DE talk:Tag:amenity=post office

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Operator - privat oder was sonst?

seit Abschaffung der Deutschen Bundespost gibt es in DE m.E. nur noch private Betreiber. Hermes ist eine GmbH, DHL eine AG, UPS eine amerikanische Corporation, GLS ist GmbH & Co. OHG, usw. Deswegen finde ich die Einschränkung des operator-tags auf "wenn es einen privaten Betreiber gibt" falsch. Den Kunden interessiert, ob er ein Unternehmen seiner Wahl am betreffenden Ort findet. Also beispielsweise einen Paketdienst Y für eine Rücksendung des Versandhauses X.--Hundehalter (talk) 17:53, 28 April 2013 (UTC)

Ich habe mehrere Jahre in Post- bzw. Postbankfilialen gearbeitet. Momentan arbeite ich in einer privat betriebenen Postfiliale. Daher kann ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Die Aussage "seit Abschaffung der Deutschen Bundespost gibt es in DE m.E. nur noch private Betreiber." ist weitgehend korrekt. Was nicht simmt, ist der Zeitpunkt, seit wann dies der Fall ist. Dies spielt jedoch meiner Meinung nach hier keine Rolle, da in OSM ja nur die jeweils gerade aktuell gültige Situation dargestellt wird - wer sich über die Geschichte der Deutschen Post informieren möchte, wird sicherlich andere Quellen finden. Momentan gibt es 2 Arten von Postfilialen: solche, die von der Postbank betrieben werden (im weiteren Verlauf von mir als Typ A bezeichnet) und solche, die von privaten Unternehmern betrieben werden (im weiteren Verlauf von mir als Typ B bezeichnet). Typ A sind meistens (es gibt auch Ausnahmen) größere Filialen, in denen es Finanzberater gibt, die in Glaskästen sitzen. Typ B sind meistens (auch hier gibt es Ausnahmen) kleinere Filialen. Das einzige zuverlässige Unterscheidungskriterium für den Kunden ist die Kleidung der Mitarbeiter: Die Mitarbeiter in den Filialen des Typs A tragen Dienstkleidung, die Mitarbeiter in Filialen des Typs B sind in zivil gekleidet oder tragen in eher seltenen Fällen Dienstkleidung des privaten Betreibers.
-zum Typ A: Diese Filialen werden wie gesagt von der Postbank betrieben. Diese wiederum ist inzwischen ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank, hat also mit der Deutschen Post an sich nichts zu tun - der Postbetrieb läuft nur nebenher, Hauptgeschäft dieser Filialen ist das Bankwesen.
-zum Typ B: Diese Filialen werden privat betrieben. Auch hier läuft der Postbetrieb nur nebenher, Hauptgeschäft dieser Filialen ist das restliche Angebot des Ladens. Dieses kann je nach Filiale ganz unterschiedlich sein. Die Filiale z.B. in der ich arbeite, ist eigentlich ein Tabakwarenladen und eine Theaterkasse.
Zusammenfassend lässt sich also sagen: Postfilialen, die von der Deutschen Post selbst betrieben werden, gibt es nicht mehr.
Es stellt sich somit tatsächlich die Frage, was bei dem Tag "operator" als Wert einzutragen ist: Deutsche Post/DHL, Hermes, UPS etc. oder der Betreiber der jeweiligen Filiale (also entweder die Postbank oder der jeweilige private Betreiber). Erschwerend kommt hinzu, dass es seit Kurzem noch einen neuen, dritten, Filialtyp gibt: privat betriebene Filialen, die zwar Päckchen und Pakete annehmen, aber keine Briefe (sogenannte "DHL-Paketshops").--Der-martin (talk) 03:19, 19 May 2014 (UTC)
Da sich ja hier irgendwie nix tut, habe ich die Frage jetzt im Forum gestellt. Für Diskussionsverfolgung folge man daher diesem Link: [1].--Der-martin (talk) 03:16, 27 October 2014 (UTC)

Deutsche Post Filialen sind technisch Postbanken

Moin, ich habe heute in Bremen in einer Post-Filiale von einem Angestellten dort erfahren, dass die Post-Filiale gar keine Post-Filiale sei, sondern eine Postbank-Filiale und Post und Pakete könnten dort zwar abgegeben werden, aber in erster Linie sei es eine Postbankfiliale und keine Postfiliale. Zur Filiale: Das war keine kleine, die weniger Service oder so anbietet. Das war eine ziemlich große, die Pakete und Briefe annimmt, allen möglichen Krams verkauft und bei der regelmäßig meine Pakete und Postsendungen hingeliefert werden. Die Post hat das also im Prinzip so wie GLS, Hermes etc: Irgendein Laden, in dem man seine Pakete abgeben kann. Auf das Tagging könnte das in sofern Einfluss haben, als dass die Postfilialen nun maximal nur noch einen Knoten bekommen, der ggf im Postbank Objekt liegt.--U715371 (talk) 20:42, 4 September 2015 (UTC)

Richtig, die Post hat keine eigenen Filialen mehr. Tatsächlich sind das, was der Kunde als "Postfilialen" bezeichnet, irgendwelche anderen Läden, die das Postgeschäft nebenbei mitmachen - genauso wie bei GLS, Hermes etc. Solche Filialen wie die von Dir beschriebene hatte ich in meinem Beitrag oben als "Typ A" bezeichnet. Im Prinzip ist aber auch die von mir gemachte Unterscheidung zwischen Typ A und Typ B Blödsinn: Ob der tatsächliche Betreiber des Ladens nun "Postbank" oder "Kiosk XY" heißt, spielt eigentlich keine Rolle, denke ich - in beiden Fällen ist es halt eben nicht die Deutsche Post/DHL. Und es geht sogar noch skurriler: Ich kenne eine Postfiliale, die ist in einem Wasserbettengeschäft. :-)--Der-martin (talk) 20:58, 25 September 2015 (UTC)

Postschalter

Wie sollen denn die vielen Postschalter in Läden, die hauptsächlich einen anderen Zweck haben, eingetragen warden? Ich denke da an Edeka-Märkte oder Papiergeschäfte, die dadurch ja nicht zu einem post_office warden. Trotzdem kann der Postdienst der einzige in einem kleinen Ort sein. Ich würde da eher zu shop=supermarket/post_office=yes tendieren als zu zwei getrennten Punkten.

Beispiel: Im Hamburger Hauptbahnhof ist die größte Buchhandlung zu einem amenity=post_office geworden, weil oben im ersten Stock ein kleiner Schalter ist. --GerdHH (talk) 09:22, 29 October 2015 (UTC)

Ich hatte mal vor einiger Zeit den Vorschlag gelesen, dass ein separater Knoten genutzt werden und an diese Stelle wo sich der Schalter befindet platziert werden sollte. Aus meiner Sicht kann dann der Laden als Operator eingetragen werden. Ähnlich verfahren wir schon bei Geldautomaten in Banken. Aber an dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass es in Deutschland eigentlich gar keine Filialen der Deutschen Post mehr gibt. Das sind alles Filialen der Deutschen Post Bank und die haben dort zusätzlich einen Schalter in der Bank für die Deutsche Post - so wurde es mir von Filialpersonal gesagt.--U715371 (talk) 00:00, 2 November 2015 (UTC)

Filialnummer?

Wie wird denn die Filialnummer am besten erfasst? Da die Deutsche Post ja inzwischen auch flächendeckend Paketzustellung in eine Postfiliale anbietet, finde ich diese Information durchaus interessant. Erfassung im Namen halte ich da nur für suboptimal, vermutlich wäre ein ref= (analog zur Packstation) besser geeignet. --Quini (talk) 13:00, 15 February 2016 (UTC)

Definitiv mit ref=* und nicht mit name=*, irgendeine Zahl X ist nunmal nicht der Name dieser Einrichtung, genauso wenig wie "Aldi" der Name eines Parkplatzes ist. Meines Wissens nach wird das bei Postfilialen üblicherweise auch bereits so gemappt, während bei Parkplätzen das name-Tag ständig missbraucht wird.
Allerdings stellt sich mir die Frage, welche Filialnummer unter ref=* anzugeben ist, denn:
Zusätzlich zu den offiziellen Filialnummern wurden, als die Post den Service "Postfilale direkt" gestartet hat (also eben die Möglichkeit, sich Päckchen und Pakete direkt an eine bestimmte Filiale liefern zu lassen), dafür nochmal separate Filialnummern vergeben. Warum dafür nicht einfach die eh schon vorhandenen, offziellen Filialnummern verwendet wurden, wird wahrscheinlich niemals irgendjemand erklären können. Altes Sprichwort unter Postlern: "Die Wege der Post sind unergründlich." Wie auch immer - das wäre eine andere Diskussion, und die wäre dann wahrscheinlich im Forum besser aufgehoben.--Der-martin (talk) 06:08, 2 June 2016 (UTC)
Angesichts der Tatsache, dass der "normale Bürger" kaum mit der postinternen Nummer zu tun bekommen dürfte, würde ich bei der Filialnummer ganz klar für die Nummer plädieren, unter der die Filiale auch als "Postfiliale direkt" gelistet ist - auch das wieder analog zur Packstation. --Quini (talk) 19:52, 6 June 2016 (UTC)