EuYoutH OSM/Saarburg

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Contents

European YoutHumanitarian OpenStreetMap - euYoutH OSM

Welcome - Bienvenido - Benvido - Bine ați venit - Willkommen


Unsere Schule

Die Geschwister-Scholl-Schule ist eine Berufsbildende Schule und befindet sich in Trägerschaft des Kreises Trier Saarburg. Als Bündelschule unterrichten wir im Rahmen der dualen Ausbildung sowohl in gewerblichen als auch in kaufmännischen Ausbildungsberufen in den Berufsfeldern Wirtschaft und Verwaltung, Bautechnik, Elektrotechnik, Holztechnik, Metalltechnik und Altenpflege. Dabei kooperieren wir sehr eng mit unseren dualen Partnern, den zahlreichen Ausbildungsbetrieben im Kreis Trier-Saarburg, sowie mit den für die Ausbildung zuständigen Kammern. Neben dem Berufsschulunterricht bietet die Geschwister-Scholl-Schule sowohl in Saarburg als auch am Standort Hermeskeil ein umfangreiches und wohnortnahes Wahlschulangebot, das jungen Menschen zahlreiche Perspektiven eröffnet und ihnen einen Neustart ermöglicht. Ziel ist es, Jugendlichen eine gute Schulbildung zu bieten und jeden Einzelnen zum höchsten individuell angemessenen Abschluss zu führen. Von der Berufsreife bis hin zum Abitur – jeder Abschluss kann an unserer Schule erreicht werden.

Unser Projekt

Während unseres Projektes werden die Schülerinnen und Schüler Teil der OSM-Community (aktive Teilnahme an der Datenerhebung und Kartenerstellung). Die Abbildung fehlender Daten schafft einen Mehrwert für die Städte und Gemeinden, in denen sie leben. Sie werden auch an der Erstellung von Karten beteiligt. Sie erleben den gesamten Prozess der Datenerhebung, der Dateneingabe in die Datenbank, der Qualitätskontrolle und der Erstellung aussagekräftiger Karten. Dies führt auch zum Erwerb beruflich relevanter und verwertbarer Fachkompetenzen während des gesamten Projekts. Ebenso wichtig ist, dass sie Teil eines internationalen Teams werden, wie es bei OSM der Fall ist. Im Zeitalter von Brexit und dem Aufkommen des populistischen Nationalismus in ganz Europa ist die jahrzehntelange fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Nationen gefährdet. Deshalb ist dieser Teil des Projekts so wichtig wie nie zuvor!

Die Studierenden lernen, dass der Einsatz einer Fremdsprache in einem internationalen Team notwendig ist, auch wenn die Sprache nicht perfekt beherrscht wird. Die Verwendung der üblichen Fachbegriffe von OSM wird dies erleichtern. Darüber hinaus hat dieses Projekt philanthropische und soziale Aspekte, da die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, Daten für lokale Rettungskräfte in realen Katastrophenfällen (z. B. Erdbeben, Hurrikane, Überschwemmungen) bereitzustellen. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften sowie Ärzte ohne Grenzen verwenden OSM-Daten im Katastrophenfall und fordern in einer solchen Situation die fehlenden Daten von der OSM-Gemeinschaft an.

Das Projekt läuft folgendermaßen ab: Die Studierenden lernen die IT-technischen Werkzeuge (JOSM, iD, QGis) kennen, um Online-Karten für den Einsatz in Krisengebieten zu erstellen. Zu diesem Zweck sammeln die Schülerinnen und Schüler reale Daten in der Datenbank, die auf der Hauptkarte von OSM angezeigt wird. Dies geschieht mit Hilfe von freier Software (iD, JOSM). In Krisensituationen werden Satellitenfotos auf bestehenden Plattformen zum "Abmalen" zur Verfügung gestellt. Die so erzeugten Karten stehen jedem weltweit innerhalb von Sekunden zum Ausdrucken oder Herunterladen auf mobile Geräte (z.B. Mobiltelefone oder Garmin GPS-Geräte) zur Verfügung.

Von den Schülerinnen und Schülern werden Fortschritte in den Bereichen IT-Software, Web 2.0-Technologien, Marketing, Geographie, Sozialkunde und insbesondere Fremdsprachen erwartet. Sie werden auch Fähigkeiten in der professionellen Zusammenarbeit in einem internationalen Team und Organisationen entwickeln.

Da wir junge Menschen aus mehreren EU-Mitgliedstaaten einbeziehen, wollen wir den Geist der transeuropäischen Zusammenarbeit auf eine neue Art und Weise fördern, indem wir die Begeisterung junger Menschen für Web 2.0-Technologien und ihre Anwendung auf philanthropische und soziale Projekte hervorheben. Schließlich beschäftigt sich unser Projekt auch mit dem Problem der Geschlechterstereotypisierung. Eine Studie der Universität Wien vom Januar 2013 zeigt, dass Frauen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) extrem unterrepräsentiert sind. Wir werden eine gleiche Anzahl von männlichen und weiblichen Schülerinnen und Schüler einbinden. Die weiblichen Teilnehmerinnen werden mit “Geochicas” - einer Organisation, die sich der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern innerhalb von OSM verschrieben hat, in Kontakt bringen.

Website

OpenStreetMap

Projektstationen (Mobilitäten)

Deutschland: Kick-off in Saarburg

TV Oktober2018.jpg
Da staunen die internationalen Pädagogen aber: Die
beiden Karten zeigen am Beispiel vom
Erdbebengebiet in Haiti 2010,
was OpenStreetMap-Aktivisten alles
in nur 28 Tagen zustande bringen können.
(C) Volksfreund - Saarburg, 08. November 2018 - Eine Karte, die Leben retten kann.

SAARBURG. Ein Lehrer aus Saarburg will Schüler für das Projekt Open Street Map gewinnen. Sie könnten weltweit dabei helfen, in Krisengebieten Krankheiten wie Ebola oder die Schlafkrankheit zu bekämpfen. Von Herbert Thormeyer

Zehn Pädagogen aus Schulen in Portugal, Irland, Rumänien, Spanien und Deutschland sitzen vor ihren Laptops in der Geschwister-Scholl-Schule in Saarburg-Beurig und staunen nicht schlecht, was ihnen da von Séverin Menard via Skype aus Paris auf die Leinwand gezaubert wird.

Es sind zwei Karten des Erdbebengebietes in der Haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Die eine ist so wie sie vorher frei zugänglich im Netz gestanden hat. Die zweite sieht ganz anders aus.

Aktivisten haben das Stadtgebiet nach 28 Tagen mit Daten, also mit Straßen, Gebäuden und wesentlichen Punkten gefüllt. Insgesamt 600 Freiwillige haben seit dem 12. Januar 2010 an dieser Karte gearbeitet.

„Damit konnten Rettungskräfte viel gezielter suchen und sparten viel Zeit, um Opfer zu finden“, ist die Erklärung des Geografen, der beim Geografic Information System (GIS) engagiert ist, eine Nichtregierungsorganisation, die sich für eine weltweite Kartierung auch entlegener Regionen, besonders in Afrika einsetzt.

„Wir müssen auf Krisen vorbereitet sein“, fordert Menard. Und da eignet sich Open Street Map, frei zugängliche, hoch aufgelöste Karten im Netz besonders. Engagiert setzt sich der ehemalige Lehrer der Schule, Manfred Reiter, dafür ein, Schüler zur Mitarbeit zu begeistern, denn: „Damit kann man vom heimischen Computer aus weltweit Menschenleben retten.“

Und so geht’s: Google Earth liefert die Bilder, die über vorhandene Karten im Netz gelegt werden. Jetzt können Gebäude, kleine Wege und interessante Punkte in Open Street Map eingetragen und markiert werden. Hilfskräfte vor Ort können sich das wieder auf Smartphones oder Navigationsgeräte laden. Sogar ein Ausdruck auf Papier kann jetzt Hilfe für Katastrophenopfer bringen.

Gerade in Schwarzafrika ist die Datenlage noch schwach. Der GIS-Aktivist zeigt auf Fotos, wie sich dort Menschen an ihren Computern zusammenfinden, um das zu ändern. „Das ist wichtig, beispielsweise zur Bekämpfung von Ebola oder der Schlafkrankheit“, sagt Reiter. Mit Open Street Map können die Helfer sehen, wo es noch Trampelpfade und Hütten gibt, wo man nach Betroffenen suchen kann.

Deshalb will Severine Menard möglichst viele Gruppen, die auf diesem Gebiet engagiert sind, miteinander vernetzen. „Die jeweiligen Regierungen wissen das zu schätzen“, bestätigt er.

Open Street Map wurde 2004 in London gegründet. Drei Gruppen der Berufsbildenden Schule in Beurig haben sich bereits seit 2011 gebildet. „Die Schüler haben aber inzwischen die Schule verlassen“, erklärt Geografielehrer Uwe Engstler. Deshalb sollen neue Schüler das Projekt mit Open Street Map und den Schulpartnerschaften fortsetzen.

Es wird von der EU gefördert, damit man sich gegenseitig besuchen und inspirieren kann. Völkerverständigung und Menschenleben retten geht hier Hand in Hand.

Irland: Portmarnock

Wochenplan

Portmarnock vom 25.03. bis 29.03.2019

Wochenplan

Tätigkeiten

Bericht über Mapping in Lesotho

Lesotho
Beschreibung

Nach der Besichtigung der Schule und einem gemeinsamen Mittagessen berichten die Schülerinnen und Schüler der Portmarnock Community School (https://www.portmarnockcommunityschool.ie/) von ihren Mapping-Tätigkeiten in Lesotho/Südafrika.

Mapillary Datenaufnahme vor Ort

Mapillary
Beschreibung

Mapillary ist ein Dienst, mit dem fortlaufend georeferenzierte Bilder mit dem Smartphone und der entsprechenden App aufgenommen werden können. Die Bilder können dann anschließend wie ein Film angesehen werden. Darüber hinaus können die Aufnahmen verwendet werden, um die darin befindlichen Informationen (Ampeln, Schilder, etc.) in JOSM zu verarbeiten und so der OSM-Datenbank zur Verfügung zu stellen.

Internet

Internet: https://www.mapillary.com/

App für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=app.mapillary

App für iOS: https://itunes.apple.com/us/app/mapillary-street-level-imagery/id757286802?mt=8

Bilder

Mapillary-Training rund um Malahide Castle und den dazugehörigem Garten. Die Schülerinnen und Schüler lernen wie die Technik funktioniert, um auch in Krisengebieten den Ist-Zustand zu dokumentieren und weitere Daten für Hilfsorganisationen wie zum Beispiel Ärzte ohne Grenzen bereitzustellen.

Der Editor JOSM

JOSM
Beschreibung

Nach der Outdoor-Aktivität rund um Malahide Castle und dem dazugehörigen Garten werden die erhobenen Daten mit JOSM verarbeitet.

Internet

https://josm.openstreetmap.de/

Schülerinnen und Schüler werten Daten am Computer aus

Ein erster Mapathon

Mapping mit Lesotho-Daten
Beschreibung

Schüler mappen mit Daten von Lesotho. Die erhobenen Daten wurden von der Schule in Portmarnock zur Verfügung gestellt.

Bilder

Lesotho 2019.jpg

„Mappen“ mit MapSwipe

MapSwipe
Beschreibung

Schüler identifizieren mit der Smartphone-App MapSwipe Gebäude in Äthiopien bzw. im Tschad. Dabei geht es in Äthiopien darum, die vor Überschwemmungen infolge des Klimawandels gefährdeten Gebäude zu finden (Vorstufe zum Mappen in JOSM, für Einsteiger gut geeignet). Im Tschad sollen die Gebäude bzw. Wohngebiete erkannt werden, um den internationalen Hilfsorganisationen zu zeigen, wo Impfungen durchzuführen sind, bevor Epidemien ausbrechen können.

Internet

Internet: https://mapswipe.org/

App für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=org.missingmaps.mapswipe&hl=de

App für iOS: https://itunes.apple.com/us/app/mapswipe/id1133855392

Schülerinnen und Schüler beim identifizieren von Gebäuden mit der Hilfe von MapSwipe

Der Tasking Manager - das Hilfsmittel für verteiltes Mapping

Task-Manager für Krisenmapping
Beschreibung

Um die international tätigen Hilfsorganisationen präventiv als auch in akuten Krisensituationen bestmöglich unterstützen zu können, gibt es sogenannte Tasking-Manager. Dort sind die zu kartografierende Krisengebiete nach Dringlichkeiten sortiert. Nach Auswahl eines Krisengebietes werden nähere Informationen zusammen mit einer ganz konkreten Aufgabe angezeigt.

Internet

Es gibt eine große Anzahl von Tasking-Managern https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tasking_Manager#Operational_installations_of_the_Tasking_Manager

Learn OSM ist eine gute Anlaufadresse für Anfänger https://learnosm.org/en/

Videoanleitungen findet man auf https://osm.earth/learn

mehr dazu auf Twitter

Saarbrücken: ein Mapathon mit „Ärzte ohne Grenzen“ und „OpenSaar e.V.“

Was ist zu beachten, wenn man einen Mapathon durchführen möchte?

Sehr gute Anleitung findest Du hier bei Missing Maps. Wir haben einmal die Checkliste für Dich übersetzt -

Bei unserem Mapathon war der Verein OpenSaar e.V. sehr behilflich - angefangen von der Bereitstellung der Access Points bis hin zu einem Buffet für alle Teilnehmer incl. Getränken. Danke dafür.

Checkliste für Mapathon

  • Wählen Sie ein Datum - 29. Mai 2019
  • Rekrutieren Sie Freiwillige, um zu helfen. - Das waren in diesem Fall die Schüler des Erasmus+ Projektes - also wir ;-)
  • Einen Platz reservieren - OpenSaar gemeinsam mit HBK in der ehemaligen französischen Botschaft in Saarbrücken.
  • Registrieren Sie Ihre Veranstaltung bei Missing Maps
  • Rekrutierung von Teilnehmern mit Eventbrite - oder wie wir mit einem einfachen Formular
  • Wählen Sie eine Aufgabe mit dem Tasking Manager aus. - In Absprache mit MSF_DE haben wir den HOT Task-Nummer 5912 ausgewählt
  • Sicherstellung einer starken Wi-Fi-Verbindung - Dank on OpenSaar! -
  • Überprüfen Sie, ob der Tasking Manager die Firewall Ihres Standorts passiert. - checked! -
  • Tische und Stühle Projektor & audiovisuelle Ausrüstung - Dank an Hochschule für Bildende Kunst Saarbrücken
  • Laptops für alle Teilnehmer (Tablets sind nicht kompatibel) Unsere Teilnehmer bringen ihre eigenen Laptops mit, teilweise wie hier vorgegeben schon mit JOSM installiert.
  • Mäuse (wenn möglich) für alle Beteiligten - organisiert! -
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie die Kontaktinformationen für Ihre Techniker und Supportmitarbeiter der Veranstaltungsräume haben. erledigt
  • Zusätzliche Verlängerungskabel - organisiert! -
  • Druckmaterialien - Handout für die Teilnehmer erstellt-
  • Snacks bestellen - Dank an OpenSaar für das großartige Buffet.


Bericht über den Mapathon

“Wir freuen uns, dass wir mit unserer Arbeit an OpenStreetMap auch Ärzte ohne Grenzen in Afrika unterstützen können”, stellten die Schüler*innen am Ende des Tages fest. Denn Ärzte ohne Grenzen greifen gerne auf die Kenntnisse zurück, die Schüler*innen der Geschwister-Scholl-Schule Saarburg in einem Erasmus+ Projekt erworben haben.

Es ist Mittwoch, 12:40 Uhr. Nachdem die EDV-Klassenarbeit abgegeben ist, eilen Leonie Kurz (Irsch), Max Leuk (Kastel-Staadt), Jonas Wener (Konz) und Dennis Mord (Trassem), jeweils mit einem Laptop beladen, gemeinsam mit ihrem betreuenden Lehrer Ralf Georgi zum Bahnhof in Saarburg. Sie müssen den Zug nach Saarbrücken um 12:51 erwischen. Das ist kein Klassenausflug der üblichen Art. Sie werden in Saarbrücken schon von Ärzte ohne Grenzen und dem Geografielehrer der Schule und gleichzeitig Projektleiter des Erasmus+ Projektes euYoutH_OSM Uwe Engstler erwartet.

Aufgrund ihrer Kenntnisse in Geografie und im Erstellen von digitalen Karten mit Hilfe von Satellitenbildern wurden sie von OpenSaar e.V., einem Verein, der sich für freie Software und freie Daten einsetzt, und Ärzte ohne Grenzen, Berlin, nach Saarbrücken zu einem Mapathon eingeladen, um Anfängern technische Hilfestellung beim Kartieren zu leisten. Bei einem Mapathon (ein Doppelwort aus map=Karte und Marathon) treffen sich “Kartenmacher” um gemeinsam, meist in einer mehrstündigen Sitzung, die Karten von OpenStreetMap zu verbessern.

In Saarbrücken in der ehemaligen französischen Botschaft in Saarbrücken - einem beeindruckenden Gebäude - angekommen, wurden sie schon von Simone Wählt und Clara Schneider von Ärzte ohne Grenzen erwartet. Simone, die kürzlich erst aus der Demokratischen Republik Kongo zurückgekommen ist, berichtete mit eindrucksvollen Bildern von ihrer Arbeit in den Tropen, von unwegsamem Gelände und fehlenden Karten.

Clara Schneider, die Referentin für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit von Ärzte ohne Grenzen aus Berlin, gab das Gebiet im Südosten der DR Kongo vor, in dem die Teilnehmer des Mapathons Straßen und Häuser einzeichnen sollten, damit die Interventionsteams vor Ort ihren Kampf gegen Ebola erfolgreich fortsetzen können. Clara Schneider: “Wir mappen heute Tasking-Manger die Nummer 5912”. Nicht alle wissen, was sie zu tun haben, aber die Schüler*innen der BBS Saarburg greifen helfend ein und zeigen, wie man die Region Kamituga in South Kivu in der DR Kongo im Tasking-Manager findet, seinen Bereich zum kartieren reserviert und dann noch die Satellitenbilder zum Abzeichnen auf den Bildschirm holt.

Leonie Kurz aus Irsch hilft Herrn Dr. Brill, der seine ersten Gehversuche mit OpenStreetMap macht. Leonie dazu: “Ein sehr netter Herr mit hohem Interesse und Spaß auch Neues mit dem JOSM-Editor zu lernen.” Dennis Mord aus Trassem ist ganz stolz auf seine beiden Partnerinnen: “Beiden fiel das Bedienen von JOSM erst einmal schwer und eine der beiden hatte noch nie gemappt. Nach kurzer Zeit aber hatten beide es verstanden. Schön, wenn man jemandem, der gar keine Ahnung vom Kartieren hat, in kurzer Zeit zeigen kann, was zu tun ist, und der dann auch mithelfen kann.” Max aus Kastel-Staadt: “Der junge Student neben mir kannte den Editor schon, aber wusste nicht, wie man mit dem Tasking-Manager umgeht. Dann lief aber alles wie am Schnürchen.”

Interessant für die Schüler*innen auch die Tatsache, dass das Fernsehen anwesend war, ihre Mappingaktivitäten begleitete und sogar ihre Meinung hören wollte. Für den Fernsehbeitrag wurde in einem Interview auch Nicolas Chavent, einer der Mitbegründer des Humanitarian OpenStreetMap Teams, direkt aus Kongo-Brazzaville via Skype zugeschaltet und nach der Bedeutung von Mapathons für Afrika befragt.

Uwe Engstler resümiert nach der Veranstaltung in Saarbrücken: “Diese Schüler*innen werden Ende des Monats nach Portugal auf den Azoren reisen und ganz sicher die Schule bei unserem nächsten Projekttreffen würdig vertreten.”

„Wenn unsere Schüler schon solche Experten sind, dass sie zu Veranstaltungen in Saarbrücken eingeladen werden, dann sollten wir überlegen, ob wir nicht auch einmal an unserer Schule einen solchen Mapathon zu Gunsten von Ärzte ohne Grenzen für die Öffentlichkeit in Saarburg anbieten sollten. Vielleicht können wir ja humanitär orientierte Organisationen wie das Rote Kreuz, die Feuerwehr, das THW, die Johanniter oder die Malteser auch für ‘Hilfe aus dem heimischen Sessel’ interessieren,“ kommentiert OStD Jürgen Scholz, der Schulleiter der Berufsbildenden Schule Saarburg die Einladung seiner Schüler*innen nach Saarbrücken.“

Infobox:

[1] Website des Ersasmus+ Projekt der BBS Saarburg: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/EuYoutH_OSM/Saarburg

[2] Ärzte ohne Grenzen:

[3] Fernsehbeitrag: https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=74463&startvid=8 ab Minute 24:00

[4] Mapathon: https://opensaar.de/mapathon-29-mai-2019/ [5] Gemeinsame Präsentation von Ärzte ohne Grenzen & EuYouth_OSM https://docs.google.com/presentation/d/1kJZY_7Wye0f5Z8EYvJVaNSe6NZDlnrCowPwQ5KpMW5Q/edit?usp=sharing


Artikel im Trierer Volksfreund vom 17.06.2019


Mapathon
Internet

Fernsehbeitrag im SR, aktueller Bericht vom 29. Mai 2019 (ab Minute 24:00)

OpenSaar e. V. erklärt, was ein Mapathon ist und bewirbt die Veranstaltung.

Wir haben das Anmeldeformular erstellt.

Gemeinsame Präsentation von Ärzte ohne Grenzen & EuYouth_OSM:

Weitere Bilder des gesamten Events.

Bilder

Hier ein paar Impressionen vom Mapathon in Saarbrücken, die u. a. die Schüler*innen der BBS-Saarburg beim Mappen zeigen.

Portugal: Angra do Heroísmo

Wochenplan

Angra do Heroísmo vom 24.06. bis 30.06.2019

Wochenplan


Begrüßung durch die portugiesischen Gastgeber

Zur besseren Orientierung empfingen uns die Portugiesen mit einer Informationsbrochüre über Terceira Island, der Schule, sowie Ausweiskarten für alle Teilnehmer.


TT AngraGuide.jpg Useful Information Guide - Terceira Useful Information Guide - Terceira

Tätigkeiten

Besuch „Azores Regional Civil Protection and Fire Services Agency (SRPCBA)“

SRPCBA
Beschreibung

Die Schülerinnen und Schüler wurden vom regionalen Katastrophenschutz- und Feuerwehrdienst der Azoren (SRPCBA), welcher in Angra do Heroismo ansässig ist, eingeladen und konnten sich über die Arbeitsweise in Katastrophensituationen (z. B. nach Erdbeben oder Vulkanausbrüchen) informieren. Nach einem allgemeinen Vortrag von Vertretern der SRPCBA hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Anforderungen an Karten in Notsituationen zu informieren.

Internet

Internet: http://www.azores.gov.pt/Portal/en/entidades/srs-srpcba/

Download der Präsentation: presentation_SRPCBA_2019.pdf presentation_SRPCBA_2019.pdf

Bilder

Bilder vom Besuch des „Azores Regional Civil Protection and Fire Services Agency"


Aus der Präsentation und den Gesprächen der Schülerinnen und Schüler mit Vertretern des SRPCBA ging hervor, dass Informationen u. a. über Feuerhydranten, Sammelplätzen und Schulen in Katastrophensituationen wichtig sind. Daraus haben die SuS die Aufgabe abgeleitet, die Feuerhydranten in OpenstreetMap zu überprüfen und ggf. die Daten zu ergänzen und zu dokumentieren.

Maßnahmen aus Besuch von SRPCBA

Mit Overpass turbo (http://overpass-turbo.eu), einem webbasierten Datensammelwerkzeug für OpenStreetMap, haben die Schülerinnen und Schüler exemplarisch am Beispiel der Feuerhydranten eine Abfrage für Angra do Heroísmo durchgeführt.


Das Ergebnis der Abfrage (Abfrage-Assistenten: "emergency=fire_hydrant") sieht wie folgt aus:

Abfrage Overpass turbo

Das Ergebnis offenbart, dass lediglich drei Feuerhydranten (gelbe Kreise in Karte) in Angra do Heroísmo in der Karte von OpenStreetMap erfasst sind.

Unter Zuhilfenahme von "Field Papers" (http://fieldpapers.org/) wurde Angra do Heroísmo in insgesamt 12 Bereiche aufgeteilt.


In jedem Bereich sammelten international besetzten Schüler- und Lehrerteams mit der App OSMTracker (https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:OSMTracker_(Android)) die Standorte der Feuerhydranten ein.

Field Papers


Nachdem die Standorte mit OSMTracker eingesammelt waren, erfolgte der Import (hier exemplarisch für den Bereich B3) der Daten in JOSM (https://josm.openstreetmap.de/).

Importierte daten aus dem OSMtracker in JOSM


Tagging in OSM

Tagging in JOSM


Nachdem alle Daten eingepflegt sind, sieht die neue OSM-Karte wie folgt aus:

OSM-Karte nach Daten


Die Standorte der Feuerhydranten dokumentierten die Schülerinnen und Schüler mit MyOSMatic (https://maposmatic.osm-baustelle.de/):

Dokumentation mittels MyOSMatic

Download der Standorte im PDF-Format zum Drucken: Firehydrants_after_mapping.pdf Firehydrants_after_mapping.pdf

Geologische Informationen über die Azoren/Terceira

Lesotho
Beschreibung

Herr Eduardo Almeida von der Partnerschule in Angra do Heroísmo erklärte den Schülerinnen und Schülern, wie die Azoren entstanden sind und ging im Speziellen auf die Geologie der Insel Terceira ein. Vor Ort auf dem Berg Miradouro da Serra do Cume, in Praia da Vitória hatten die Schülerinnen und Schüler einen guten Überblick auf große Teile der Insel und konnten sich von den endogenen Kräften, die die Natur geformt haben, überzeugen.

Drohnen-Mapping

Drohnen-Mapping
Beschreibung

Herr Eduardo Dias von der Universität der Azoren hielt einen Vortrag über Drohnen-Mapping. Er stellte insgesamt drei unterschiedliche Drohnen und deren Eigenschaften und Einsatzgebiete vor. Er beschrieb die Vorgehensweise zur Dokumentation von Ereignissen wie zum Beispiel nach Erdbeben oder Vulkanausbrüchen. Nach dem Vortrag wurden mit zwei Drohnen Aufnahmen im Norden der Insel Terceira gemacht.

Internet

Internetadresse der Universität: https://international.uac.pt/

Die mit der Drohne aufgenommen georeferenzierten Bilder können nicht so ohne Weiters in JOSM zum Mappen verwendet werden. Die Bilder müssen noch mit spezieller Software entzerrt werden. Weitere Informationen können hier entnommen werden: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Projekt_Drohnen-Mapping_in_Landshut


Hinweis: Unbedingt die rechtlichen Voraussetzungen in dem jeweiligen Land zum Betrieb einer Drohne beachten!

OpenStreetCam

Mit OpenStreetCam können georeferenzierte Bilder in zeitlicher Abfolge auf Straßenebene gesammelt werden. Zum Aufnehmen der Bilder kann eine App für Android/iOS oder aber eine Kamera, die in der Lage ist georeferenzierte Bilder aufzunehmen, verwendet werden. Mit den gesammelten Bilder können die Karten von OpenStreetMap verbessert oder Räume vor und nach einem Naturereignis miteinander verglichen und dokumentiert werden.


Vorher

OpenStreetCam-Bilder in Angra nachher


Nachher

OpenStreetCam-Bilder in Angra nachher


Eine OpenStreetCam-Spur in der Nähe der Schule von Angra enthält ein Bild, auf dem ein Verkehrzeichen zu sehen ist. Diese Information kann in JOSM im Nachgang in die Datenbank von OSM aufgenommen werden.

OpenStreetCam-Bilder in JOSM


Ein weiteres Beispiel zeigt, dass über diese Methode auch Feuerhydranten (siehe Bildmitte unten/rechts in JOSM), Sammelplätze oder sonstige wichtige Informationen eingesammelt werden können. Die einzelnen Bilder aus einer OSC-Spur können wie in einem Video durchlaufen werden.

OpenStreetCam-Bilder in JOSM


Internet:

OpenStreetCam: https://openstreetcam.org/map/@38.721679775156424,-27.17674255371094,12z

Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.telenav.streetview&hl=en_US

App Store: https://apps.apple.com/de/app/openstreetcam/id1089548849

Deutschland: SOTM in Heidelberg

Wochenplan

Heidelberg vom 17.09. bis 24.09.2019

Der allgemeine Terminplan gilt für Schüler und Lehrer.

Wochenplan


Ergänzung durch Lehreraktivitäten

Wochenplan Lehrer

Tätigkeiten

Workshop uMap

Ziel des Workshops ist es, eine individuelle Karte aller am Projekt beteiligten Schulen zu erstellen. Dazu verwenden die Schülerinnen und Schüler das Online-Tool uMap (https://umap.openstreetmap.fr/de/).

Zur Information dient folgendes Skript: Workshop_uMap_Heidelberg.pdf Workshop_uMap_Heidelberg.pdf


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Stadt- und Schlossbesichtigung

QGIS Workshop an der Universität Heidelberg

Experten führen Workshop in QGIS durch

Arbeiten mit Field Papers im Heidelberger Zoo

Vormittags - Fieldpaper - Zoo-tagging

Nachmittags: - Praktische Umsetzung: Mapping im Heidelberger Zoo

QGIS Workshop an der Universität Heidelberg

Experten führen Workshop in QGIS durch


State of the Map 2019 (SotM)

SuS unterstützen die Organisatoren der Messe bei der Durchführung

Catering und Scout-Tätigkeit

SuS nehmen an Vorträgen teil

SuS nehmen an Workshops teil

Rumänien: Râmnicu Vâlcea

Spanien: A Guarda

Teach the teachers

Training in Irland

Anleitung zur Änderung des Wikis

Anleitung.png


Der unvollständige (unmögliche) Versuch OpenStreetMap in 10 Schritten zu erklären

Schulungsprogramm Meeting vom 22.10.2018 bis 26.10.2018

SchulungSaarburg.png