User:Schoschi

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Für die, die lieber Zahlen & Graphen als Texte haben, meine Statistiken und meine Änderungen

 

OSM-Karten nutze ich quasi täglich und trage mal mehr, mal weniger selbst zum Projekt bei – je nach dem, wie es mir gerade rein passt, und ob ich benötigte Daten in relativ guter Qualität habe. Schwerpunktmäßig ergänze ich komplett fehlende Wege, Landmarken, Plätze, etc. als auch IMHO wichtige Details, und korrigiere gröbere Abweichungen zur Realität. Feinheiten im Detail, also bspw. exakte Abstände, Anzahl von Fahrspuren usw., überlasse ich dagegen gern denen, die daran Freude haben :-)  Punktuell arbeite ich auch mal an der Definition von keys/values oder an JOSM presets, bspw. bei Climbing oder bei Postal service providers für Paket-Shops.

 

OSM-Karten benutze ich vor allem als Offline-Vektorkarten auf dem Handy...

  • ...unterwegs in Städten und bei Reisen, z.B. zur Orientierung, zum Navigieren, um POIs zu finden, Radwege zu sehen, etc.
  • ...unterwegs in ländlichen und/oder "abgelegenen" Gebieten beim Klettern, Wandern, Langlauf, etc. anstelle von oder als Ergänzung zu kommerziellen Papier-Karten, die in solchen Gebieten teilweise grottenschlecht sind, weil z.B. einzelne Orientierungspunkte wie Masten fehlen, mir wichtige POIs wie Sportkletter-Felsen gar nicht berücksichtigt werden, und stellenweise sogar ganze (Wander-)Wege oder gar komplette Siedlungen fehlen
  • ...um aktuellere und/oder detailliertere Informationen über räumliche Features zu bekommen, als es aus reinen Karten möglich ist – einer der tollen Aspekte einer "Karte von Nutzern für Nutzer", bei denen man eben auch auf die zugrundeliegenden Daten statt bloß die fertig gerenderte Karten-Bilder zugreifen kann.

Bei nutze ich vor allem die folgenden Apps:

  • Hauptsächlich Locus Pro/Classic v3.x mit BRouter für Routenplanung/Navigation und OpenAndroMaps mit Render-Theme Elevate als ziemlich mächtige Kombination. Die OAM-Karten enthalten unglaublich viele Details für Berg- und Outdoor-Aktivitäten, die Elevate viel übersichtlicher & flüssiger als OsmAnd darstellt, bspw. Höhenlinien, Rettungspunkte, Klettersteige oder Schwierigkeit & Sichtbarkeit & Wegmarkierung von Pfaden. Die Offline-Navigation BRouter erlaubt mithilfe von Profilen ziemlich genaue Vorgaben, bspw. wie stark mit dem Fahrrad Steigungen vermieden werden sollen oder ob beim Wandern Wege bis zur Schwierigkeit SAC T4 einbezogen werden dürfen bzw. mit Kindern doch nur SAC T1. Locus bringt all die Teile zusammen und ist ausgesprochen funktionsreich, bleibt dabei aber IMHO ziemlich gut bedienbar. Es unterstützt diverse Bitmap- als auch Vektorkarten (mit Themes für verschiedene Zwecke wie Wandern oder Schneesport) inkl. ziemlich fein auflösendem Hillshading, was in den Bergen nicht nur die Orientierung erleichtert sondern bspw. auch die Einschätzung der Lawinengefahr (Einfärbung je nach Hangneigung). Es beinhaltet eine mächtige Verwaltung für eigene POIs und Tracks genauso wie einen komfortablen Tourenplaner oder Annäherungsalarm (Untiefen, Felsabbrüche, usw.). Es kann externe Daten aus dem Internet wie Wetter-Overlays anzeigen, Touren aus dem Rother Wanderführer im Shop kaufen & anzeigen, ebenso einen GPX-Export aus Overpass Turbo (bspw. alle Kletter-Felsen mit bestimmten Eigenschaften wie Ausrichtung oder Höhe) oder auch den abfotografierten & in der App georeferenzierten Lageplan eines großen Uni-/Firmen-Campus. Dashboards wie ein Fahrrad-Computer sind auch dabei und lassen sich umfassend individualisieren.
  • OsmAnd und immer weniger die bewusst einfach gehaltenen, dadurch auch funktional beschränkten Organic Maps (ein Fork und damit extrem ähnliche Alternative zu MAPS.ME das Mitte 2021 monatelang nicht mehr ging) mit ihren kleinteiligen Vektor-Karten (praktisch fürs häufigere Aktualisieren) für POI-Suche (mächtiger als in Locus), Offline-Navigation, Verkehrsanzeige und einfache OSM-Daten-Bearbeitung (s.u.)

Am PC nutze ich zum Verorten verorten von Fotos GeoSetter, was mit aufgezeichneten Tracks auch vollautomatisch sehr zuverlässig und flott klappt. Die Software ist für Windows, bietet viele Funktionen/Varianten zum Geo-Tagging und finde ich recht angenehm zu bedienen – ist aber leider technisch recht alt und hängt sich daher Stand Q1/2022 immer wieder mal auf.

 

OSM-Karten bearbeite ich...

  • ...vor Ort, wo man alle Daten jederzeit nachsehen kann, mit den Handy-Apps:
    • StreetComplete, wenn ich "nebenbei" im Bus oder beim Warten im einfachen Frage-Antwort-Stil Details in OSM verbessen will. Den Ansatz finde ich besonders, weil Benutzer auf fehlende oder verdächtige Daten aktiv hingewiesen werden. Dadurch werden auch Aufgaben angegangen, die in der Kartendarstellung "unsichtbar" sind aber für Routing, Suchen usw. relevant sind wie etwa die Qualität des Straßenbelags – wer radelt schon gern auf Kopfsteinpflaster? – oder länger nicht überprüfte Öffnungszeiten.
    • Vespucci, was ziemlich mächtig ist, bei einigen Arbeiten wie komplexen Öffnungszeiten oder Drehen von Objekten komfortabler als JOSM ist, und auch anspruchsvolle Änderungen unterstützt wie etwa Auftrennung von Gebäuden, Erstellung von Wegen oder Bearbeitung von Relationen. Die Grenzen setzt fast nie der Funktionsumfang der App, sondern der kleine Bildschirm (zu wenig Kontext, Editor und OSM-Wiki nicht nebeneinander sichtbar,...) und dass mir die "richtige Tastatur" als auch ein präzises Zeigegerät (Maus) fehlt, es mir daher zu zäh wird. Größtes Hindernis ist bei meinen Aktivitäten, die OSM-Daten in Vespucci zu laden: Entweder lädt man vor der Tour das gesamte Gebiet, das man potentiell bearbeiten möchte – bei Tagestouren ohne festgelegte Route kann das riesig sein – oder man braucht vor Ort mobile Daten, was in den deutschen Mittelgebirgen genauso wie in den Alpen alles andere als selbstverständlich ist, dazu die im D-Netz nicht gerade günstigen Daten-Roaming-Gebühren in der Schweiz.
    • Nur noch selten und für "kleine" Änderungen Organic Maps / MAPS.ME oder OsmAnd, bspw. wenn mir Hausnummern, Öffnungszeiten u.Ä. als fehlend oder falsch auffallen
  • ...am Rechner mit JOSM, womit ich auch kompliziertere und/oder umfangreichere Sachen angenehm finde – die mache ich selten vor Ort, weil die Gruppe als auch ich selbst ja auf der Tour voran kommen möchte. Dann arbeite ich vor allem auf Basis von aufgezeichneten GPX Tracks und Fotos, ergänzt um Hintergrundkarten.

 

Folgende Hard- und Software nutze bzw. nutze ich:

  • Seit 2019 mein Handy Fairphone 3 mit Android 10 und dem internen Satelliten-Empfänger, weil der mit den 4 unterstützten Netzen GPS, Glonass, BaiDou und Galieio für meine Zwecke empfindlich genung ist, dass ein externer Bluetooth-Empfänger auch im Auto überflüssig ist.
  • Bis 2019 ein ausgeliehenes Samsung Galaxy S7 mit Locus, BRouter, Maps.me, StreetComplete, ein wenig Vespucci.
  • Bis 2018 mein hardwareseitig immer noch voll funktionsfähiges Handy Sony Xperia Pro mit physischer Tastatur (seufz! wie toll die war!) und Android 2.3 – das Update auf Android 4.x hat Sony leider zurückgezogen und mit v2.3 funktionerten mir irgendwann zu viele Apps nicht mehr, inkl. Google Play Store. Für OSM nutzte ich meist Locus und nur noch ganz selten Trekbuddy, weil das keine Vektor-Karten kann. Meist verwendete ich den internen GPS-Empfänger, weil dessen Empfindlichkeit besser als von der alten Bluetooth-GPS-Maus ist, die dafür leichter optimal platziert + ausgerichtet werden kann und daher insbesondere im Auto bessere Ergebnisse lieferte.
  • Bis 2012
    • Mein Handy Nokia E75 (vorher Nokia E70 und Siemens SXG75), oft mit Bluetooth-GPS-Maus i-Blue 747 wegen deren besserer Empfindlichkeit und bequemerem Handling, insbesondere wenn bei schlechtem Wetter das Handy im Rucksack drin oder in einer wasserdichten durchsichtigen Ortlieb-Tasche steckt.
    • Zum Logging & Navigieren Trekbuddy und GpsMid (Java MIDlet mit Offline-Karten)
    • Zum Logging manchmal MobileTrailExplorer (Java MIDlet mit bequemer Möglichkeit für Sprachaufnahme)

 

Kurz-Links für mich selbst

  • Mails/Nachrichten 1) bei OSM und 2) beim OSM Wiki via Anmelden > Talk
  • Meine Benutzer-Seite bei OSM (statt hier im OSM Wiki)
  • Upload tracks (nicht in der Wiki-Website sondern in der Karten-Website)
  • Valhalla und OpenRouteService bieten normales Routing sehr schnell und mit diversen Einstellungen. Sie können zusätzlich Isochronen generieren, also farblich hervorheben, was binnen x Minuten von einem Startpunkt erreichbar ist – ein sehr seltenes Feature. Es berücksichtigt Steigungen und Weg-Qualität, ORS nutzt im Modus "Wandern" offenbar Wege bis zur Schwierigkeit SAC T4 und bei Valhalla kann man das konfigurieren.
  • Meta-Informationen zur Syntax von Keys & Values, also Semikolon, Pipe, usw. Category:Tagging guidelines und User:Mueschel/OrderOfKeyParts
  • Changesets
    • Analysieren mit https://osmcha.org/changesets/122551599/ – insbesondere 4. Tab "Geometry Changes", darin die angefassten Nodes & Ways anklicken um schnell zu sehen, was eigentlich angefasst wurde.
    • Vor/nach Bearbeitung vergleichen, bspw. Form von ways/areas, oder visuell um sehen/zeigen zu können was eine Mapping-Aktion "gebracht hat"
      • Eine "einfache Lösung" i.S. Web-Anwendung, in der man Kartenbereich und die beiden Zeitpunkte auswählt, gibt es 6/2022 wohl nicht, sondern nur Vergleich von heute mit 2008.
      • https://beforeafter.baato.io/ wobei man den Namen einer administrativen Einheit eingeben muss, die man in https://www.wikidata.org/ gut herausbekommen kann (in der Verwaltungs-Hierarchie nach oben/unten bzw. zu benachbarten Einträgen navigieren).
      • http://maperitive.net/ ist eine Windows-GUI, um eine *.osm.pbf (zB bietet GeoFabrik unter raw directory index auch ältere Dateien) zu laden und per Rendering-Stylesheet anzuzeigen.
    • Kommentar & Source kann man 6/2022 nicht im Nachhinein ändern. Beste Workarounds: 1) Kommentar an Changeset hinterlassen. 2) Source, note, description o.ä. an den bearbeiteten Objekten hinzufügen.