Die Kamera

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Übersicht

Prinzipiell spielt es keine Rolle, welche Kamera man zur Erstellung von Bildern verwendet. Damit Panoramax die Aufnahmen verwenden kann, müssen aber mindestens der Ort der Aufnahme in Form von Koordinaten und die Zeit der Aufnahme in den Bilddaten vorhanden sein.

Meine Erfahrungen mit relevanten Kameras beschränken sich auf eine GoPro Hero9 und zwei 360°-Kameras, einer Insta360 X3 und einer GoPro Max.

Die Insta360 hat den Nachteil, dass sie selbst keine GPS-Daten produzieren kann. Dafür ist zusätzliche Hardware erforderlich.

Deshalb fiel meine Wahl auf die GoPro Max.

Wer die Arbeit mit so einer Kamera ausprobieren möchte, kann sich an die OSM Verkehrswende-Gruppe wenden. Dort kann man Kameras ausleihen.

Kameraeinstellungen

Für die Verwendung der Bilder für Panoramax empfiehlt es sich, Bilderserien zu erstellen. Das hat entscheidende Vorteile für die weitere Bearbeitung und die Verwendung.

Um geeignete Bilderserien mit einer GoPro Max zu erstellen, verwende ich den Zeitraffer-Modus mit folgenden Einstellungen:

So sollte das Display aussehen, wenn alles richtig eingestellt ist.
Einer der drei Grundmodi der Kamera ist (neben Video und Einzelbild) der Zeitraffer-Modus.

Wir aktivieren in der linken unteren Ecke den Globus für 360°-Bilder. Danach gehen wir in das Untermenü für den Zeitraffermodus.

Untermenü Zeitraffer
Im Untermenü wählen wir "360°-Zeitraffer aus. Durch tippen auf den Stift (roter Kasten) öffnen wir die Einstellungen für diesen Modus.
Auswählen des Foto-Modus
Dort wählen wir als Format "Foto" aus. Anderenfalls erzeugt die Kamera Videos.

Hier wählen wir auch das Aufnahmeintervall aus.

Das Intervall definiert die Zeit zwischen zwei Aufnahmen. Das kleinste Intervall im 360°-Zeitraffer-Modus ist 2 Sekunden.

Für Aufnahmen in schneller Bewegung (Auto) ist das nach meiner Erfahrung noch ausreichend, für Fahrrad ist es perfekt.

Zu Fuß sind 5 Sekunden eigentlich ausreichend. 2 Sekunden sind aber auch kein Problem, es werden halt nur mehr Bilder pro Strecke erzeugt.

Das kann in Bereichen mit viel Information wie z.B. Innenstadtbereichen durchaus nützlich sein.

Es empfiehlt sich, vor Beginn einer Fotosession die Kamera und die Einstellungen noch einmal zu überprüfen.

  • Ist der Akku voll?
  • Ist eine Speicherkarte eingelegt.
  • Haben beide ausreichende Kapazität?
  • Sind die Einstellungen so, wie oben beschrieben?

Es reicht z.B. ein leichter Druck auf den seitlichen An/Aus-Schalter, um die Kamera in den Einzelfoto- oder Videomodus zu setzen.

Deswegen vermeidet ein kurzer Check vor dem Drücken des Auslösers Frust während und Ärger nach der Session.