DE:Key:sac_scale
Die SAC-Wanderskala ermöglicht es Wanderwege vom Typ highway=path oder highway=footway zu klassifizieren.
Properties
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Die neue SAC-Wanderskala (Swiss Alpine Club) dient der Bewertung von Bergwanderwegen und ermöglicht es Wanderwege vom Typ highway=path oder highway=footway zu klassifizieren. Sie ist in sechs verschiedene Grade eingeteilt: T1 (leichteste) bis T6 (schwierigste) wobei «T» für Tourism steht.
Da es kein internationales Bewertungsschema gibt, wurde die Klassifikation des Swiss Alpine Club (SAC) übernommen.
Contents |
Verwendung bei
Siehe auch
Notizen zum besseren Verständnis
Die Wanderskala des SAC basiert auf den Verhältnissen und Gefahren welche in den Alpen und im Hochgebirge anzutreffen sind. Im Flachland oder im Mittelgebirge sind die Schwierigkeiten die ein Weg stellt anderer Natur, und daher eignet sich dort die sac_scale nur begrenzt. Aber auch im "Gebirge" fallen die meisten als solchen zu erkennende Wege in die Kategorien T1 und T2, seltener T3 oder T4. Wege der Kategorien T4 oder höher, sind in vielen Wanderkarten erst gar nicht eingezeichnet. Gefahren die Wege im Jungle oder in der Wüste bieten, lassen sich mit der sac_scale nicht abbilden — hier muss eine andere Skala verwendet werden. Da in OSM derzeit (November 2010) ein großer Teil der als T4 klassifizierten Wege wohl aus Missverständnis nicht entspricht, nachfolgend zwei Begriffserklärungen, zum besseren Verständnis der sac_scale.
Unter alpinem Gelände versteht man Verhältnisse die höhere Anforderungen an den Wanderer Stellen. Geröll, Schrofen, brüchiger Fels, unklarer Wegverlauf, schlechte oder beschädigte Sicherungen. Dazu kommen je nach Jahreszeiten noch Gefahren wie Spalten, Möränen, Felsschlag oder hohe Lawinengefahr nicht nur in Ausnahmen hinzu. Nur weil ein Weg etwa über 4000m Seehöhe verläuft, ist dies noch kein Weg den man alpinem Gelände zuordnet, wenn etwa eine Seilbahn in nächster Nähe ist aber der Weg breit ausgetreten und gesichert.
Bergschuhe unterscheiden sich von den leichteren Trekking oder Wanderschuhen durch ihre Steifigkeit (von der Sohle wie auch vom Schaft) und dem schwereren Gewicht. Sie sind für alpine Bedingungen ausgelegt. Durch die Steifheit und Form können etwa Kipphelbel 10- und 12 Zack Steigeisen befestigt werden (bei Trekkingschuhen bedarf es Riemensteigeisen) und komfortabel über mehrere Stunden getragen werden. Oft besteht ein Bergschuh aus Innen- und Aussenschuh, so dass man den Innenschuh zum trocknen herausnehmen kann. Wikipedia Bergschuh
Schlüsselwerte
Alle Eigenschaften, die sich auf die Erkennbarkeit eines Wanderweges beziehen, sind in den extra Tag trail_visibility=* ausgelagert worden.
Die Steilheit eines Weges bzw die Richtung bergauf/bergab wird mit dem Key:incline angegeben.
| Tag | SAC Skala | Weg | Gelände | Anforderungen | Illustration |
|---|---|---|---|---|---|
| sac_scale=hiking | T1 gelb Wandern |
Weg gut gebahnt. | Gelände flach oder leicht geneigt, keine Absturzgefahr | Keine | |
| sac_scale=mountain_hiking | T2 rot Bergwandern |
Durchgehend gut ersichtlicher und gut begehbarer Weg. | Teilweise steil. Absturzgefahr möglich |
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| sac_scale=demanding_mountain_hiking | T3 rot erfahrener Bergwanderer |
Heikle Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Leitern sind möglich. Eventuell sind die Hände fürs Gleichgewicht nötig. | Teilweise exponiert mit Absturzgefahr. Einfache Firnfelder, apere Gletscher, heikle Grashalden und Schrofen. |
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| sac_scale=alpine_hiking | T4 blau Alpinwandern |
Wegspur kaum vorhanden. An gewissen Stellen benötigt man die Hände zum weiterkommen. | Heikle Grashalden und Schrofen. Apere Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr. |
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| sac_scale=demanding_alpine_hiking | T5 blau anspruchsvolles Alpinwandern |
Oft weglos, einzelne einfache Kletterstellen bis II. | Exponiertes und anspruchsvolles Gelände, steile Schrofen. Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr. |
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| sac_scale=difficult_alpine_hiking | T6 blau schwieriges Alpinwandern |
Kletterstellen bis II. | Kaum markiert. Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Gletscher mit hoher Ausrutschgefahr. |
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