De:Relation:route

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Verfügbare Sprachen
Deutsch English español français italiano 日本語 polski русский
Public-images-osm logo.svg route
CycleLayer2.png
Beschreibung
Darstellung verschiedener Routen durch eine Gruppe von Elementen und Mitgliedern
Gruppe: Route
Mitglieder
  • Way - (blank)
  • Way - forward
  • Way - backward
  • Node - stop
  • Node - forward_stop
  • Node - backward_stop
Status: Unbestimmt
Nach diesem Schema gezeichnete Fahrradwege


Nach diesem Schema gerenderte Bus- und Straßenbahnlinien.

Relation:route fasst eine Gruppe von Linien zu einer gemeinsamen Route zusammen (Relation).

Eine Route ist eine vorgegebene und oft öffentlich ausgeschilderte Strecke, die über verschiedene Abschnitte führt und regelmäßig von Fahrzeugen oder Personen genutzt wird. Beispiele sind nummerierte Straßen ("A 7", "B 26"), Buslinien ("Linie 286"), Wanderrouten ("Europäischer Fernwanderweg E1") oder Radwege ("Rur-Ufer-Radweg").

Ein Weg kann Teil mehrerer verschiedener Routen sein. Eine Route kann mehr als eine Nummer haben, beispielsweise haben europäische Autobahnen oder Wanderwege sowohl "E"-Bezeichnungen als auch nationale Nummern. Routen können auf einigen Kilometern die gleiche Straße benutzen, um danach wieder getrennt zu verlaufen, beispielsweise die B 6 und B 65 bei Hannover.


Eigenschaften

Schlüsssel Wert Bemerkung
type route Diese Relation ist vom Typ "Route" (Streckenführung)
route road / detour / ferry /

bicycle / mtb /
hiking / foot /
bus / subway / train / tram /monorail /
horse / ski / ...

"road" = Straße (z.B. die Straßen, die zusammen die Autobahn A 7 bilden)

"detour" = Umleitungsstrecke
"bicycle" = ausgeschilderter Rad(wander)weg
"hiking" = Wanderweg
"foot" = Wanderweg (Spazierweg)
"bus" = Buslinie
"horse" = ausgeschilderter Reitweg bzw. Wanderreitroute
Bei Pilgerwegen (z.B. Jakobsweg) zusätzlich pilgrimage=yes verwenden.

name Text Name der Route, z.B. "Rur-Ufer-Radweg", "Wasserburgen-Route" (bitte nicht die Referenz-Nummer noch mal anführen, eher wird der Name nicht vergeben)
ref Text Referenznummer der Route, z.B. "A 7", "L 226", "Linie 286"
network Text Art des Netzwerkes (bei Rad- und Wanderwegen) oder Kürzel des Verkehrsverbundes (z.B. "GVH), zu dem diese Route gehört.
operator Text Name des Betreibers,
z.B. "Aachener Verkehrsverbund"
state proposed / alternate / temporary / connection Art des Betriebes.
"proposed" = geplante Linie
"alternate" = Alternativroute
"temporary" = zeitweiser Betrieb (z.B. nur während des Maschseefests)
"connection" = Verbindungslinie zwischen zwei Hauptlinien oder zwischen einer Hauptlinie und einer Neben-Ortschaft
distance Distanz in km Die Länge einer Route in km. Als Dezimaltrenner sollte ein Punkt verwendet werden (z.B. 12.5).
ascent kumulierter Anstieg in m Der kumulierte positive Höhenunterschied (Anstieg) einer Route. Falls Start/Endpunkt nicht identisch sind, zusätzlich Gesamtabstieg mit descent=
descent kumulierter Abstieg in m Der kumulierte negative Höhenunterschied einer Route, wenn Start/Endpunkt einer Route nicht auf gleicher Höhe liegen.
roundtrip yes/no Benutze roundtrip=yes um anzugeben, dass es sich dabei um einen Rundweg handelt. Das bedeutet, dass eine Route wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt. Eine Route die lediglich von A nach B geht, man also auf der gleichen Strecke zurückgehen müsste, um wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen, erhält roundtrip=no.
symbol Text Beschreibung des Symbols, das die Route kennzeichnet
z.B. "Rotes Kreuz auf weißem Grund" (für den "Frankenweg" in Franken)
color Farbcode im Hexadezimalformat (optional) Farbcode im Hexadezimalformat. Nützlich für Routen im öffentlichen Personenverkehr. Beispiel: "#008080" für türkise Routenfarbe
description Text kurze Beschreibung der Route.

Mitglieder der Relation

Rolle min/max Bemerkungen
Way (blank) 1/mehrere Weg, der zur Relation gehört
Way forward/backward 0/1/mehrere falls eine Route nur in einer Richtung benutzt werden kann
"forward" = in Richtung des Wegelements
"backward" = in Gegenrichtung des Wegelements
Node stop_<Nummer> 0/1/mehrere Bus- oder Bahnhaltestelle auf der Route.
Die Stationen werden nummeriert, die Nummerierung beginnt mit null.

Seit API 0.6 sollten die Stationen nicht mehr nummeriert, sondern in der Relation geordnet werden. Siehe OSM_Protocol_Changes_V0.5_to_V0.6#Relations.
Node forward_stop_<number> backward_stop_<number> 0/1/mehrere Bus- oder Bahnhaltestelle, die nur in einer Richtung benutzt werden kann.
"forward" = in Richtung der Linie
"backward" = in Gegenrichtung zur Linie

Seit API 0.6 sollten die Stationen nicht mehr nummeriert, sondern in der Relation geordnet werden. Siehe OSM_Protocol_Changes_V0.5_to_V0.6#Relations.
Node stop 0/1/mehrere Bus- oder Bahnhaltestelle auf der Route.
Node forward_stop
backward_stop
0/1/mehrere Bus- oder Bahnhaltestelle, die nur in einer Richtung benutzt werden kann.
"forward" = in Richtung der Linie
"backward" = in Gegenrichtung zur Linie

Bisher verwendete Routen-Relationen

Routen

Siehe auch Relation:route

Schlüssel Wert Element Kommentar Darstellung / Rendering Foto
route bicycle Relation Fahrradroute (siehe auch Cycle_routes (en))
Ystadstartingpointcykelsparetostkusten06040011.png
route bus Relation Buslinien
EDS-FullLED-Mobitec.JPG
route inline_skates Relation Inline has more information on the subject.
Signalisation Skatingroute.svg
route canoe Relation Route for canoeing through a waterway.
route detour Relation Route for fixed detour routes. Examples are Bedarfsumleitung in Germany and uitwijkroute in the Netherlands
route ferry Way Relation Fähre (mit restrictions=* Tags angegeben welche/ob Fahrzeuge sie benutzen dürfen)
Ferry route mapnik.png
route hiking Way Relation Wanderroute (siehe auch Hiking (en))
Hærvejen vandretureskilt.jpg
route light_rail Relation S-Bahnlinien
S-Bahn Berlin Baureihe 481.jpg
route mtb Way Relation Mountainbikeroute (siehe auch Mountainbike (en))
Mountain bikers this way^ - geograph.org.uk - 744534.jpg
route pipeline Relation For pipelines, pipeline markers, and pipeline stations.
route piste Relation Route of a piste (e.g., snowshoe or XC-Ski trails) in a winter sport area.
Snowshoe trail.jpg
route power Relation where power lines use the same towers (the same way).
route railway Relation A sequence of railway ways, often named (e.g., Channel Tunnel). See Railways.
route road Relation Can be used to map various road routes/long roads.
2014-05-16 15 58 16 Sign for Interstate 95 northbound on Interstate 95 in Ewing, New Jersey.JPG
route ski Relation Skiabfahrt
Langlauf Loipe.jpg
route train Relation Train services (e.g., London-Paris Eurostar) See Railways.
Transports Publics du Chablais - Zuglaufschild - 01.jpg
route tram Relation See Trams for more information on tagging tram services.
Cobra3058.JPG
route Selbst definiert Node Area Siehe Taginfo Statistic pictogramm.png für weitere häufig genutzte Werte.

This table is a wiki template with a default description in English. Editable here. Die deutsche Übersetzung kann hier bearbeitet werden.

Wanderwege

Jeder Wanderweg sollte in einer eigenen Relation beschrieben werden, auch wenn er ein Stück des Weges dieselbe Strecke benutzt wie eine andere Wanderroute. Dann können die Attribute sauber zugeordnet werden und eine Änderung der Streckenführung oder Relationsstruktur bereitet keine Probleme. Der Relation werden als Elemente die Wegstücke des Wanderweges zugeordnet.

Eine Relation für einen Wanderweg wird mit folgenden Schüssel-Werte-Paaren ausgezeichnet:

Schlüssel Wert Empfehlung Kommentar
type=* route notwendig
route=* hiking
foot
notwendig hiking = Wanderweg (gebräuchlich)
foot = Spazierweg
bei Pilgerwegen (z.B. Jakobsweg) zusätzlich pilgrimage=yes verwenden.
network=* iwn
nwn
rwn
lwn
empfohlen, notwendig für Liste der Wanderwege iwn = International ( > 500 km, Europäischer Fernwanderweg)
nwn = nationaler Fernweg (200..500 km, mehrere Bundesländer/quer durch ein BL)
rwn = Regionalweg (50..200 km, mehrere Landkreise/Kantone). In Belgien und den Niederlanden wird dies für das Wanderroutennetz verwendet.
lwn = Lokaler Weg ( < 50 km, in einem Landkreis, eine mehrere Gemeinden)

Das lokale Wandernetzwerk kann mit einem Zusatzeintrag lwn=(Name der Gemeinde) spezifiziert werden, um alle Wanderwege eines Ortes (auch mit verschiedenen Betreibern) mit XAPI oder osmosis filtern zu können.

ref=* Text empfohlen Wegnummer, Kurzbezeichnung, z.B. E1

Aussagekräftige Kurzbezeichnungen erleichtern beim Editieren bereits angelegter Wege das Erkennen vorhandener Relationen

name=* Text empfohlen, notwendig für OSMC Karte Name des Wanderweges z.B. "Paul-Pfinzing-Weg"

alternativ Start- und Zielpunkt z.B. "Happurg-Lauterhofen"
alternativ Region und Wegnummer z.B. "Rommelsried Rundweg Nr.4"
Reine Buchstaben-Zahl-Kombinationen sind kein eindeutiges Identifikationsmerkmal.

symbol=* Text empfohlen, notwendig für OSMC Karte Verbale Beschreibung der Wandermarkierung und der verwendeten Farben. z.B. "Grüner Strich auf weißem Grund" oder "Weißer Text A3 auf gelbem Grund". Diese Angabe wird manuell ausgewertet; schneller geht es mit osmc:symbol=*.
state=* Text optional Beschreibung ob der Weg aktuell aktiv oder aufgelassen ist (ehemaliger Weg, teilweise markiert).
osmc:symbol=* Wegfarbe:
Hintergrund:
Vordergrund:
Vordergrund2:
Text:
Textfarbe
optional, verwendet in OSMC Karte

Details siehe Wandermarkierungen per Attribut steuern. Dieses für die OSMC_Wander-Reit-Karte entwickelte Attribut teilt dem Renderer mit, wie das Symbol auf der Karte dargestellt wird. Wanderweg-Symbole enthält eine Liste, aus der Teile von standardisierten Symbolen ausgewählt und miteinander kombiniert werden können. Damit kann das Rendern der Routenmarkierungen automatisiert werden.

osmc:status=* Text optional Anzeigen des Bearbeitungsstatus für andere Mapper dieser Relation. Complete = Erfassung vollständig und Relation sollte nicht mehr geändert werden.
wiki:symbol=* Text optional, angezeigt in Liste der Wanderwege Name einer Grafik im Wiki. Siehe auch Wanderweg-Symbole.
source=* Text optional Die Quelle der Daten, bei Freigabe von gpx Daten Dritter, hier die webpage eintragen woher die Daten stammen.
wikipedia=* Text optional Link zu Wikipedia wenn ein entsprechender Artikel angelegt ist.
operator=* Text empfohlen, notwendig für Liste der Wanderwege Verantwortliche Organisation. Ausgeschriebener Name ohne Anhängsel wie "e.V."
description=* Text optional Kurzbeschreibung, z.B. Start - Ziel, Besonderheiten
distance=* Distanz (km) optional Hier kann die komplette Distanz der Route eingegeben werden.

Bei der automatischen Generierung der Routenliste Beispiel RWN wird durch Vergleich mit der bereits erfaßten Strecke errechnet, wieviel Prozent der Route fertig gestellt sind. Kann der Wert nicht eingetragen werden, wird in der generierten Liste statt dessen die Summe der fertig gestellten Distanz angezeigt.

ascent=* Anstieg (m) optional Der kumulierte positive Höhenunterschied (Anstieg) einer Route in Meter. Für Tagestouren interessant.
descent=* Abstieg (m) optional Der kumulierte negative Höhenunterschied (Abstieg) einer Route in Meter. Für Tagestouren interessant.
roundtrip=* yes / no optional Rundwanderweg oder Rundwanderweg mit Zubringer (Lasso-Weg)
oneway=* yes / no optional nur in einer Richtung ausgeschildert

Siehe auch:

  • DE:Hiking
  • Wegauswertung zur Gesamtlänge der Wanderwege-Relationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Fahrradrouten

Fahrradrouten werden weitgehend mit Route Relationen kartiert, die auch von der OSM Fahrradkarte gerendert werden. Anmerkung: Die Fahrradkarte benötigt die 'type' und 'route' Schlüssel nicht, jedoch sollten sie trotzdem eingetragen werden. Das hat z.B. den Vorteil, dass sie mit Hilfe dieser Schlüssel wie die Wanderrouten vom OSM-Composer erfasst und ausgewertet werden können.

Schlüssel Wert Kommentar
type route
route bicycle
name "Name" Name der Radroute oder des Radnetzes
ref Routennummer, Bezeichnung (optional) NCN, RCN, und LCN Referenzen arbeiten am Besten mit der Karte zusammen, wenn nur eine Nummer verwendet wird. Zum Beispiel für "NCN 4": "4". Der Schlüssel 'network' charakterisiert korrekt den Typ, es sollte nur 'ref' verwendet werden und nicht 'ncn_ref' oder ähnliches.
network ncn / rcn / lcn

ncn: Nationale Radwege (National cycling network), durchqueren ganze Länder.
rcn: Regionale Radwege (Regional cycling network). In Belgien und den Niederlanden wird dies für das Fahrradknotennetz verwendet.
lcn: Lokale Radwege (Local cycling network), die z.B. eine Stadt oder nur kleine Teile einer Region durchqueren.

state proposed (optional) Routen sind manchmal keine offiziellen, sie sind noch in der Entscheidung oder in der Entwicklung -- die Karte rendert die Routen als gepunktet.
distance Distanz in km Die Laenge einer Route in km.
ascent kumulierter Anstieg in m Der kumulierte positive Höhenunterschied (Anstieg) einer Route. Falls Start/Endpunkt nicht ident sind, zusaetzlich Gesamtabstieg mit descent=
descent kumulierter Abstieg in m Der kumulierte negative Hoehenunterschied einer Route, wenn Start/Endpunkt einer Route nicht auf gleicher Hoehe liegen.
roundtrip yes/no Benutze roundtrip=no um anzugeben, dass eine Route von A nach B geht, oder rountrip=yes dass eine Route zum Startpunkt zurückkehrt.

Einige Beispiele sind in Verwendung:

Mountainbiketouren

siehe: Mountainbiketouren

Schitouren

siehe: WikiProject_Austria/Schitouren

Straßen

Mit route=road werden Straßennetze wie Autobahnen (network=BAB), Bundesstraßen oder auch Themenstraßen (z.B. Deutsche Alleenstraße, Straße der Romanik) erfasst.

Öffentliche Verkehrsmittel

"Route relation" kann auch dazu verwendet werden, um Linien von öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Fähre, usw.) zu kennzeichnen, die von einem (oder mehreren) Betreibern verwendet werden. Einige Beispiele können bei Open Rail Map/NL gefunden werden.

Schlüssel Wert Kommentar
type route
route bus
train u.a. (Zug)
subway (U-Bahn)
tram (Straßenbahn)
beachte die aktuelle Diskussion DE_talk:Relation:route
ref Linie Die Referenzbezeichnung der Linie z.B. RE1 für Regional-Express 1 oder 100 für den 100er Bus
name Linienbezeichnung sofern ein Eigenname existiert (z.B. Brockenbahn, City-Linie) (optional)
operator Betreiber Der Name des Unternehmens, das die Linie betreibt z.B. Deutsche Bahn AG, Connex, Interconnex usw.
network Verkehrsverbund Kürzel des Verkehrsverbundes bei Nahverkehrslinien. (optional)

ÖPNV Relationen zeigen öpnvkarte.de und openptmap.de. Auch openstreetbrowser.org zeigt öffentliche Verkehrsmittel in einer gesonderten Ebene.

Beispiele:

  • Stillgelegtes Bahngleis mit Schienen: type = route; route = railway; railway = disused
  • Reste einer Bahnstrecke, die noch im Gelände zu erkennen ist und möglicherweise als Weg genutzt wird: type = route; route = railway; railway = abandoned

Hochspannungsverbindungen

Schlüssel Wert Kommentar
type route eine Route
route power Route eines Hochspannungssystems
name
&
ref

Systemname
&
Bauleitnummer oder andere eindeutige Wert
Jeder Betreiber hat sein eigenes System. Dabei können Wortnamen, Nummern oder Kombinationen verwendet werden. Möglicherweise hat die Infrastriktur (Trasse) eine Nummer und die darauf verlaufenden Systeme Wortnamen, so wie bei RWE. Mehrere Werte werden durch Semikolon getrennt.
color englischer Farbwert Falls das System mit einer Farbe kenntlich gemacht wurde, die im ganzen Verlauf gleich ist, so wird sie hier erfasst.
operator Betreiber
from / to Umspannwerkname Namen der beiden am weitesten voneinander entfernten Umspannwerke. Das Start-UW ist jenes nahe der niedrigsten Mastnummer und Ziel-UW in aufsteigende Richtung
via Name1;Name2 Liste der angeschlossenen Umspannwerke ohne Start und Ziel.
cables
frequency
voltage
wires
6
50;16.7
400000;150000
quad;single
Während auf der Linie Way die Summe aller Werte auf einem Strommast zu lesen ist, so wird hier nur das einzelne System abgebildet.
Siehe auch: cables=*,frequency=*, voltage=*, wires=*

Eine Rolle muss nicht vergeben werden. Rollen können line und cable für Freileitung und Kabel sein. sub_station ist eine mögliche Rolle für alle angeschlossenen Umspannwerke. Für geplante oder zu bauende Teile kann planned oder construction als Rolle eingetragen werden.

Editieren mit Potlatch

  1. Sicherstellen, dass alle Wege entlang der Route existieren und passend gekennzeichnet sind (z.B. highway=footway)
  2. Trenne ggf. Wegteile mit dem Scherensymbol ab, die nicht mit in die Relation sollen
  3. Wähle den ersten Weg aus, und klicke auf das zweite Symbol auf der rechten Seite, das aussieht wie 2 Kettenelemente
  4. Wähle eine Relation vom Dropdown-Menü aus, falls es in dieser Gegend eine passende gibt. Falls die ausgewählte existierende Relation zu weit weg ist, benutze die Suchfunktion. Ansonsten wähle "Create a new relation" aus und klicke "Add" an
  5. Füge ein Attribut type mit dem Wert route hinzu
  6. Füge mit der Plus-Taste (+) das Attribut route mit dem Wert bus oder tram hinzu
  7. Füge das Attribut ref mit dem Wert Nummer der Linie hinzu
  8. Füge zusätzliche Attribute hinzu (benutze den + Button)
  9. Klicke auf "OK"
  10. Die Relation wurde dem Weg hinzugefügt. Die graue Box rechts von den Relationsdetails und links vom "X" ist das Eingabefeld für die Rolle des Wegs innerhalb der Relation. Siehe im Abschnitt Member für die Rollendetails innerhalb des Routenrelationtyps
  11. Wiederhole Schritte 2 bis 9, wähle jedoch die entsprechende Relation (die du gerade erzeugt hast) in Schritt 4 aus

Editieren mit Potlatch 2

  1. Sicherstellen, dass alle Wege entlang der Route existieren und passend gekennzeichnet sind (z.B. highway=footway).
  2. Trenne ggf. Wegteile mit dem Scherensymbol ab, die nicht mit in die Relation sollen.
  3. Wähle den ersten Weg aus und wechsle im Attribut-Bereich in die Ansicht "advanced". Der untere Teil zeigt nun die vorhandenen Relationen, falls vorhanden.
  4. Unter den Relationen findet sich die Taste Add to zum Hinzufügen von Relationen. Durch Klicken auf diese Taste öffnet sich ein neues Fenster mit den in der Gegend verfügbaren Relationen.
  5. Um eine neue Relation zu erzeugen, nutze die Taste New relation... und im folgenden Fenster die Ansicht "advanced"
  6. Füge nun durch klicken auf Add die benötigten Attribute hinzu (z.B.: type=route, route=hiking, name=Name des Wanderweges usw.)
  7. Füge weitere Attribute per Add hinzu.
  8. Klicke auf das Kreuz oben rechts um den Dialog zu schließen. Die Relation wurde dem Element hinzugefügt.
  9. Füge die gerade erzeugte Relation den weiteren Wegen bzw. Wegteilen hinzu (wie in Schritt 4). Wähle die Relation aus und klicke auf "Select".

Editieren mit JOSM

JOSM hat einen rudimentären Editor für Relationen. Am linken Fensterrand gibt es ein Symbol mit einem "Zahnrad. Damit oder mit <Alt-r> öffnet man am rechten Fensterrand die Liste der im geladenen Datenbereich vorhandenen Relationen. Mit der Schaltfläche "Neu" wird der Relationen-Editor geöffnet.

Im oberen Fenster wird je nach Typ der Route die passende Kombination Schlüssel=Wert eingetragen
siehe route, Bahnlinie, Fahrradroute, Buslinie.

Die einzelnen Abschnitte werden so zu einer Relation zusammengefügt:

  1. wechsle zum Zeichenfenster von JOSM
  2. trenne alle von der Route benutzten Linien mit <P> so auf, dass der benutzte Abschnitt isoliert markiert werden kann
  3. markiere nun mit <Shift-Klick> alle Abschnitte, die zur Route gehören
  4. wechsle wieder zum Relationeneditor und klicke dort auf das Schaltfeld "Hinzufügen"
    dadurch werden alle markierten Abschnitte in die Liste "Belegt durch" eingetragen
  5. die Spalte "Rolle" leer lassen
  6. schliesse den Relationeneditor mit "ok"
  7. lade die neue Relation mit "Datei - Zum Server hochladen" oder mit <Strg-Umschalt-U> hoch.

Hilfsmittel

Relation-Analyzer

Der Relation-Analyzer hilft, in unvollständigen Relationen fehlende Abschnitte zu finden.

Wenn die Relation-ID bekannt ist, kann diese direkt eingegeben werden.
Wenn der Name bekannt ist, kann darüber die Relation gefunden werden. (Umlaute müssen für die Suche durch "*" ersetzt werden)

Der Analyzer kann eine Relation:

  • in der OSM- oder Google-Karte anzeigen
  • auf Vollständigkeit untersuchen


Die Vollständigkeitsuntersuchung zeigt alle Eigenschaften der Relation und berechnet die aktuelle Gesamtlänge. Alle zusammenhängenden Weg-Segmente werden mit ihren ID-Nummern und der zusammenhängenden Länge in je einem grünen Kasten aufgelistet, gefolgt von der bis zum nächsten Abschnitt fehlenden Stück und dessen Länge. Über die ID der Teilstücke können diese einzeln direkt in der Karte angezeigt oder in JOSM bearbeitet werden.

Route Manager

OSM Route Manager, ähnliche Funktionalität wie der Relation Analyzer mit ein paar kleinen Unterschieden.

Relation Check

Kartierungsmethoden

Die Anzahl der Elemente wird zu groß

Gängige Praxis ist es Routen mit nicht mehr als ca. 500 Elementen zu erstellen. Aber gerade das kommt häufig bei langen Routen vor. Man unterteilt die Routen z.B. an politischen Grenzen und fasst die einzelnen Abschnitte in einer superroute zusammen. So bleiben die Routen edtierbar und übersichtlicher.

Mehrere Routen teilen sich einen Wegabschnitt

Besonders bei Fahrradrouten passiert es sehr oft, dass mehrere Routen auf längeren Stücken dieselbe Strecke führen. Es gibt so viele unterschiedliche Fahrradwegnetze von unterschiedlichen Organisationen und Institutionen, dass es nicht ungewöhnlich ist, wenn diese sich überschneiden. Das EuroVelo-Netz benutzt zum Beispiel in vielen Ländern die bereits bestehenden Routen. Es gibt im Moment zwei unterschiedliche Methoden, wie man vorgeht, wenn ein Wegabschnitt Teil mehrerer Routen ist:

  • Die einzelnen Wegobjekte zu jeder Relation einzeln hinzufügen
  • Die Routen-Relationen in Teil-Relationen aufteilen und diese Teil-Relationen zu einer Super-Relation (also einer Relation, die nur andere Relationen, aber keine Wege selbst enthält) hinzufügen. Für den Wegabschnitt, der zu mehreren Routen gehört, wird eine eigene Teil-Relation angelegt und diese zu den Super-Relationen der zugehörigen Routen hinzugefügt (statt der Wege selbst).

Beide Methoden haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Die Wege selbst hinzufügen

  • Wenn ein Wegabschnitt zu sehr vielen unterschiedlichen Routen gehört, kann es großen Aufwand bereiten, den Abschnitt zu erweitern oder zu vervollständigen, da neue Wege zu allen Relationen einzeln hinzugefügt werden müssen.
  • Wer einen Abschnitt erweitert oder vervollständigt, übersieht unter Umständen einige Routen, zu denen er auch noch dazugehört. Dadurch entstehen Inkonsistenzen in den Daten.
  • Die Methode ist wahrscheinlich einfacher für Anfänger, da es leicht unübersichtlich werden kann, wenn man Relations aufteilt.
  • Relations können so sehr leicht sehr groß werden, was es schwieriger macht, mit ihnen zu arbeiten (Analyse-Werkzeuge brauchen länger, die Darstellung auf JavaScript-Karten braucht viel CPU).
  • Wenn man überhaupt keine Super- und Sub-Relations verwendet, muss man auch Alternativrouten oder Ausläufer zur Hauptrelation hinzufügen. Das macht es schwieriger für Analysewerkzeuge, die Route zu verstehen. Hierzu wurden role=excursion und role=alternative vorgeschlagen, jedoch geben diese Attribute immernoch keine Auskunft, zu welcher von mehreren Alternativen ein Weg nun gehört.
  • Der Zweck von Relations ist es, Objekte zu gruppieren. Wenn eine Bundesstraße zwei Nummern hat, legt man auch nicht zwei Wege an, die die selben Nodes verwenden. Analog dazu sollte man keine zwei Relations der selben Sorte anlegen, die die selben Wege verwenden.

In Teilrelationen gruppieren

  • Viele Kartendarstellungen unterstützen Subrelationen nicht, die OpenCycleMap zum Beispiel zeigt das Attribut ref einer Route nicht an, wenn es nur in der Super-Relation enthalten ist. Deswegen muss man derzeit das ref- und die anderen Attribute auch zu allen Teilrelationen hinzufügen, und das kann schnell unübersichtlich werden (weil eine Teilrelation ja Teil von mehreren Routen sein kann und man dann die Attribute kombinieren muss).
  • Es wird gern gesehen, Relationen als eine zusammenhängende Strecke mit einem Anfang und einem Ende zu halten. Nach diesem Prinzip müssen Alternativrouten und Ausläufer in eigene Relationen ausgelagert werden. Deswegen braucht man Super-Relationen teilweise auch schon, wenn die doppelte Streckenzugehörigkeit gar nicht auftritt.
  • Einige Werkzeuge (wie zum Beispiel der Relation Analyser und besonders dessen GPX-Export-Funktion) unterstützen Teilrelationen noch nicht. Dadurch wird es schwierig, die Relation als ganzes zu analysieren. (Anmerkung: DE:OSM Route Manager unterstützt Teilrelationen)
  • Es gibt keine dokumentierte Methode, wie man mit Super- und Subrelationen umgeht. Es scheint offensichtlich zu sein, dass man einfach alle Attribute (wie ref, name) an alle Subrelationen vererbt, so einfach ist es aber doch nicht, es gibt zum Beispiel Attribute wie distance oder note, bei denen das nicht unbedingt sinnvoll ist.
  • Wenn jemand eine neue Route kartiert und diese Teilstücke einer anderen Route verwendet, muss er die andere Route aufsplitten. Das könnte die Kartografen der anderen Route verwirren.
  • Die derzeitigen Editoren haben sehr beschränkte Features beim Editieren von Relations, zum Beispiel gibt es kein „Relation aufsplitten“-Werkzeug und keine Anzeige von Super-Relations auf der Karte. So kann es sehr verwirrend werden, eine Relation zu bearbeiten, die aus hunderten Teilrelations besteht.
  • Ein Motto von OpenStreetMap ist „Nicht für die Darstellungen kartieren“. Wenn die Aufteilung in Teilrelationen logisch erscheint, sollte der mangelnde Support in den Darstellungen und Werkzeugen nicht davon abhalten, dies zu tun.
  • Man muss auch alle Super-Relationen einer Relation laden, um Informationen über sie herauszufinden (da die Teilrelationen selbst ja nicht mit Attributen versehen sein müssen). Dadurch wird der Aufwand erhöht.
  • Es ist offensichtlich, Super-Relations zu verwenden, wenn eine Route vollständig Teil einer anderen ist (zum Beispiel ist die deutsche Donau-Route D6 vollständig Teil der EuroVelo-Fluss-Route EV6). Wenn EV6 jetzt aber in einem anderen Land nur einen Teil einer existierenden Route mitbenutzt, muss man sowieso Teilrelationen erstellen, da man sonst mit Relations endet, die sowohl Wege als auch Subrelationen enthalten.
  • Man muss nur die Route kennen, die man gerade kartiert. Wenn jemand die deutsche D6-Route vervollständigt, muss er nicht von der EV6-Route wissen (für die es in vielen Regionen auch gar keine Schilder gibt), da diese als Super-Relation automatisch mitvervollständigt wird. Das passt besser ins OSM-Konzept: Wenn jeder den Teil der Welt kartiert, den er kennt, entsteht irgendwann eine vollständige Weltkarte.

Im Moment scheint es vernünftig zu sein, Teilrelationen zu verwenden, wenn das gemeinsam genutzte Wegstück relativ lang ist. Für eine nationale Fahrradroute ist es ein guter Anfang, Teilrelationen für Stücke anzulegen, die für mehr als 20 Kilometer Teil zweier Routen sind. Bei kürzeren Stücken werden einfach die Wege selbst zu beiden Relations hinzugefügt (erste Methode). Möglicherweise kann man bei seiner Entscheidung zwischen den beiden Methoden auch auf die Anzahl der Weg-Objekte in OpenStreetMap schauen, bei einer Autobahn-Relation zum Beispiel ist es weniger sinnvoll, Teilrelationen anzulegen, wenn diese nur aus wenigen, sehr langen Weg-Objekten besteht. Fahrrad-Routen hingegen führen oft durch Städte hindurch, und wenn man die erste Methode wählt und die Wege einzeln zu den Routen hinzufügt, muss man sehr viele kleine Weg-Objekte zu den Relations hinzufügen, was deutlich mehr Arbeit ist.

Ein anderes Entscheidungskriterium ist, ob die Routen nur „durch Zufall“ zusammenfallen. Wenn es wahrscheinlich ist, dass bei einer Änderung der einen Route die andere so bleibt, wie sie ist, ist es nicht angemessen, eine Teilrelation anzulegen, die man zu beiden Routen hinzufügt.