Argumente ist, dass beim Drehen des Weges das Tagging kaputtgehen könnte, wenn der Editor den Mapper nicht warnt. Es sollte allerdings nicht allzu kompliziert sein den Editoren einige wenige Schlüsselwörter (left, right, forward, backward) beizubringen, die sich beachten wenn man einen Weg dreht. Aber was ist, wenn es immernoch einen Editor gibt, der das nicht unterstützt? Naja, was ist wenn es einen Editor gibt, der oneway=* nicht beachtet? In der falschen Richtung in eine Einbahnstraße geleitet zu werden, sollte in der Regel schlimmer sein, als den Gehweg auf der falschen Seite zu haben. Ok, natürlich sollte beides trotzdem korrekt sein, aber jedes Tagging Schema das nicht extrem einfach ist wird sowieso Editorunterstützung benötigen. Und vor allem gab es bisher noch keine einfachen Vorschläge wie man straßenbegleitende Wege abbilden kann.

Erzähl das mal einem Blinden - Ein Fußweg auf der falschen Seite der Straße ist für einen Fußgänger weit lebensgefährlicher, als ein falsch-in-die-Einbahnstraße-Fahren für einen Autofahrer. --Lulu-Ann 16:02, 20 March 2009 (UTC)

Ich glaube kaum dass sich Blinde ausschließlich auf die OSM-Daten verlassen sollten. Fehler können immer vorhanden sein. Ich meine nur eine falsche Einbahnstraße ist meistens schlimmer, da ein Auto nicht so flexibel wie ein Fußgänger ist. Dass in manchen Situationen auch ein falsch eingetragener Fußweg ärgerlich sein kann, tut hier nichts zu Sache, da man natürlich immer daraufhin arbeiten will, möglichst alles korrekt zu haben. Fehler treten aber bei jeder Methode auf. Zudem ging es hier nur um Fehler die auftreten können wenn der Editor die Tagweise nicht unterstützt. Da es aber bisher auch keine einfachere Methode gibt um sowas abzubilden, bräuchte man immer Editorunterstützung. --Driver2 17:54, 20 March 2009 (UTC)
Du meinst ernsthaft, daß ein blinder Fußgänger flexibler ist als ein sehender Autofahrer? Ich habe Probleme bei der Behauptung höflich zu bleiben beim Widersprechen... --Lulu-Ann 09:01, 20 April 2009 (UTC)
Ich meine dass ein blinder Fußgänger sich generell nicht auf OSM-Daten verlassen sollte, da dort immer schwerwiegende Fehler vorkommen können, die für Blinde besonders gefährlich sind. Und sehende Fußgänger sind meistens flexibler als Autos und können eher mal die Straßenseite wechseln, schmale Straße und entsprechend geringer Verkehr vorrausgesetzt. Tut mir leid wenn das missverständlich formuliert war. --Driver2 10:47, 20 April 2009 (UTC)
Für alle Leute gilt hier der gleiche OSM Disclaimer: Man kann sich auf die Daten nicht verlassen. Aber ein Blinder mit Langstock und OSM ist immer noch besser dran als ein Blinder mit Langstock ohne OSM, oder?! Siehe auch HaptoRender. --Lulu-Ann 14:29, 23 April 2009 (UTC)

Defaults

Warum sollte "mit Fußweg links und recht" kein Default sein?

  • Weil nur in Erste-Welt-Staaten Fußwege üblich sind, und daher nur ein Bruchteil der Wege Fußwege hat.
    • In diesen Staaten ist die Mapper Aktivität allerdings auch am höchsten. --Driver2 11:00, 20 April 2009 (UTC)
  • Weil zuerst nur Straßen eingetragen werden ohne weitere Prüfung, nämlich wenn der erste dort langfährt, und dann fälschlich Fußwege angenommen werden, wo keine sind, und sich nicht durch Fehlen der Fußweg-Taggung erkennen läßt, daß der Weg noch nicht geprüft wurde auf Fußwege.
    • Man kann immer noch explizit footway=both eintragen, wenn man das möchte. Das Problem gibt es aber auch bei anderen Tags (man weiss meistens nicht, ob etwas tatsächlich nicht vorhanden ist oder nur nicht eingetragen wurde). --Driver2 11:00, 20 April 2009 (UTC)
  • Weil ein Eintragen von footway=no mehr Datenbank-Belastung erzeugt als footway=yes auf den wenigen Straßen, wo es welche gibt (Weltweit denken!)
    • Man kann jederzeit nationale Defaults definieren, schließlich ist das auch bei anderen Dingen so. --Driver2 11:00, 20 April 2009 (UTC)
  • Weil es bisher anders default war, und man alle Straßen nochmal prüfen müßte.
    • Bisher gab es überhaupt kein Default, weil Gehwege überhaupt nicht beachtet wurden. Wenn man allerdings von heute auf morgen anfangen würde Gehwege zu rendern, dann hätte man in Deutschland bei den residentials fast alle falsch, wenn man nicht davon ausgeht, dass Straßen in Wohngebieten normalerweise Gehwege haben. Bei den primary, secondary und tertiary habe ich es auch weggemacht, da es dort wohl schon problmatisch sein könnte. Außerorts haben diese selten einen Gehweg und innerorts ist es oft schwerer die Straße zu überqueren (Hauptverkehrsstraße). --Driver2 11:00, 20 April 2009 (UTC)

Im letzten Abschnitt steht: footway:right=track, footway:left=none ... Bei dieser Möglichkeit kann es Probleme geben, wenn der Mapper nichts von dem Standardwert weiß und deshalb footway:left=none nicht angibt

Das ließe sich ganz einfach regeln. Der Standardwert sollte nur gelten, solange kein footway=* getaggt ist, das ist auch logisch, denn wenn jemand footway:right=track angibt, so wird er fast immer gemeint haben, dass es links keinen gibt, sonst hätte er ja gleich footway:right=track getaggt. Wenn dass das einzige Problem von dieser Art zu taggen ist, gäbe es also keinen Grund dagegen mehr. Ich finde diese Methode weniger aufwendig, eher zum bisherigen Taggingschema passend und übersichtlicher als der Vorschlag hier, zudem habe ich den Eindruck, dass footway:right=track sich gerade zumindest bei Radwegen und RadStreifen durchsetzt.--Jo 20:30, 15 June 2011 (BST)